Deutsche Telekom soll laufendes Glasfaser-Projekt aktiv behindern

Dass die Deutsche Telekom den Glasfaser-Ausbau nicht nur weitgehend aussitzt, sondern auch aktiv behindert, wird dem Konzern immer wieder vorgeworfen. Ein aktuelles Beispiel hierfür soll Bretten in Baden-Würtemberg sein, wo der hierzulande kleine ... mehr... Glasfaser, Licht, Fiber Bildquelle: Alex Blackie Glasfaser, Licht, Fiber Glasfaser, Licht, Fiber Alex Blackie

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Wegnehmen, ich sags schon lange.
 
Das muss ich ehrlich sagen, Glasfaser oder Vectoring mir völlig egal Hauptsache es funktioniert.
 
@MasselTopf: Vectoring funktioniert ja eben nicht, diese Kupferleitungen ohne shielding sind so vielen Einflüssen ausgesetzt das der router nur damit beschäftigt ist diese auszugleichen. Das man vernümpftige Geschwindigkeiten nur bekommen kann wenn der Verteiler praktisch im Wohnzimmer steht ist so ne andere sache.
 
@Alexmitter: Ich hab keine Probleme, laut Fritzbox absolut keine Fehler auf der Leitung keine CRC Fehler keine Verbindungsababbrüche.
 
@MasselTopf: Es gehört zum dazugehörigen Protokoll, schöner sichtbar wäre es natürlich mit einem Oszi, nur das hat nicht jeder.
 
@Alexmitter: Also funktioniert es .
 
@iPeople: Ja, gerade so.
 
@Alexmitter: Ist doch egal ob und wie, Hauptsache mehr Geschwindigkeit. Ehrlich gesagt ist die Technik dahinter für den Endkunden vollkommen egal! ES MUSS FUNKTIONIEREN UND DAS SO GÜNSTIG WIE MÖGLICH! Ich denke 90% der Internetnutzer in Deutschland würde dem so zustimmen, traurig aber wahr. Klar hätte ich auch gern FTTH, aber wenn nur Vectoring verfügbar ist und die nächsten 10 Jahre kein FTTH kommt, warum sollte ich mich dann darüber beschweren? Meine Güte hört doch mal auf immer zu jammern! Nicht der Endkunde entscheidet was ausgebaut wird, sondern die Politik (welche keine Ahnung hat) und die Netzbetreiber (welcher so günstig wie möglich, so viel wie möglich Haushalte anbinden will). Es war nie anders und wird nie anders sein! ENDE!!!
 
@lalanunu: In erster Linie geht es in diesen Artikel ja darum das FTTH kommen soll und die Telekom jetzt versucht mit Vectoring die potenziellen Kunden zu sich zu ziehen. Damit ist der Ausbau gefährdet.

Du sagst ja selbst: "Klar hätte ich auch gern FTTH, aber wenn nur Vectoring verfügbar ist und die nächsten 10 Jahre kein FTTH kommt, warum sollte ich mich dann darüber beschweren?"

Und das ist der Punkt FTTH soll hier ja kommen, aber durch Vectoring ist es in Gefahr.
 
@Alexmitter: Kann ich so nicht bestätigen.
Ich wohne in einem 80 Parteien Haus, fast alle haben Vodafone und nicht wenige davon die 100k Leitung.
Natürlich alles über Vektoring geregelt und selbst um 20 Uhr zur Prime Time, wenn alle VDS-TV schauen ist meine Leitung immer noch mit 90-99kb/s brauchbar.
Einbrüche hab ich nur bei Stromausfall. (Das ist aber nicht Vodafone Schuld)
 
@sunrunner: /Ironie. Also wenn 90bm bis 99kb/s schnell sind dann Weiß ich ja auch nicht. Aber mal im Ernst. Das man glücklich über 90mbit ist ist doch auch nicht normal. Ich habe 200k und brauche eigebtlich 400 allein für die Arbeit Weil der Upload da ok ist. Alles andere hat n scheiß upload..
 
