Netflix will die "Apple-Steuer" nicht mehr zahlen und umgeht iTunes

Das Streaming-Portal Netflix ist im Geschäft mit digitalen Inhalten längst zu einer Macht geworden. Die Inhalte des Abo-Angebots sind auf praktisch jeder Plattform verfügbar, darunter auch iOS und iTunes. Doch auf die berühmte "Apple-Steuer" hat ... mehr... Streaming, Netflix, Netflix Deutschland Bildquelle: Netflix Streaming, Netflix, Netflix Deutschland Streaming, Netflix, Netflix Deutschland Netflix

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Absolut nachvollziehbar.
Das Geld was ich an Netflix fürs Programm zahlen will, soll auch in entsprechend neue Inhalte fließen und nicht an die Zecke am Bein.
 
@bLu3t0oth: Niemand wird gezwungen, die iOS-App zu nutzen. Aber wenn man sie nutzt und damit die Infrastruktur vom AppStore, dann ist es durchaus legitim, dass Apple hier etwas Geld haben möchte.
Ist wie im Supermarkt. Der schlägt auch auf den Einkaufspreis was drauf. Wenn der Hersteller direkt an die Kunden verkauft, ist es für ihn natürlich besser. Aber man kann dem Supermarkt nicht vorwerfen, dass er die Produkte nicht zum Einkaufspreis verkauft.
 
@Runaway-Fan: Dann muss Apple halt eine Gebühr fürs Einstellen in den Store nehmen, wenn die Apps nicht kostenpflichtig sind.
Oh wait, das möchte ja Apple auch nicht, weils zum Nachteil für den Store wäre...^^
 
@bLu3t0oth: Und wie kommst du auf die Idee, dass es Sache der Kunden wäre, dem Anbieter vorzuschreiben, wie er seine Preispolitik zu gestalten hat? Immer dieses stumpfsinnige "Dann sollen die halt...". Die machen das, was für sie selbst das Beste ist - und das würde auch niemand selbst anders machen, sofern er möglichst viel Geld damit verdienen will. Ansonsten steht es dir ja frei, einfach selbst ein Telefon mit entsprechendem Shop auf den Markt zu werfen und diesen zu revolutionieren. Gerade die Winfuture-Nutzer scheinen ja regelmäßig alles besser zu können.
 
@LostSoul: Den Wink mit der Marktdominanz hast du offensichtlich nicht verstanden. Das tut mir leid.
 
@bLu3t0oth: Es gibt keine Marktdominanz. Es gibt eine Reihe alternativer Anbieter, es gibt eine Reihe weiterer Shops, es gibt keine marktbeherrschende Stellung. Dein "Wink" geht somit völlig ins Leere.
 
@LostSoul: Ja genau... sag das mal System wie Bada oder WP.
Die sind u.a. krachen gegangen, weil sie keinen entsprechenden Store anzubieten hatten.
 
@bLu3t0oth: Du kannst gerne Minus verteilen, interessiert mich nicht. Du weichst jedoch von der Ursprungsaussage ab. Es steht Apple frei, den Store nach Belieben zu gestalten, auch was die Zutrittsbedingungen betrifft, da es schlicht keine marktbeherrschende Stellung o.ä. gibt. Es obliegt den App-Anbietern dieses Angebot seitens Apple wahrzunehmen oder es sein zu lassen. Wem es nicht passt, kann Apple ein Gegenangebot zur Nutzung machen, kann aber davon ausgehen, dass das zu recht ausgeschlagen wird. Wenn du ein Brötchenladen aufmachst, kann ich dir auch nicht vorschreiben, wie du deine Brötchen zu backen und wie die Preise festzulegen hast.
Wenn andere Systeme keine vergleichbare Position haben, dann haben sie ggf. am Markt schlicht nichts verloren, wenn es die Kunden nicht wollen. Das mag dann für den Nutzer und Befürworter jener Alternative doof sein, aber es gibt in zig Branchen tausende Unternehmen, die geschlossen werden mussten, weil sie den Markt nicht mehr richtig bedienen mussten. Das ist kein Grund für sinnfreien Protektionismus.
 
@LostSoul: Natürlich steht es Apple frei, aber die Marktbeherschende Stellung bezog sich auf die Storegebühr für die Infrastruktur. Die nehmen sie nämlich nicht, weil der Store dann leer wäre.

