Schutz vor Spionage-Backdoors: China entwickelt Ersatz für Windows

Angesichts des eskalierendes Handelskrieges bekommen es US-Unternehmen in China jetzt mit den gleichen Verdächtigungen zu tun, die andersrum schon länger immer wieder vorgebracht werden. Jetzt wird Microsofts Windows-Plattform als unsicher ... mehr... China, Tastatur, Hand Bildquelle: Getty Images!!!! China, Tastatur, Hand China, Tastatur, Hand Getty Images!!!!

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Kannste dir nicht ausdenken sowas :D Was ist nur los in der Welt.
 
@Cosmic7110: Was los ist?
Trump wird der grösste Held von Linux und man wird noch eine Distro nach ihn benennen, weil seinetwegen die halbe Welt auf Linux umstellt und so das Jahr des Linux-Desktops eingeläutet wird.

Für jene die schwer erkennen wenn ein Kommentar nicht ganz ernst gemeint ist:
;-) ^^ :) *ggg* :o)) lol ...
 
@moribund: oder MS verpisst sich aus den US and A
 
@Cosmic7110: Mein erster Reflex hier wäre zu sagen: das würden sie nie tun.
Aber wenn sie tatsächlich ansonsten massiv Kunden verlieren würden, wer weiß...
 
@moribund: du hast rofl vergessen....
 
@slashi: Hm, ich wußte doch, da war noch was! ^^
 
@Cosmic7110: Dieses Verhalten ist nix neues in der Menschheitsgeschichte zumal der Kapitalismus sowieso zu diesen Handeln führt, schließlich ist Unabhängigkeit immer günstiger und man ist nicht so einfach angreifbar bzw. überwachbar.
Russland will auch auf ein eigenes entwickeltes Betriebssystem setzten und Südkorea ist auch in Planung von US Betriebssystemen Abstand zu nehmen und auf ein Linux Betriebssystem zu setzen.
https://www.heise.de/newsticker/meldung/Suedkoreas-Regierung-migriert-von-Windows-7-nach-Linux-4425455.html
Trump und die NSA sind die besten Beispiele lieber was eigenes auf die Beine zu stellen auch wenn dies mit Kosten u. Einarbeitung verbunden. Auf Dauer lebt ein Land bzw. Unternehmen damit sicherer. Bin gespannt ob das Deutschland umgesetzt bekommt.
 
"gegen Linux-Systeme einsetzen kann wie gegen Linux-Rechner."
Eins von beiden sollte sicher Windows heißen ^^
 
Da wünsche ich viel Glück. 40 Jahre Erfahrung lässt sich nicht einfach mal so kopieren, wobei die Chinesen die absoluten Meister in Wirtschaftsspionage sind.
Mal sehen.
 
@Aloysius: und die Amis waren das ja nie. Die brauchten keine Spionage. Die haben immer gleich alle mit Kriegen übersät und deren Wissen und Patente zu ihrem Eigentum erklärt.
 
@Aloysius: man sagt immer China Kopiert und ist so Spionage...
> Aber letztenendes hat man eigentlich nur die Definition verdreht!

Wenn die USA sowas macht, dann ist es ja nur die Sicherheit. Ansonsten werden nur massenweise Startups und Unternehmen u.a. aus Asien gekauft. Wenn China sowas macht ist es Spionage oder Diebstahl!?

Ich musste zuerst an Huawei denken, gerade die könnten ein OS bereit stellen und scheinen da auch schon "weit" zu sein. <- ich hätte nichts dagegen, wenn wir im Jahr 2030 nicht mehr auf Google, Facebook, Amazon, Microsoft abhänig sind sondern die Wahl zwischen USA und Asien haben... noch lieber wäre mir auch eigenes aus Europa (aber ich zahle nicht jeden Preis dafür ... die Idee von D-Mail war nicht kacke, aber die Umsetzung schon) ...
 
@Aloysius: Genau, und Echolon gab es nicht und die USA haben damit nicht Boing Aufträge gegen Airbus gesichert.
Und vergiss nicht "Made in Germany" hat auch mal als billige Kopien angefangen bevor ein Qualitätsmerkmal wurde. Kann mit "Made in China" auch passieren
 
Ich könnte mir gut vorstellen, dass die Chinesen ein Teil von React OS genommen haben, um kompatiebel zu sein, wenn überhaupt.
 