@Farbrausch2003: *Fail*.... ich hab natürlich die 100mbit Leitung :D
mit 50 mb/s Upload.
Weiß nicht, warum ich auf kb gekommen bin.
 
@Farbrausch2003: ABER auch nur weil du Kabel Internet hast, nehme ich an. Bei herkömmlichen Anschlüssen bekommst du bei einer 100 Mbit/s Leitung einen 40 Mbit/s Upload.
 
@sunrunner: 90kb/s, das wäre gedrosselter Mobilfunk, das ist unakzeptabel.
Hier nutze ich eine 400mbit/s leitung, und diese ist dauerhaft vollständig verfügbar, auch nur die hälfte zu bekommen wäre unakzeptabel.
 
@Alexmitter: mb/s meinte ich natürlich, sorry.
Fail meinerseits.
 
@Alexmitter: So ein Quatsch. ich kenne etliche Leute die Vectoring haben und funktioniert tadellos. Was du machst ist reiner Populismus. Und wie Masseltopf schon geschrieben hat: mir ist es auch egal wie der Speed zustande kommt.
 
@LastFrontier: Bitte, jage mal ein hochfrequenzsignal jeweils über eine Telefonleitung und über ein richtiges Koaxialkabel, schau es dir im Osziloskop an, dann wirst du es verstehen.
 
@Alexmitter: hhmmm und was soll das bringen?? dann weiß ich das das Signal anders aussieht. vectoring soll doch eigentlich genau das nutzen und entsprechende Gegenimpulse ins Signal einmodulieren, so das am anderen Ende etwas rauskommt, was der Router ordentlich nutzen kann. somit würde man an der Telefondose genau das zu sehen bekommen, was man sehen will.

dein osziloskop würde demnach überhaupt nix bringen.
 
@Alexmitter: so ein Blödsinn. Vectoring funktioniert super, auch mit 80 Jahre alten Kupferkabeln.
Aber das hätte die Telekom schon vor 5 Jahren in Angriff nehmen müssen. Jetzt ist es auch zu spät. Man könnte das Vectoring noch bis G.Fast nutzen (1Gb/s je nachdem wie weit weg der FTTB Point ist). Allerdings sollte man auf kurz oder lang mit FTTH beginnen, wie in den Schweizer (Gross)Städten
 
@JS87: Also bitte, G.Fast ist reiner Populismus, vollkommen unpraktikabel da es nur in Laborumgebungen solche werte erreicht, mal davon abgesehen das hier der Verteiler wirklich buchstäblich im wohnzimmer stehen muss.
Besorge dir ein Vernümftiges Koaxialkabel mit dieser Revolutionären neuen Erfindung namens Schirmung :)
 
@Alexmitter: weiss ja nicht wo du wohnst, aber in der Schweiz läuft das System :)
 
@MasselTopf: Wenn du heute auf Vectoring setzt wirst du morgen kein upgrade mehr bekommen und dann darsft du mit deiner Vectoring geschindigkeit sehen wo du bleibst. Wärend dann Glasfaser Gas gibt und dir die Rücklichter zeigt.
 
@MancusNemo: genauso ist es! G.Fast ist nicht die Zukunft! FTTH muss durchgesetzt werden!
 
@MancusNemo: Eigentlich sollte der DSL Anschluss schon längst weg sein aber ich komme nicht vor Jahresende aus den Vetrag raus, nutzen tut den hier bei mir niemand wirklich.
 
Und wo will die Telekom den Ausbau "aktiv behindern"?

durch schaltung von vectoring auf alten leitungen die schon liegen? Wieso wird dadurch der ausbau aktiv behindert? aktiv behindern würde die telekom den ausbau wenn sie der firma die bagger klauen würden oder die kabel manipuliert. Aber die telekom bietet nur ihr produkt (vectoring) nun in der region an wo eine andere firma gerade glassfaser legt. wie kann das aktives behindern sein?
 