Räume Apple mal den Store leer, so dass vielleicht noch 30% von der Appauswahl bestehen bleibt.. was meinste wieviel Leute dann heute noch bei ihrem "geilen" iPhone bleiben würden.. und da haben wir sie, die Marktbeherrschende Stellung, die sie sich mit Google teilen.

Kannst mit hier viel vom Pferd erzählen, wenn es sich um einen Wolf handelt, dann interessieren mich deine Geschichten nicht.

Der Vergleich mit dem Bäcker hinkt übrigens wie jedes Mal, wenn man Software mit reellen Gütern vergleicht.
 
@bLu3t0oth: Der Vergleich hinkt an der Stelle nicht, da für die Analogie vollkommen unerheblich ist, um welche Art von Gütern es geht - Thema ist die Fragestellung, warum irgendein Dritter einem Anbieter Vorschriften für dessen Gestaltung seines Geschäfts machen können sollte.
Da muss auch nicht der "Apple Store leer" geräumt werden - genau das ist ja der Unsinn. "Ja würden die das alles anders machen, dann..." - machen sie aber nicht. Und das ist auch ihr gutes Recht. Ist ebenso sinnfrei, wie nach dem Dieselskandal zu rufen: "Ja, aber wenn die jetzt ihre Autos für den dreifachen Preis verkaufen müssten, dann würden die viel weniger verkaufen und eben nicht ein neues Rekordjahr nach dem anderen einfahren" - ja, sie müssen aber den Preis nicht ändern, da es keinen Regelungstatbestand gibt, der sie dazu verpflichten würde. Und eben das gleiche ist bei Apple der Fall. Da magst du die Preis- und Eintrittsgestaltung für den Store doof finden, aber es gibt keine Anspruchsgrundlage, die für dich dort eine Änderung herbeiführen könnte. Insofern ist die Diskussion unsinnig.
 
@LostSoul: Doch der Vergleich hinkt, weil es um Software geht und nicht um Irgendwelche Milchtüten im Regal.
 
@LostSoul: Die EU hat vor kurzen eine allgemeine Gebührengrenze für Kreditkarten eingeführt. Dort wurde ein oberes Limit der Transaktionskosten festgelegt und das obwohl es von keinem Anbieter eine marktdominante Stellung gab. Eine ähnliche Konstellation ist es hier mit dem Bezahldiensten der AppStores.
Für die einfache Bestätigung einer Zahlung sind 30% eindeutig Wucher.
 
@floerido: Naja bei Kreditkarten existiert mit master und Visa schon ein schönes Duopol und zusammen beherrschen die den Markt.
 
@bLu3t0oth: Apple den Store leerräumen wird nicht passieren. Schliesslich wollen alle was von den zahlungskräftigen Applekunden haben.
Der Appstore ist für Entwickler weitaus attraktiver als alle anderen.
Ein Angebot aus dem Appstore zu entfernen kann ganz schnell ein Schuss nach hinten werden - und zwar für den Entwickler.
Auch Netflix dürfte das deutlich merken.
 
@LastFrontier: Ja, ich habe schon verstanden, dass du es nicht verstehen willst.
 
@bLu3t0oth: Du bist etwas neben der Spur oder? Wenn hier einer was überhaupt nichts versteht dann bist du es.
Und doch: Software ist eine Ware wie jede andere auch. Dabei ist es relativ Wumpe ob gekauft oder "gemietet".
 
@bLu3t0oth: Die Gebühr gibt es mehr oder weniger. Ein Entwickler-Account kostet im Jahr 99 Dollar.
 
@floerido: Stimmt, daran habe ich gar nicht gedacht.. dann wäre es ja schon fast abgegolten^^
 
@bLu3t0oth: Tun sie doch - 100$ pro jahr für die Developer Subscription
 
@bLu3t0oth: Was für Alternativen gibt es zum AppStore von Apple?
 
@Liebbe: Was fragst du mich das?
 
@Runaway-Fan: Apple hat aber eine geschlossene Infrastruktur geschaffen, die jeden Anbieter aussperrt, der nicht über Sie geht. Das ist schon ein Unterschied zu anderen Systemen wie Windows oder Android.
 