@winman3000: ReactOS ist nur Wine auf einem 9x Artigen Kernel mit NT Funktionen. Es schränkt Wine eher ein als das es hilfreich wäre.
 
@Alexmitter: Das ist falsch. React OS basiert auf einem komplett neu entwickeltem, zu Windows NT 5.1 kompatieblem Kernel. Für einige Bereiche werden auch Teile des Wine-Projekts eingesetzt, jedoch muss der Code jedes Mal für React OS angepasst werden, damit es mit React OS arbeitet.

Ziel des Projektes ist es, irgendeinmal vollständig binärkompatiebel zu Windows zu sein.
 
@winman3000: "React OS basiert auf einem komplett neu entwickeltem, zu Windows NT 5.1 kompatieblem Kernel."
In keinster Weise spricht das gegen das was ich sagte.
Ließ nochmal genau.
 
Ich wünsche China viel glück. Sie haben es verdient weniger Abhängigkeit zu erlangen.
 
@Alexmitter: Ich finde, auch wir in Europa sollten uns etwas unabhängiger machen von der USA.
z.B. durch den Aufbau einer google-Alternative
Generell sollte Europa bissl mehr im IT-Bereich unternehmen... Dass es schon schwer ist, ist mir klar. Im IT-Bereich liegt die USA einfach Lichtjahre vor Europa.
(Office,Windows,Datenbanksysteme, Prozessor-Entwicklung (Intel,Amd..), Amazon, ebay,google... )
Wir benutzen fast nur Produkte bzw. Dienste amerikanischer Hersteller. Interessant wird nämlich dann, wenn die USA mit Europa einen Handelskrieg anfängt und wir von der USA-IT komplett abhängig sind .
 
Btw, das Keyboard aus dem Thumbnail ist ein Taiwanesisches Keyboard. China, also die Volksrepublik nutzt das nicht.
 
Die USA schießt sich gerade richtig ins Aus. Asien wird jetzt gezwungen, sich abzunabeln - sollten sie es allerdings schaffen, macht der Amerikaner ein langes Gesicht.
 
@Ayanami: In allen Bereichen schießen sie sich gerade richtig ins Knie! Bei den Weltraumprojekten haben sie gerade alles über den Haufen geworfen, ohne die Absprachen und Vertrage, die schon geschlossen wurden, zu kündigen oder abzuändern.

Die machen einfach gerade was sie wollen, alle anderen sind denen Scheiß egal!

Es ist längst überfällig, dass sich der Rest der Welt von den USA unabhängig macht!
Kann sein, dass dies erst einmal weh tut, aber niemand muss dann mehr Angst vor Arbeitsplatzverlust haben, weil die Amis mal wieder so einen Irren als Prasi haben!
 
@rOOts: Ich hoffe nur, die eskalieren nicht irgendwann mit ihrem Waffenarsenal. Für mich ist recht unstrittig, dass Amerika am Versinken ist - auch gesellschaftlich. Um die Großstädte bilden sich mittlerweile richtige Slums und Zeltlager, die "besser gestellten" gehen abends noch Burger wenden. Eines Tages knallt das da ordentlich. Die USA sind schnell aufgestiegen und scheinen genauso schnell auch wieder auf die Nase zu fallen.
 
@Ayanami: Tja nur mit Geld drucken kann keine Wirtschaft funktionieren. Das werden diese Deppen einfach lernen müssen!
 
Wäre interessant zu sehen, was dabei rauskäme wenn man mit dem Verständnis, den Tools und der Erfahrung von heute ein Betriebssystem entwickeln würde, dass nicht den Ballast der Rückwärtskompatibilität zu den letzten 20 Jahren hat. Leider habe ich so eine Ahnung, dass wir das Ergebnis nicht auf Github begutachten werden können.

Ob es der schlauste Ansatz ist, ein geschlossenes System von grundauf neu zu entwickeln? Wenn bestehende Protokolle (SSH, HTTP, etc.) verwendet werden, wird man hierrüber trotzdem von außen anfangen können, dieses System auf Schwachstellen abzuklopfen (und selbst wenn nicht, wird den großen Geheimdiensten irgendwann eine Kopie zumindest der Binaries in die Hände fallen, so dass sie mit dem Reverse Engineering beginnen können). Vielleicht wären die gleichen Resourcen besser genutzt um einen Linux- oder BSD-Kernel auf Schwachstellen abzuklopfen und eine Variante davon einzusetzen (und dann ide Schwachstellen nur privat zu patchen und für Angriffe in das Arsenal des eigenen Geheimdienstes aufnehmen).
 