@Reude2004: Die heulen rum, weil die teure "Telekom" jetzt wohl deren Preise für die Glasfaseranschlüsse drücken. Die wollen halt keine Konkurrenz und wollten die Preise diktieren. Wenn Glasfaser dann doch so überlegen ist, wäre der Bürger ja locker bereit 10€ mehr für Glasfaser zu bezahlen. Aber so wie ich die Regionalen Glasfaseranbieter kenne, gibts dann auch über Glasfaser nur 100 Mbit/s für 50€ im Monat.
Indirekt gibt ja die BBV damit auch zu, dass aktuell niemand Glasfaser braucht, wenn man die Telekom fürchtet.
 
@FatEric: Wenn ich mir ansehe was die Telekom für 50€ als Gesamtpaket liefert, Überheblichkeit, schlechter Support und Veraltete Notlösungen wie Vectoring inklusive, dann sollte die Telekom schon mal anfangen Koaxial zu fürchten bevor es richtig los geht.
 
@Alexmitter: Die Zukunft wird in der Cloud liegen. Es wird in Zukunft alles gestreamt werden, sogar spiele etc. Da sind aber niedrige Pingzeiten extrem wichtig. Da hat Koaxial aber ziemlich das nachsehen.
 
@FatEric: Koaxial hat nur das nachsehen wenn es auch für die übertragung hinter dem verteilerkasten genutzt wird, das ist aber schon jetzt die ausnahme.
Noch dazu ist die vorstellung des Spiele Streamings hirnrissig, schließlich hast du latenz von der eingabe bis zum server, der das bild berechnen muss, komprimieren muss und du es noch empfangen musst. Ja wer gerne bei jeder eingabe verzögerung hat, der soll halt, ich habe aber gerne weiterhin sofortige reaktion.
 
@Alexmitter: Tja, es wird aber nicht mehr lange dauern, dann werden die großen Anbieter nichts anderes mehr anbieten! Es fängt jetzt langsam an (erste Pläne werden in die Tat umgesetzt) und endet damit, dass gar nichts anderes mehr angeboten wird. Du brauchst dann deine 400+ Leitung, sonst hast du halt ein Problem.
Und das Problem werden wir in Deutschland auch in 10 Jahren noch haben, wenn die Telekom so weiter macht.
 
@FatEric: Für 50€ kriegst du sogar eine 400 Mbit/s Glasfaserleitung (Zumindest bei meinem Anbieter). Wenn ich die Preise mit der Telekom vergleiche bekommst du bei der Telekom jeglich Vectoring und nur die hälfte der Geschwindigkeit.
 
@Clawhammer: Die Hälfte? Vectoring ist nichtmal ein Viertel von 400Mbit/s (sind ja 70: 100 down, 40 up macht im schnitt 70)
 
@belph: Es gibt ja nichtnur den einen Tarif, das hatte sich auf alle bezogen.
 
@Clawhammer: Komisch, mein Glasfaseranschluss bei der Telekom kostet 35€. Aber ehrlichgesagt ists mir egal, ob jetzt VDSL oder Glasfaser vorhanden ist. Ich kann nichtmal die 50 Mbit/s ausnutzen, da ich nicht ständig irgendwas sinnloses herunterlade und ich auch mal warten kann, wenn ein Update heruntergeladen wird.
 
@FatEric: Ich glaube nicht das du einen richtigen Glasfaseranschluss hast. Was du vermutlich hast ist das bis zum Verteiler Glasfaser gelegt wurde, aber vom Verteiler bis zu deinem Haus Kupfer. Damit du überhaupt 50 Mbit/s haben kannst, wird dafür die Vectoring Technik benutzt. Das ist ja das weswegen die Telekom derzeit kritisiert wird, das hier am letzten ende gegeizt wird. Eine 50 Mbit Leitung kannst du bei den meisten Glasfaseranbietern nichtmal ordern. Da geht es bei 200 mbit/s los für 45€. Bei der Telekom liegt das 100 mbit mit der ranzigen Vectoring Technik bei 50€.
 
@Clawhammer: Sind wir wieder bei den Endkunden denen es egal ist über welche Leitung sie surfen: Hauptsache billig und schnell! Das wird sich nie ändern!
 