@gerhardt_w: Und? Sie haben keine marktbeherrschende Stellung, es gibt Alternativen und keiner ist gezwungen unbedingt Apple zu wählen. Insofern steht es ihnen frei den Zugang nach freien Stücken zu regeln, so wie das auch an zig anderen Stellen im Leben der Fall ist.
 
@LostSoul: Innerhalb des Ökosystem hat man keine Wahl. Wenn man einmal Kunde ist, dann kommt man nur mit Verlusten wieder raus. Das ist schon Ausnutzung seiner Position. Und gerade wenn man nach Umsätzen geht, dann hat der AppStore schon eine kritische Stellung für einen App-Anbieter.
 
@floerido: Wo funktionierts nicht so?
Resp. ist es anders, wenn ich bspw. von Android nach iOS wechsel?
Kann ich da meine gekauften Apps einfach Gratis wieder nachinstallieren?
 
@glurak15: Da hat man aber die Auswahl an Hardware-Herstellern. Der Hersteller Apple hat einen 100% Marktanteil bei iOS-Geräten. Er ist der einzige der über die Apps entscheidet. Das sind schon Züge eines Einzelfirmen Kartells.
 
@floerido: Das weiss man aber vorher und muss sich nicht an Apple binden.
Mal davon ab kannst Netflix unter iOS auch vie Browser nutzen. Und da fallen dann keine Gebühren für Apple an.
Und mit der Hardware hat das erst mal gar nichts zu tun. Netflix ist ein Dienst, der Hardwareunabhängig ist.
Netflix muss also nur seine App entfernen und das Problem ist gelöst.

Appleuser haben Apple bewusst gewählt. Und wer diesen Club bedienen will muss sich nach denen richten oder bleibt draussen.
 
@Runaway-Fan: ...dass Apple hier etwas Geld haben möchte. 30% sind nicht "etwas Geld" sondern Wucher...
 
@Zonediver: Genau, hier geht es nicht um eine App und die Infrastruktur, sondern nur um das Abwickeln einer Zahlung und somit sollte man es mit Anbietern mit ähnlichen Geschäftsfeld vergleichen.
Würde Apple hier ähnliche Gebühren nehmen, wie andere Zahlungsanbieter, dann würde es vermutlich auch weniger Stress geben.
Großkunden zahlen bei PayPal glaube ich unter 2 Prozent.
 
@Runaway-Fan: wann na Apple wenigstens selbst Steuern zahlen würde... aber die Staatlichen Steuern sind denen egal ^^
 
@bear7: Wieso, Apple zahlt doch eben jene Steuern, die die beteiligten Länder von ihnen haben wollen. Wenn diese Regelungen erlassen, die einen sehr geringen Steuersatz ermöglichen, ist es doch nicht Apples Aufgabe mehr zu zahlen. Oder gehst du jedes Jahr zum Finanzamt und überweist die Differenz zum Spitzensteuersatz aus reiner Wohltätigkeit?
 
@LostSoul: hm... müsste dir da fast rechtgeben...
=> leider gibt es für Menschen wir mich (welche unter 500000€ im Jahr verdienen), keine guten Möglichkeiten sich den minimalst Steuersatz zu suchen.

Aber "so wie du schreibst" ist die Diskussion hier Sinnlos. Ich persönlich finde es nicht Fair, dass Singles zwischen 30% und 50% Steuern Zahlen, aber Großunternehmen bei 10% sich immer noch Steuerschlupflöcher suchen.
=> ob das Legal ist oder nicht, habe ich hier nicht infrage gestellt!
 
@bear7: Sorry, ich bin Steuerberater und Wirtschaftsprüfer und das was du schreibst ist schlicht so nicht richtig. Zunächst haben Großunternehmen nicht nur 10 % Steuersatz. Es kann zu einem faktischen Steuersatz in dieser Höhe kommen, aber dies entweder, weil es entsprechende Belastungen, anrechenbare Verluste etc. gibt oder eben weil die betroffenen Staaten nicht mehr haben wollen und entsprechende gesetzliche Regelungen in die Welt gesetzt haben - das sind übrigens die gleichen Staaten bzw. die gleichen rechtssetzenden Organe, die darüber bestimmen, welchen Steuersatz du zu zahlen hast. Man mag es jetzt unfair finden, dass am Ende des Tages die Steuerlast für ein Großunternehmen geringer ist, als deine persönliche (relativ betrachtet), aber dann ist das nicht Schuld des Unternehmens, sondern des Gesetzgebers. Meiner Meinung nach geht die Kritik schlicht an den vollkommen falschen Adressaten.
 
