Ab 25 Dollar pro PC: Preise für verlängerten Windows 7 Support geleakt

Microsoft hat das Ende von Windows 7 schon eingeläutet. Der Beliebtheit des vor zehn Jahren veröffentlichten Betriebssystems hat das bisher noch kaum einen Abbruch beschert. Nun gibt es Details über die Preise, die der Konzern für den verlängerten ... mehr... Microsoft, Windows 7, Logo, Hintergrundbild Bildquelle: Microsoft Windows 7, Logo, Hintergrundbild Windows 7, Logo, Hintergrundbild Microsoft

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OT.
Frage mich gerade, ob es schon einen Embedded POSReady 7 Registry-Hack gibt, wie bei XP?
 
@Kribs: Nein eher weniger! Die Embedded ist wohl anders aufgebaut (da gab es auch mindestens einen Artikel dazu). Und selbst wenn hat die Embedded "nur" ein Jahr länger Schonfrist. Da hat man auch "nur" ~14 Monste. Davon abgesehen ist wie bei der XP Embedded dann nicht garantiert, ob es nicht zu Problemen kommt. Aus eigener Erfahrung mit den PosReady-Updates kann ich diverse Fehler bestätigen.
 
Richtig so. Windows 7 ist zum Auslaufen des Supportzeitraums dann 11 Jahre alt und einen Nachfolger gibt es dann seit 8 Jahren. Wird Zeit, dass man keine weitere Ressourcen auf die Pflege eines Softwaresauriers verschwendet und das Ding endlich begräbt.
 
@ethernet: Ich kenne Unternehmen, die haben noch zwei drei NT-Rechner im Einsatz. Ganz einfach weil es die Software die darauf läuft nicht mehr gibt. Und einen Ersatz zu programmieren kostet und dauert halt. Da ist der Chef dann nicht bereit die benötigten Gelder bereitzustellen.
 
@skyjagger: Wenn man so etwas richtig macht, braucht man aber auch keine Supportverträge. Soll heißen weg vom Internet, ab damit in ein eigenes abgeschottetes Netzwerk. Damit es ist völlig egal, was sich noch für Sicherheitslücken auftun.
 
@Kirill: Völlig richtig. Ein Rechner bspw. zur Maschinensteuerung, ohne LAN und Internet, kann auch völlig ohne jedes Sicherheitsupdate noch bis zum Sankt-Nimmerleins-Tag laufen bzw. bis irgendwann die Hardware die Scheidung einreicht.

Darum geht es aber bei den meisten Nachfragen anscheinend nicht. Das sind Firmen, die es zeitlich noch nicht geschafft haben umzusteigen (z. B., weil sie mit der Migration nach W7 erst vor wenigen Jahren überhaupt fertig waren), oder solche, die Fachsoftware einsetzen, die mal teuer war und für ganz bestimmte Zwecke genutzt werden MUSS, aber unter neueren Windows-Versionen nicht mehr läuft und es vom Fachhersteller kein oder kein (schon wieder) bezahlbares Upgrade gibt. Und sicherlich noch viele weitere, mitunter durchaus plausible Gründe.

Problem: Das sind alles Kisten mit LAN und Internet. Und da hört der Spaß dann auf. "Wannacry" hat deutlich gezeigt, was passieren kann, wenn der Hersteller der AV-SW noch nichts dagegen aufbieten kann & keine Windows Updates vorgenommen wurden. Wer rechtzeitig (und das war zeitlich eng, es ging nur um einen Monat) WU durchgeführt hat, dem konnte Wannacry nichts anheben (auch dann nichts, wenn der AV-Hersteller noch nichts hatte), wer WU gar nicht oder (in diesem Fall) zu spät durchgeführt, hat Wannacry live erleben dürfen. Rechner mit Online-Anbindung, und sei es auch ohne Internet, nur im LAN, gehören regelmäßig und so zeitnah wie möglich gepatcht.

Die Hürde, daß dieses kostenpflichtige Verlängerungsangebot bis Januar 2023 nur für VL-Lics gilt, muß allerdings genommen werden. Wer es nicht weiß: auch OEM-Lics für Pro lassen sich nachträglich noch zu VL machen, ist aber ein etwas aufwendiger Prozeß.
 