@Clawhammer: Was du glaubst, kannst du ja dem Pfarrer in der Kirche erzählen. Es ist ohne Probleme möglich, die klassischen MagentaZuhause-Tarife auch über Glasfaser zu beziehen und das 100Mbit-Paket der Telekom kostet keine 50, sondern 44,95€. Bitte, gerne.
 
@neonmag: Und für deine 44,95€ kriege ich bei der Deutschen Glasfaser das 200mbit Paket...
 
@Clawhammer: Und was ändert das jetzt daran, dass der von dir genannte Preis bei der Telekom einfach nicht stimmt und von dir viel zu hoch angesetzt wurde?
 
@neonmag: Als ich das letzte mal post von der Telekom bekommen hatte hat der Preis noch mit der 50mbit Leitung gepasst. Preise verändern sich ja. Aber selbst wenn man jetzt das 100mbit Paket für diesen Preis bekommt, bei einem gängigen Glasfaseranbieter bekommst du nach wie vor die 2x Geschwindikeit für den selben Preis. Also ändert sich an meiner Aussage nicht viel, außer halt die Erbsenzählerei ob es jetzt nun das 100er oder 50er Paket ist.
 
@Clawhammer: Diese Preisstufen sind nun schon seit Jahren auf dem selben Niveau. Vielleicht solltest du dein wissen alle 5 Jahren mal auf den neusten Stand bringen, bevor du es ins Internet herausposaunst. Und ja, das Ändert insofern etwas, als das du falsche Angaben machst und somit das Angebot der Telekom (wie gut oder schlecht das nun auch sein mag, ist hier nicht von Belang) schlechter stellst. Man könnte auch einfach mal sagen "sorry, war ein Fehler" anstatt weiterhin bockig auf seine Meinung, die auf falschen Tatsachen beruht, zu bestehen.
 
@neonmag: Ich habe doch geschrieben "Preise verändern sich ja.". Da habe ich dir doch zugestimmt. Woher soll ich den wissen das dich diese kleine differenz so hart triggert? (Wir reden ja hier von 44,95€-50€, da haben sich Leute schon grober verschätzt :D) Zumal es auch nicht länger wichtig ist. Wenn man sich die aktuellen Preise anschaut, hat man ja wieder den selben Effekt den ich beschrieben habe. Die Glasfaserleitungen bieten 2x Speed für den selben Preis wie bei der Telekom.
 
@Clawhammer: Wahnsinn, dass du für so viel Schwachsinn so viel + bekommst. Wie schon erwähnt kostet der Anschluss 45€. für 50€ gibts 200/100. Also gerade mal 5€ mehr als dein kleiner Anbieter. Dafür ist bei der Telekom 24/7 jemand erreichbar. Ja das ist so, ich habe schon mehrfach, auch Sonntags bei denen angerufen. Ohne Warteschleife.
Und ich muss dich auch enttäuschen. Das Glasfaser geht bis in die Wohnung in ein Glasfasermodem. Heute würde der Anschluss 40€ kosten, aber das ist noch ein alter Vertrag für 35€. Und ich würde sogar 25/5 buchen. Selbst damit kann ich in 4k HDR streamen, was ich auch tue. Wer hunderte Megabit/s braucht, soll sie bekommen, ich will aber auch einen einfachen bedarfsgerechten Anschluss für wenig Geld. Jetzt habe ich aber halt das "Pech", dass ich keine Alternative habe.
 
@Reude2004: Sie behindern ihn dahin gehend, dass Unternehmen Glasfaseranbindungen zu Haushalte schaffen will, die bisher vom schnellen Internet abgetrennt sind und von der Telekom Absagen bekommen haben.
Jetzt wo Glasfaser gelegt werden soll, schaltet die Telekom auf einmal Vectoring frei. Das heißt das private Glasfaser unternehmen, was auch wirtschaftlich arbeiten muss, legt "umsonst" Glasfaser, da der Kunde ja nun von der Telekom abgeworben wurde. Also was macht die Firma? Richtig, sie verlegt kein Glasfaser Kabel.