@LostSoul: du meinst also Winfuture ist nicht der richtige Adressat?
:D :D :D
 
@bear7: Nicht WF, Apple ist der falsche Adressat. Wenn du dich bei jemandem darüber beschweren willst, kontaktiere deinen örtlichen Vertreter im Bundestag.
 
@LostSoul: aber ich hab doch nicht mal Apple angeschrieben ^^

ich weiß was du meinst und natürlich hat das einen wahren Kern was du sagst. Aber dennoch bleib ich dabei, dass Großkonzerne (Apple voran) Wege geht die dem "kleinen Mann" verwehrt bleiben. Und egal wer die Wege versehentlich oder gar absichtlich erschaffen hat...
Klar könnte man sagen sind also auch die Waffenbauer die Mörder? <- oder doch nur derjenige der die Waffen abfeuert? ... irgendwie komplex das Thema.

Ich weiß nur, das Apple nun 1 Billionen Dollar Wert ist, das Sind 990 Milliarden die der gesamten Menschheit fehlt.
 
@bear7: Der Börsenwert von Apple "fehlt" niemandem, da er zum einen nur fiktiv ist, bis jemand seine Anteilsscheine gegen Bargeld veräußert und dann steht es auch nicht "der gesamten Menschheit" zur Verfügung, sondern nur demjenigen, der die Aktien verkauft hat.
Und ja, du kannst gerne den Vergleich mit den Waffenbauern heranziehen: Solange es der Staat legitimiert, dass Waffen produziert und nach seiner Genehmigung in alle Welt verkauft werden dürfen, braucht sich auch niemand über Kriege, Bürgeraufstände etc. zu wundern. Auch hier kannst du dich aber einfach an deinen Bundestagsabgeordneten wenden und fragen, warum die Produktion nicht pauschal verboten wird.
Der Vergleich greift nur an der Stelle nicht, da hier das Produkt an sich moralisch belastet ist, während du bei Apple auf die fiskalen Auswirkungen abstellst - die stellen sich aber ebenso auch beim Waffenliefanten, wie auch beim Hersteller von Krebsmedikamenten bis hin zum Kuscheltierproduzenten.
 
@Runaway-Fan:
5% ist i.O.
Aber nicht 30% dafür, das Apple ein paar Server Hinstellt, welche ein Programm Hosten das 30 MB gross ist.
 
@Edelasos: Es geht hier ja nicht mal um das Hosting, sondern nur um das Abwickeln einer Buchung/Zahlung.
Welche Bank oder Kreditkarte nimmt für eine Überweisung 15%-30%?
 
@floerido:
Doch die App an sich Hosten Sie ja aber eben. Es ist trotzdem abzocke.
 
@Edelasos: Naja, ist wie bei Steam. Die kümmern sich für dich als Entwickler um alles - weltweites Publishing, entsprechende Versteuerung weltweit, Rückgaberecht weltweit, weltweit verschiedene Zahlungsmethoden (Kreditkarten, Lastschrift, PayPal, Sofortüberweisung, was weiß ich), weltweites Hosting der Daten, usw. usw. Das ist ein riesiger Kostenpunkt.
Natürlich sind 30% bei Big Sellern wie Netflix oder Ubisoft oder sonstwas wieder deutlich zu viel für die gebotene Leistung, aber als Indie-Entwickler wäre es nicht ansatzweise zu den gleichen Kosten machbar, das selbst in die Hand zu nehmen. Daher sollten Apple, Steam und andere ihre Gebühr von 30% überdenken und entweder pauschal niedriger ansetzen oder den Anteil sinken lassen, je mehr Verkäufe es gibt - bspw. für die ersten 100.000 dann 30%, dann 15% und ab 'ner Millionen 5%, so als Beispiel.
 
@eN-t: Man muss in dieser Diskussion den App-Kauf und das Bestätigung einer Abo-Zahlung trennen.

