Tod verstößt gegen AGB: Wie Paypal sich in die Nesseln gesetzt hat

Automatisierte E-Mail-Benachrichtigungen sind für viele Kunden ein häufiges Ärgernis. Was nun aber einem Mann in England zugeschickt wurde, spottet jeder Beschreibung: Als er den Tod seiner Ehefrau an PayPal meldete, erhielt er eine Mitteilung, sie ... mehr... Mensch, tot, Schädel Bildquelle: Captain Budd Christman, NOAA Corps (Public Domain) Mensch, tot, Schädel Mensch, tot, Schädel Captain Budd Christman, NOAA Corps (Public Domain)

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Mann, was sind die freundlich.
 
@Lord Laiken: ist ne Bank, vom Krebsgeschwür der vergangenen Jahrhunderte was anderes erwartet?
 
Der Tod verstößt also gegen AGB's.... hmmm.... das riecht schon nach einer Sammelklage gegen den lieben Gott bzw. die Natur in den USA.
 
wie gut das paypal ein ami unternehmen ist da geht sowas immerhin
 
"Sie haben gegen Bedingung 15.4 (c) der Vereinbarung mit Paypal Credit verstoßen"
An dieser Stelle wurde sich doch anbieten diese Bedingung zu zittieren... ich stelle mir gerade viele lustige Möglichkeiten vor.

"Dieser Verstoß kann nicht behoben werden."
Vor ca. 2000 Jahren gabs mal angeblich einen, der das geschafft haben soll... :D
 
@Link: Er selbst hat das auch nicht geschafft - es wurde ihm geholfen - von "höchster" Stelle ;-)
 
@Zonediver: Da hat Daddy geholfen , geht halt nix über vitamin "G" ... ;)
 
@Link: Das war doch der Typ der nicht schwimmen konnte und übers Wasser laufen musste!
 
@Link: Screenshots, or it didn't happen. :-p
 
Ohne Worte...
 
@Memfis: Ich finde das Titelbild dieser News mindestens genauso geschmacklos...
 
Naja - war schon etwas unglücklich formuliert... Aber auch der Tod wird jetzt wohl nicht dazu führen dass PayPal auf die Forderung verzichtet. Nachdem er ja wohl der Erbe ist muss er jetzt eben dafür gerade stehen... Das hätte man ihm zwar auch etwas schonender beibringen können - aber sowas passiert halt mal.

Aber so schlimm ist das auch nicht - hier verstösst der Tod nur gegen die AGB - in einem Dorf in Italien sogar gegen das Gesetz:

"In Italien hat ein Gemeinderat einen originellen Beschluss gefasst: Sterben ist von nun an in dem Dorf in der Nähe von Neapel verboten."
 
@Stefan1979: Vom Verzicht der Forderung war sowieso nie die Rede, die betroffene Person hatte nun mal Schulden, die müssen auf jeden Fall beglichen werden, dass weiss ja auch der Herr Durdle. Geht einzig und allein um die Art und Weise, und da ist es schon ok, dass da jetzt Wind gemacht wird, damit es eben auf die Art und Weise nicht mehr passiert.
 
@Stefan1979: Ist im britischen Parlament auch gesestzlich verboten.
 
PayPal ist nicht das einzige Unternehmen, dass sich (sicher nicht im Normalfall) derart gibt. Vodafone hat meiner vor 4 Jahren verstorbenen Mutter kürzlich per Mail das tiefste Mitgefühl zu ihrem Ableben übermittelt. Zum Zwecke der Vertragsauflösung solle sie doch bitte ihre Sterbeurkunde vorlegen ...
 
@Sele: Indiz für schlechte Datenbank Wartung würde ich sagen. Oder fehlerhaftes Einpflegen eines z.B. (Ex)Kabel Deutschland Kundenkontos.
Ne abgewandelte Form davon: Die Postbank verschickte Ankündigungen bzw. Infoheftchen wegen verändertem Datenschutz. Auch an Leute, die seit zig Jahren kein Konto mehr haben bzw. nurnoch mit nem aufgelößt wordenen in der Datenbank stehen.
Antwort der Hotline dazu: kann durchaus passiert sein, sicher ist sicher...lieber einen Brief mehr als zu wenig verschicken..
 
@Sele: lol... was für Wappler...
 