Spionagesoftware kann im Prozessor hardwarecodiert sein.
Solange sicherheitskritische Bereiche nicht vernetzt und in Faraday-Käfigen sind, sowie input nur über mehrfachkontrollierte Datenträger bekommen - die danach zerstört werden (noch besser manuelle Eingabe), ist alles gut.
Vermutlich kann man da Windows und andere nach Hause telefonierende Software nicht einsetzen - da sie ohne Telefonat einfach nicht funktioniert.
 
Schade, dass wir in der EU niemanden haben, der fähige Alternativen zu US-Tech-Produkten auf die Beine stellen könnte.
 
@noneofthem: Das Traurige ist. dass das nicht mal an der Politik liegt. Tatsächlich haben wir nicht mal das Know-How dazu...
 
@Ayanami: Das Know-How wäre vielleicht da, aber leider haben wir hier zum einen eine unfähige Regierung und zum anderen nur eine Hand voll Investoren, die sich überall einmischen und mehrfach bewiesen haben, dass sie keine Ahnung haben oder besser gesagt: Ambitionen, wirklich was Tolles zu bringen. Da geht es eher um früh dabei sein, investieren, dann für viel Geld wieder abstoßen und "Der Nächste, bitte!". So wird das nichts.
 
@noneofthem: Selbstverständlich haben wir fähige Entwickler. Aber wirtschaftlich ein OS anzubieten ist schwierig ohne Starthilfe im derzeitigen Markt (anders wäre es, wenn sich eine neue Geräteklasse gerade etablieren würde bei denen es noch keine Monopoleffekte gibt). Die öffentliche Hand könnte hier etwas strategisch mit Aufträgen investieren, aber wer weiß wo dann das nächste MS Vertriebszentrum entsteht.
 
Man kann natürlich sagen, lasst China oder Europa doch ein eigenes OS entwickeln.
Doch sollte man auch die Nachteile in Betracht ziehen.

Software Hersteller müssten dann (sofern sie global agieren wollen) für jedes OS ihre Software vorhalten. Fehler korrrigieren, Änderungen durchführen, etc. Das macht die Software nicht unbedingt günstiger.
Zudem müssen die verschiedenen OS auf entsprechender Hardware laufen. Intel hält die Rechte an den x86 Befehlssätzen, AMD an den 64 Befehlssätzen (ich hoffe das ich das richtig genannt habe).
Wenn China (Asien) also ein eigenes OS entwickeln würde, dann müssten sie auch eine CPU haben die mit dem OS arbeitet. Da hält die USA den Finger drauf.
Von der ganzen anderen Hardware die in einem Rechner verbaut ist, ganz zu schweigen.

Wenn ich mir alleine mal überlege wie lange es schon Linux gibt, wie die Anfänge aussahen (ich hatte mit SuseLinux 6.0 angefangen).
Das stampft man nicht mal eben so aus dem Boden.
 
@Brassel: So dramatisch ist das nicht, in den letzten 20 Jahren hat sich eine ganze Menge getan. Wenn man sich ein neues Programm entwickeln lässt, dann lässt man sich das als Webanwendung entwickeln oder verlangt zumindest, dass ein Cross-Plattform-Framework wie GTK, Qt oder TCL, dann kann die Software (wenn man sich konsequent von plattformspezifischen APIs fernhält) ohne Aufwand für beliebige Plattformen kompiliert werden.

Das gleiche gilt für Betriebssysteme. Ein neues Betriebssystem würde vermutlich in C++, Rust oder dergleichen geschrieben werden. Ob man das ganze für ARM oder für x86 kompiliert ist dann weitgehend eine Frage der Toolchain. Sicherlich gibt es Anpassungsbedarf im Low-Level-Bereich, das meiste ist aber portabel. Nicht umsonst unterstützt Linux inzwischen soviele CPU Architekturen, dass es einen eigenen Wikipedia-Artikel rechtfertigt: https://en.wikipedia.org/wiki/List_of_Linux-supported_computer_architectures
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