Beim App-Kauf wird natürlich die ganze Distribution übernommen. Aber dafür zahlt der App-Entwickler eigentlich schon mit seinem Entwickler-Account.

Was macht der Store-Anbieter eigentlich bei der Bestätigung einer Abozahlung?
Sie weisen dem Zahlungsanbieter an die Zahlung durchzuführen und bestätigen die durchgeführte Zahlung und dafür wollen sie fast ein Drittel des Preises?
 
@Runaway-Fan: Völlig falscher Vergleich: "Ist wie im Supermarkt. Der schlägt auch auf den Einkaufspreis was drauf. Wenn der Hersteller direkt an die Kunden verkauft, ist es für ihn natürlich besser. Aber man kann dem Supermarkt nicht vorwerfen, dass er die Produkte nicht zum Einkaufspreis verkauft."

1. Apple kauft die Apps nicht ein, sie bekommen sie kostenlos in den Store
2. Ich zahle im Supermarkt natürlich mehr als den Einkaufspreis. Aber was Apple hier macht, ist was ganz anderes: ich kaufe ein Magazin im Supermarkt (eine App im Store). Es gefällt mir, also schließe ich ein Abo hab. Nun wird das Abo 30% teurer, weil der Supermarkt auf das Abo (nicht das Magazin/die App!) was aufschlägt. Völlig irre.
 
@bLu3t0oth: Die Zecke am Bein stellt allerdings 100% der Hardware und Infrastruktur für die Programmbereitstellung, und das sogar dann, wenn Netflix gerade mal offline ist. Da dürfte auch ein anderer Weg möglich sein, damit alle zufrieden sind, müssen sich die Kleinkinder halt mal zusammensetzen.
 
@Islander: Siehe re1
 
@bLu3t0oth: Wer einen Dienst anbietet der möchte dafür auch gerne bezahlt werden. Es steht Netflix ja frei den in App Bezahldienst von Apple zu nutzen und eben entsprechend Gebühr an Apple abzuführen oder aber einen eigenen Bezahldienst auf die Beine zustellen wie z.B. Umleitung auf die Netflix Webseite, hier kann man ja seit eh und je einen Account anlegen und wie gewohnt per Bankeinzug oder Paypal bezahlen... im Übrigen verlangt Paypal auch eine Gebühr 3 - 4 % also solltest du nicht hierüber für dein Netflix Abo zahlen! Das die 30% von Apple mehr als horend sind steht auf einem anderen Papier...
 
@SimpleAndEasy: "...wie z.B. Umleitung auf die Netflix Webseite,..." und das ist soweit bekannt ist, nicht im AppStore erlaubt.
Man darf externes Zahlungen annehmen, es aber nicht bewerben. Netflix müsste also die App nur mit Login ohne Hinweis auf ein zahlungspflichtiges Abo anbieten.
 
@floerido: Ich Frage mich wie Valve das handhabt... dort kann ich direkt über die Steam App Käufe im Store tätigen und das Geld fließt auch an Apple vorbei und wird direkt von meinem Paypal Account an Steam überwiesen bzw. von meinem Steamguthaben abgezogen ohne das hier Apple dazwischen hängt. Wäre doch auch eine Option für Netflix das man einfach in der App seinen Paypal Account, Bankdaten etc. hinterlegen kann.
 
@SimpleAndEasy: Du kannst bei Steam aber keine Inhalte kaufen, die auf dem iOS-Gerät genutzt werden können, oder?

Die SteamLink App wurde deshalb nicht freigegeben.
 
@bLu3t0oth: Es ist immer wieder eine grosse Faszination für mich. Wenn Menschen Kunde sind schaffen Sie überhaupt nicht den Perspektivenwechsel zum Anbieter. Aber wehe sie arbeiten für irgendeine Bude und der Kunde will alles Billiger. Dann ist es der sch... nervende Kunde. Apple stellt eine Infrastruktur bereit die in ihrer Qualität einmalig ist (App Store). Den Preis zu verhandeln, bei erfolgreichen Apps den Preis zu drücken ist absolut legitim, da soll Netflix alles machen was geht. Presst sie aus! Aber der Kunde dem ein sicherer und performanter und vor allem einfacher Download angeboten wird sieht überhaupt nicht ein, auch nur irgendwas dafür zu bezahlen. Menschen. Man muss sie lieben :)
 