@departure: Wichtig ist aber auch: Nicht jede VL-Lizenz wird automatisch die Updates bekommen... Die Updates erhalten nur die Unternehmen mit Volumenverträgen, die sich dafür anmelden.

In einem Forum wurde der Artikel auch gepostet und jetzt sind da viele drauf und dran sich Volumenlizenzkeys zu holen... Auf die Aussage hin, dass der gemeine Anwender da nich drankommt oder wenn nur sehr schwer, gab es nur abweisende Kommentare...
 
@ChristianH4: weil es nicht stimmt! In D dürfen gebrauchte Volumenlizenzen sowohl als Ganzes wie auch gestückelt verkauft werden.

EuGH, Urteil vom 3. Juli 2012 - C-128/11 (UsedSoft) = GRUR 2012, 904ff.;
BGH, Urteil vom 17. Juli 2013 - I ZR 129/08 (UsedSoft II) = GRUR 2014, 264 ff.)
BGH, Urteil v. 11.12.2014, Az. I ZR 8/13 (UsedSoft III)

genauso wie eben OEM Software in D entbündelt verkauft werden darf

BGH Urteil vom 06.07.2000 I ZR 244/97

klar M$ & Co. treten das nicht breit und wollen dem Mob gerne anderes glauben machen ... haben aber entsprechende Verfahren verloren!
Nicht alles glauben was Firmen dir weis machen wollen, zählen tut was die Gerichte sagen.

Das Problem dabei ist das da auch ne Menge Keygenerierte und Fälschungen verkauft werden ... und diese sind durch die Urteile eben nicht gedeckt!
Orginale VL kriegste du eben auch gebraucht nicht für 6.50€
Und du kannst Gift darauf nehmen das M$ da sehr genau prüfen wird!
 
@serra.avatar: Du hast aber meinen Kommentar nicht verstanden! Der normale User KANN und DARF die Volumenlizenzen kaufen ja... aber er kann NICHT(!) auf das Angebot von MS mit dem verlängerten Support zurückgreifen! Das können NUR Unternehmen, die diese Lizenzen bei MS direkt geordert haben... Hat man dann eine Lizenz aus dieser Vertragsverlängerung (und das Unternehmen hat für "alle" bezahlt) hat man Glück gehabt. Aber nicht jede Volumenlizenz ist automatisch für den verlängerten Support freigeschaltet... Darum und um nichts anderes geht es in dem Artikel und in meinem Post.. Wenn viele aber genau das denken, kaufen die sich jetzt Volumenlizenzen und verfluchen MS wieder weil sie "ausgeschlossen" wurden oder die Updates "nicht kaufen" können...
 
@skyjagger: Wie lange darf es denn dauern?
NT stammt ja noch buchstäblich aus dem vorigen Jahrhundert...
 
@moribund: Was meinst du ?
 
@skyjagger: Du schreibst über die NT-Rechner im Einsatz "...einen Ersatz zu programmieren kostet und dauert halt." Nur wenn man ein OS aus dem 20. Jahrhundert nutzt sollte man schon so vorausschauend sein sich rechtzeitig um diesen Ersatz zu kümmern - wo man doch nur 2 Jahrzehnte Zeit hat. ^^
 
@moribund: Nun, W2k kam pünktlich zur Jahrtausendwende. Danach kamen noch so einige Versionen von Windows. Und wenn es ein Hersteller nicht schafft, seine Software in einem angemessenen Zeitrahmen zu aktualisieren, sollte man sich nach Ersatz umsehen. Wenn dieser nicht verfügbar ist, sollte sich das Unternehmen (ein weltweit agierender Konzern) entweder selber damit auseinandersetzen oder aber einen externen Partner damit beauftragen. Und die Software die da läuft, gibt es zu Hauf, ist nicht besonderes....
 
@skyjagger: Na klar! Mein Punkt ist ja: Im Jahre 2019 darf "kostet und dauert halt" kein Argument mehr sein wieso jemand noch auf NT setzt.
 
Mengenrabatt? Den sollten sie nur für das Upgrade auf Windows 10 anbieten, nicht aber für die Verlängerung von Windows 7 Updates.
 
@RegularReader: in diesem Umfeld gibt es Software assurance
 
kms auto activater wirds schon richten ?
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