Windows wird weniger: Microsoft entlässt reihenweise Vertriebsleute

Microsoft organisiert mal wieder um und dieses Mal trifft es, ebenfalls mal wieder, den Windows-Bereich bzw. die dafür zuständigen Vertriebs-Mitarbeiter. Zwar sind die Entlassungen und Umstrukturierungen Teil der zum Beginn eines neuen ... mehr... Windows 10, Iron Man, Windows Logo Windows 10, Iron Man, Windows Logo Windows 10, Iron Man, Windows Logo

Diese Nachricht vollständig anzeigen.

Jetzt einen Kommentar schreiben
 
Also ist es keine subjektive Wahrnehmung. Firma, Bekanntenkreis, die Leute verabschieden sich langsam von Windows und suchen sich Alternativen. Wer wird am Ende davon profitieren? Apples Ökosystem? Linux? Fuchsia (falls es mehr als ein Experiment ist)? Oder hat Microsoft was in petto? Fragen über Fragen...
 
@Thomas Höllriegl: Microsoft interessiert sich nicht mehr für den Endkundenmarkt, jeder private mit verstand hält möglichst abstand von allen diensten und produkten von ms - bestand bleibt, neues nicht anfassen!
 
@Thomas Höllriegl: Ich denke es liegt eher an der neuen Politik von Microsoft, dass es mit Windows 10 keine kostenpflichtigen Major-Releases mehr gibt.
Mit dem bevorstehenden Windows-7-Supportende sind bald alle migriert und damit endet auch das große Geldverdienen. Neue PCs mit Windows 10 OEM verkaufen sich von selbst und wer Windows 10 Enterprise braucht kann sich zukünftig auch das per Abo holen, wie bei Office 365.
 
@Thomas Höllriegl: Das kommt wohl darauf an, worauf sich die Wahrnehmung konzentriert ;-) Ich sehe im Desktop-Umfeld überhaupt keine Bewegung weg von Windows. Und ich glaube auch nicht, dass diese irgendwann mal im größeren Stil stattfindet, wenn nicht Microsoft selbst die Kunden woanders hin lenkt (vielleicht ja irgendwann mal auf ein Linux, das sich vollständig hinter einer Windows-Oberfläche versteckt, wer weiß).

Schaut man in die anderen Bereiche, sieht das Bild ganz anders aus. Denn da gibt es ja im Grunde kein Windows mehr (Smartphone) oder eben nur zu erheblichen Preisen (Surface Familie). Und da der Trend sich langsam aber sicher vom Desktop weg bewegt, wird in Summe natürlich Windows weniger und "unwichtiger". Der Server ist aber nach wie vor ein wichtiges Produkt für Microsoft und auch im Unternehmensbereich ist der Windows-Desktop immer noch Standard.

Ob Microsoft im OS-Bereich irgendwas in petto hat, weiß ich nicht. Aber es tut sich offenbar hinter mehr oder weniger verschlossener Tür doch noch einiges in dem Umfeld (Stichwort: Umbau von Windows auf ein modulareres und leichtgewichtigeres System). Ob und wann man da wirklich mal was zu sehen bekommt, bleibt aber wohl abzuwarten.

Die Frage ist allerdings: muss Microsoft überhaupt noch was in petto haben? Mit Office (nach wie vor eine Cash Cow) und Azure hat Microsoft zwei gesunde Standbeine, die sicher noch lange tragen werden - selbst wenn Windows irgendwann mal Geschichte sein sollte.
 
Im ernst.. am ehesten Fuchsia obwohl man davon quasi null gesehen hat und Google ja auch nicht unbedingt als freundlicherer Großkonzern gilt. Aber generell glaube ich nicht daran das Windows auf dem Desktop ernsthaft etwas verlieren wird, egal wie oft es noch tot gesagt wird. Man hätte auch in den letzten 10 Jahren wechseln können, warum sollte man das genau jetzt so unbedingt wollen.. Auch wenn Manche mit 2-3 Punkten nicht happy sind, hätten sie bei Linux hunderte Dinge die anders, schlechter oder gar nicht vorhanden sind. In ein nischen Ökosystem umzusteigen ist so, so viel schmerzhafter als eben mal die Telemetrie abzustellen und CandyCrush zu löschen. MS müsste noch extrem viel mehr versemmeln und falsch machen damit was Anderes besser ist und auch aktiv angenommen wird.
Die gefühlt 3 News mit Win 10 Bugs betreffen meist nur einen sehr kleinen Anteil an Nutzern, ist also für den Normalsterblichen überhaupt kein Argument irgendwohin wechseln zu müssen. Und wer sagt dass es bei einer Alternative die dann über 90% Marktanteil hätte nicht genauso oder schlimmer wäre...
Ich hab über einige Jahre mehrere Distributionen getestet aber seit dem letzten Versuch bei dem ich in Ubuntu die vertikale Taskleiste einfach nicht ganz normal nach unten bekomme hab, habe ich es aufgegeben. Wenn man auf Krampf die Windows Lizenzgebühr sparen will, kann man mit Linux bestimmt irgendwie einiges auch machen, aber ein Gefallen tut man den allermeisten damit nun wirklich nicht.
Die einzige Gefahr die ich für Win seh ist deren geplante Lite Version, gibt es nur noch die ohne teures Abo und ist sie so extrem beschnitten das vielen Leuten etliche Funktionalitäten fehlen, dann hat was anderes vielleicht eine Chance. Allerdings weiß man darüber ja noch nichts handfestes und sollte es wirklich Win sehr schaden, kann MS ja auch noch darauf reagieren und die Abwanderung verhindern.
Von macOS hab ich keine Ahnung, braucht man ja besonders teure Hardware für und ist dann an allen Ecken auf verschiedenste Art eingeschränkt. Davon dass das OS so toll ist und sich es am liebsten alle auf dem PC installieren würden wenn sie könnten und dürften, hab ich auch noch nicht gehört, deshalb joa.
 
@jackii: Von Windows Lite spricht nur die Presse, MS nennt es "ModernOS", die Bezeichnung Windows wird bewusst nicht gewählt eben weil man das nicht vergleichen soll/kann und wird Windows auf dem Desktop wenn dann auch zumindest vorerst nur indirekt Konkurrenz machen.
 
War doch absehbar, jetzt wo jeden Moment der große Durchbruch von Linux kommt.

Hahaha :D
Kommentar abgeben Netiquette beachten!
Einloggen