@Matico: Und es ist immer wieder eine gro0e Faszination für mich, wenn Menschen den Unterschied zwischen fairen Preisen und Wucher nicht schaffen wollen.
Apple bekommt von jedem Entwickler schon $99/Jahr. Guck mal was ne Servermiete kostet und dann gucken mal wie groß(klein) die meisten Apps sind.
Mit diesem Preis ist die Infrastruktur bereits abgedeckt und das wurde auch schon vorher hier festgestellt.
Der Rest ist Support und den lässt man sich mit atemberaubenden 30% "verpalladiumen" und dazu kommen dann noch Geschäftsgebahren seitens Apple ggü. ihren Geschäftspartnern, die teils Äonen von fair business entfernt sind.
 
@bLu3t0oth: Liegt vielleicht an meiner Ausdrucksweise, ich hatte versucht zu schreiben, dass da natürlich noch viel Luft nach unten ist Zitat "Den Preis zu verhandeln, bei erfolgreichen Apps den Preis zu drücken ist absolut legitim, da soll Netflix alles machen was geht. Presst sie aus!". Kann man das wirklich falsch verstehen? Der Ansatz, am Store vorbei zu agieren ist aber kaufmännisch und moralisch genauso verwerflich wie der Wucherpreis.
 
@Matico: Letzteres mag durchaus zutreffen, aber man kanns ja auch so sehen, dass die App letztlich ja nur der Zugangspunkt zum Angebot darstellen kann.
Wäre mir zumindest neu, dass bspw MS von Valve % für die Verkäufe in Steam haben will und die haben auch ne App im Store.

Das starke Stück ist eigtl, das Netflix das überhaupt mitgemacht hat. Ich hätte die App einfach so programmiert, dass die App nur mit bereits bestehenden und aktiven Accounts nutzbar ist. Dann machen sich die Leute vorher Gedanken, wie sie einen Account bekommen.
 
Hat Apple nicht genau diese Funktion für Apps verboten?
 
@glurak15: ja, eigentlich schon. Es darf nicht darauf verwiesen werden, dass man es über die website günstiger bekommt, bzw. man Apple umgehen kann. Genauso sollte es verboten sein, dass man einfach direkt auf die website weitergeleitet wird.
 
@glurak15: ja … nur zieht das halt nur bei kleinen anbietern. apple hätte einen riesen shitstorm im haus wenn sie netflix von der platform werfen.

jedes jahr 15% des umsatzes klauen dafür dass man eine app für ein paar mb auf dem Server hat die einmal herunter geladen wird und alle paar wochen mal ein update erhält ist halt auch jenseitig.

da würd ich 2% wie bei creditkartenanbietern z.b. ok finden aber sicher nicht 30/15%
 
Ich kenn die Apple-Abo-Funktion nur als Abo-Falle. Einmal einen VPN-Client gezogen und bezahlt und der war direkt mit aktivem Abo drin. Einen Monat später die böse Überraschung erlebt und das Teil gekündigt.

Gibt es wirklich so viele Leute, die auf ihrem Apple-Gerät Netflix runterladen und über die App das Abo abschließen? Mein erster Impuls bei Netflix war das (Probe-)Abo über den Smart-TV/Fire-TV zu starten und direkt zu kündigen. Über die Homepage hab ich dann am PC gemütlich das Paket gewählt das ich wollte und die Zahlungsart angegeben.
 
@bigspid: das ist so wie du das geschrieben hast unmöglich. Ein Abo kann nur separat nach dem App Download abgeschlossen werden.
 
@ger_brian: Vielleicht ist das mittlerweile so, hab seit dem keine "Abo-Apps" mehr runtergeladen. Ich hatte das mit dem VPN-Programm 2015/2016 rum.
 
@ger_brian: Das funktioniert so! Netflix-Abo am PC abschließen, dann auf jedem Gerät nur noch die App installieren und sich mit seinen Zugangsdaten anmelden.
 
@IT-Manager: Hä? Dem widerspreche ich auch nicht. Ich meinte eher den Teil, dass er mit einem Download im App Store automatisch ein Abo abgeschlossen hat.
 