@Sele: ach Debitel wollte mir vor Jahren weiß machen das ich Tod sei und somit der Vertrag einseitig Kündbar derenseite wäre ... gleichzeitig aber noch ein betrag offen ist ... zu dem zeitpunkt war ich schon gut 10 jahre kein kunde mehr ... hab nie etwas bezahlt und nie wieder etwas gehört von denen
 
Nunja, wenn da in die Paypal Datenbank eingetragen wurde: ist verstorben, könte jeder nachgelagerte Zugriffsversuch, sei es durch Witwer übers Internet oder durch unvorsichtigen oder unwissenden Paypal Mitarbeiter Zugrif auf die Datenbank, dazu führen, das da was "Alarm" schlägt, nen fetten Betrugsversuch, Identitätsdiebstahl, xyz wittert und daher nen unumkehrbaren Bann meint aussprechen zu dürfen.. ? Wenn da ein Mitarbeiter ne in dem Sinne falsche Chronologie abgearbeitet hat beim eintragen bzw. ändern der Kontodaten...wer weiß, evt. reicht das schon, das das System (falsch) drauf reagiert und so ne Rückantwort raushaut ?
Nen per eingereichter Bescheinigung glaubhaft Toter kann nunmal schlecht nochmal auf sein Konto zugreifen ? ;-)
 
Frage mich wieso man sowas immer gleich an News Seiten schicken muss. Der Affe will doch nur Aufmerksamkeit. Man sieht doch an der Antwort ganz genau das es ein vorgefertigter Text ist.
Die Leute müssen echt alle Zeit haben sich über sowas aufzuregen.
 
@deischatten: Der "Affe" hat gerade seine Frau verloren, in dem Moment denkt man anders über sowas - verständlicherweise!
 
@Dr. Alcome: Natürlich. Ich habe grade meine Frau verloren und hab nix besseres zu tun als eine dumme Auto Antwort in die Presse zu tragen damit danach auch die ganze Welt weiß wie es mir geht.
 
@Dr. Alcome: Lass es..der kapiert nix.

Ich war auch dabei als meine Mutter starb. Ich saß direkt neben ihr an ihrem
Bett und hielt ihre Hand als sie starb. Das ist ein sehr einschneidendes Erlebnis,
wenn man einen geliebten Menschen verliert.Deshalb verstehe ich auch die Reaktion...die wirklich gar nichts mit "der will nur Aufmerksamkeit haben" zu tun hat.

Aber das dürfte wohl den geistigen Horizont von "deischatten" bei weitem übersteigen.
 
@Selawi: Stimmt leider, er hat offenbar den Empathie-Horizont eines Backsteinofens.
 
@Dr. Alcome: Also als mein Opa und Oma gestorben sind hatte ich andere Sorgen also mich um irgendwelche dummen Antworten von Banken oder so zu kümmern. Hat nix mit Empathie oder so zu tun.
Hab mich lieber um Verwandte und die Enkelkinder gekümert als Mails an Zeitungen zu schreiben wegen einer verkackten Auto Antwort. Aber glaubt weiter das ich nix kapiere. Dann habt ihr Recht und ich meine Ruhe :)
 
@deischatten: Ganz genau.
 
@deischatten: Du verstehst wohl so einiges nicht bzw. denkst nicht über den Horizont dieser News hinaus.

Bei einem AGB-Verstoß ist meist mit Konsequenzen zu rechnen. In dieser News ist es zwar nicht aufgeführt, auf den Mann kamen aber mit hoher Wahrscheinlichkeit irgendwelche Konsequenzen zu. Aufgrund der unorthodoxen Herangehensweise PayPals und um unnötig viel Zeit und Stress zu umgehen, wandte er sich an die Presse. Da Nachrichten viele öffentliche Meinungen auf sich ziehen konnte der Fall bzw. das Missverständnis schnell gelöst werden. Du willst dir nicht ausmalen wie viel Zeit und Schreibverkehr es benötigen würde um einen Fall mit einem Finanzunternehmen, bei dem der Kunde (zu Unrecht) benachteiligt wird, unter vier Augen aus der Welt zu schaffen. Da dieser Mann nun die Öffentlichkeit auf seiner Seite hatte konnte dieses Missverständnis schnell aus der Welt geschaffen werden.
 
@Selawi: Man könnte jetzt aber auch sagen, was ihr denn für Heuchler seid?

OK, das "Affe" war unnötig, aber du bist bestimmt nicht in der Situation, dass du behaupten kannst, zu 100% moralisch auf dem Level von Mutter Theresa zu leben. Also am besten hier nicht auf die große Tränendrüse drücken und objektiv bleiben.
 
@Dr. Alcome: Man sollte bei aller Trauer aber auch nicht seine Objektivität verlieren.
 
@deischatten: Ich sehe das zwar genauso wie du, aber ihn als "Affe" zu bezeichnen passt einfach nicht, besonders in dem Zusammenhang. Und ja ich kenne den Begriff "Inselaffe" ;)
 
@tapo: Jupp meine den Ape meine ich :)
 
Was genau steht denn in der Bedingung 15.4 (c)???
 
Ein Mail-Bot kann mangels KI den Sachverhalt nicht ganz erfassen und alle pinkeln sich hier vor Empörung in die Windeln. Im Übrigen könnte ich jetzt Romane schreiben, in welchen ähnliche Konverstionen mit Ämtern, Telekom, Vermieter und diversen anderen institutionen beschrieben werden, welche zustande kamen, als meine Schwiegermutter letztes Jahr verstarb. Und da warn keine Bots involviert.
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