Kunde ist vorerst befriedigt, wird aber in 5 Jahren rumheulen weil die 100 Mbit, die er sich mit 5 anderen Teilnehmern teilen muss, dann auch nur noch lahmes Internet ist.
 
@blume666: und wo ist das aktives behindern? das ist freie marktwirtschaft, nix anderes. das wäre ja so als würde man schreiben "Samsung hindert Apple AKTIV daran iIphones zu verkaufen weil sie ihre Samsunggeräte anbieten"

Niemand wird AKTIV daran gehindert dort glassfaser zu legen.
 
@Reude2004: Also wenn Firma X darauf geiert, dass Firma Y ihr Produkt anbietet und dafür Förderung betreibt um dann im letzten Moment davorprescht und auf einmal den Allheilsbringer spielt und damit der Firma Y die Grundlage der Investition nimmt und damit sorgen kann, dass dies Bankrott geht, (Es geht hier um kleine Firmen und der Meter Glasfaser wächst nun mal nicht auf Bäumen) ja, dann ist das schon aktiv!

Ist ja nicht so als wenn die Telekom zufällig das Produkt angeboten hat. Nein sie haben gezielt genau da angeboten, wo Glasfaser bereitgelegt werden sollte oder frisch bereit lag, nur um ihr Monopol zu wahren an Orten die sie vorher stehts ignoriert haben.
 
@blume666: So ein Blödsinn. Das unternehmen kann doch jetzt schon mal Glasfaser legen als investition in die Zukunft. Dann muss laut deiner aussage in 5 Jahren auch niemand rumheulen, außer die Telekom vielleicht. Aber das wird nicht passieren, weil in 5 Jahren 100 Mbit/s immer noch dicke reichen!
 
@FatEric: klar, so eine Investition stemmt man auch mal eben, wenn man weiß, dass die bestehenden Telekom Kunden ganz einfach ihre Anschlüsse auch direkt über die Telekom aufbohren lassen können und dann auf die nächsten Jahre an die Telekom gebunden bleiben.
Die Kleinen bauen aus, brauchen aber dann auch entsprechend die Kunden, die das nutzen und dafür zahlen. Sonst funktioniert das nicht.
 
@der_ingo: genau so sieht's aus. Wer lässt sich denn als Hauseigentümer nen Glasfaser einschießen für sagen wir mal 1000€ (dies waren mal Preise von Vodafone) wenn er plötzlich über die bestehenden Kabel ohne Tiefbau und Aufschachtung, Hauswanddurchbrüche etc. Versorgt werden kann? Richtig niemand also aktive Behinderung des Ausbaus.
 
@HArL.E.kin: Dann sollte der Glasfaseranschluss eben nicht zu teuer Angeboten werden. Wenn dieser für die Endkunden einen Mehrwert hat, dann werden die Endkunden diese auch buchen. Sehe ich das falsch?
 
@lalanunu: ja weil für einen Hausanschluss nun mal in den meisten Fällen Tiefbau nötig ist und dafür teilweise Straßen gesperrt sämtliche Genehmigungen etc. eingeholt werden müssen. Das kann man oftmals leider nicht günstiger anbieten, außer der Hausherr schachtet selber.
 
@FatEric: Du hast scheinbar keine Ahnung davon wie teuer der Meter Glasfaser ist. Bei dünn besiedelten Regionen rentiert sich das ganze vllt. nach 10-20 Jahren.
Und die 100 Mbit, die da von der Telekom versprochen werden, wirst du beim Vektoring jetzt schon oder in 5 Jahren nicht mehr haben. Da klemmen noch andere Haushalte am Knotenpunkt und die physikalischen Gesetze kann man nun mal nicht biegen wie man will.
 