@bigspid:
Ich bekomme es gerade bei meinem kleinen Bruder mit.
Der hat nur noch sein iPad sowie sein iPhone.
Ein Fernseher oder PC besitzt er nicht.

Es wird nur auf den mobilen Geräten gespielt und eben auch geschaut.
Anscheinend ist es bei einiges seiner Freunde auch so (habe nachgefragt).
 
@Mixermachine: Und? Ist der Safari Browser auf den Geräten kaputt oder die Netflix Homepage zu kompliziert zu bedienen?! Es kann wohl direkt auf deren Webseite ein Abo abgeschlossen werden.
 
Wie wird Apple reagieren? Man darf gespannt sein Ich tippe auf entsprechende Änderungen in den Zulassungsbestimmungen und die Benutzer dürfen dann nicht mehr zur Bezahlungen außerhalb der App aufgefordert werden.
 
@Memfis: Dann schreibt Netflix beim Einloggen in die App einfach rein: Sie können die App mit ihrem Account leider noch nicht nutzen. Mehr Infos unter Netflix.com/iphoneinfo -> und da steht dann dass das Abo noch abgeschlossen werden muss.
 
@bigspid: touché :D
 
@bigspid: Apps wurden schon wegen Links die auf eine Android-Version hinwiesen nicht freigegeben. Das ist ein Link der über eine Umgehung der Zahlung informiert, somit sollte dieser Link auch unter das Verbot fallen.
 
@floerido: Nein, in dem Fall würde der Link auf ein Supportfenster für die Problembehandlung verweisen. In dem speziellen Fall liegt es dann aber daran, dass kein Abo aktiv ist. Inwieweit das mit den (möglicherweise) geänderten Richtlinien konform wäre, dürfen dann Netflix und Apple auskaspern^^
 
@floerido: Das kann Apple jedoch nur bei den kleinen machen. Die Apps der großen Anbieter sind ja das Prestige des Stores welches Apple nicht verlieren will. Man sieht es ja an Windows Phone das ein OS immer nur so gut ist wie die jeweils verfügbare Software. Gibt es keine Vernünftige Software wird ein System auch nicht von der Masse genutzt.
 
Wieso erhöhen die nicht einfach den Preis für Leute die über die App kaufen um 15 bis 30% und machen es ganz transparent bei der Preisanzeige. 10€ + 3 Euro Apple Gebühr bei Bezahlung über die App... Dann kann jeder selbst entscheiden ob er das Abo unbedingt über die App oder nicht doch einfach kurz über den Browser macht.
 
@sav: Find ich gut, machen auch viele Shops bei den Zahlungsgebühren so. Man sieht also direkt, was die Paypal-Zahlung, Sofortüberweisung etc. kostet und kann entscheiden, welche Zahlungsart einem dann besser taugt.
 
@sav: Auch ein schöner Einfall.
 
@sav: Auf die Gebühr darf nicht hingewiesen werden.
 
@floerido: Was ist denn das für ein unseriöser Laden, der zwar massig Kohle kassieren, aber das möglichst "geheimhalten" will? Klingt ja quasi wie das Nordkorea der IT-Firmen.
 
@DON666: Kennst du auch nur einen Laden, der seine Margen für jeden Kunden einfach zugänglich macht? Bei Apple (und auch Google und MS) sind immerhin die 30% für interessierte Kunden kein Geheimnis, das hat man sonst auch nicht.
 
@Link: Ich rede eher von dem "Nicht-Sagen-Dürfen", dass da überhaupt was kassiert wird.
 
@sav: Wird von Blizzard so gehandhabt dort kosten Heartstone Kartenpackungen 0,50€ mehr als bei der PC Version. Sprich die schlagen die 30% bzw. 15% einfach auf den Preis mit auf um die Gewinnspanne zu halten.
 
@sav: Oder:
ALLE Zahlungsmöglichkeiten die über den App-Store laufen, aus der App entfernen.
Vielleicht ein paar Trailer einbauen, damit die App auch irgendwie "funktioniert".
Beim Login, sofern kein gültiger/bezahlter Account vorhanden ist, Umleitung auf die Webseite.
Das hat sich dann nach ein paar Tagen herum gesprochen, Drops gelutscht.
Netflix ist groß genug, um sich das leisten zu können...
 
Deswegen nutzt man eben kein iOS wenn es nicht sein muß.
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