@Reude2004: Nagel mich jetzt nicht auf die Details fest... Fördermittel für den Ausbau gibt es nur bei unerschlossenen Regionen (wie meine Gemeinde). Die Telekom weigerte sich hier die letzten 15 Jahre DSL auszubauen. Klar, wir haben hier OPAL-Glasfaser aus den 90ern (ISDN), also kein ADSL, VDSL oder (Super)Vectoring möglich. Jetzt hatten wir uns mit umliegenden Gemeinden zusammengeschlossen und gemeinsam eine Bedarfsanalyse erstellt und ein regionaler Anbieter wollte den Ausbau in die Hand nehmen, Förderung beantragen - schwupps kommt die Telekom und kündigt an, bei uns (Super)Vectoring auszubauen (wie gesagt... wir haben hier kaum Haushalte mit Kupferkabel... die müssten dann neue Kupferleitungen verlegen). Für den Ausbau haben sie 3 Jahre lang Zeit, also aktuell noch 2,5 Jahre... so lange die Telekom die Ausbaupläne nicht zurückzieht erhält hier kein anderer Anbieter eine Förderung für den Ausbau.
Das ist schon "aktives behindern", denn ob die Telekom nun tatsächlich tätig wird oder in 2,5 Jahren dann "Oh, ist technisch ja nicht möglich mit dem Vectoring, was ein Jammer!" ruft... bisher sind auf der Gemeinde keine genauen Ausbaupläne bekannt.
Und das liest man doch häufiger mal, dass die Telekom einen Ausbauplan anmeldet, kaum dass die Gemeinden mit den lokalen Anbietern es in die eigene Hand nehmen wollen. Und damit legt die Telekom für 3 Jahre alle anderen Wettbewerber an die kurze Leine.
Leider gilt dort nicht: "Wer zuerst baggert erhält die Fördermittel". Wir gelten nun als "erschlossen".
 
@Tyndal: Und genau das müsste GESETZLICH verhindert werden! Also muss der Gesetzgeber hier etwas ändern. Schade so etwas lesen zu müssen :-(
 
@Tyndal: Schade, daß die Telekom es nie ernsthaft in Betracht gezogen hat, die OPAL-Netze per GEPON internettauglich zu machen. Es gab zwar ein paar erfolgreiche Versuche, die die damals aktuellen Geschwindigkeiten auf ehemaligen OPAL-Netzen realiesiert haben, aber die Komponenten dafür waren eben nicht auf dem Massenmarkt in Übersee erhältlich und innovative Zusammenarbeit mit Deutschen Hochschulen ist offenbar nicht mehr in.
 
@Reude2004: mmh. wenn man seine marktmacht missbraucht um grosse teure infrastrukturprojekte unrentabel zu machen, weil man an der kundenbasis graebt koennte man schon von aktiver behinderung sprechen... wenn das schule macht, wird es kaum konkurrenz geben, die sich auf das abenteuer ftth einlassen wird und dann hat die telekom haushoch gewonnen!
 
@Reude2004: Großer Irrtum - bitte mal genau informieren. Die Telekom schafft ja mit dem Vectoring auf einmal bessere Geschwindigkeiten als eben vorher. Leider fallen die Kunden darauf rein und bleiben dann bei dieser Gesellschaft und die anderen Gesellschaften, welche Glasfaser wirklich bis ins Haus legen wollen, kommen nicht weiter (fehlende Kunden). Dass aber Vectoring letztendlich ähnlich wie z. B. Elektro Autos nur "ein Schuss (auf lange Sicht) in den Ofen ist" dürfte jedem gut Informierten klar sein. Seltsamerweise geht es auch anders, wie z. B. an der holländischen Grenze gezeigt wird. Dort hat eine Firma genügenden Kunden bekommen (im Ort auf deutscher Seite) und Glasfaser bis ins Haus gelegt. Zu den anderen, noch vorhandenen Telekomanschlüssen ein Unterschied wie Tag & Nacht. Die Zukunft kann nur durch Glasfaserleitungen bis ins Haus gehen und nicht durch Vectoring auf alte Kupferkabel.
 
Das Problem ist doch im Grunde, dass die Telekom in den letzten Jahren soviel Finanziellen Puffer erwirtschaftet hat, ob nun durch aussitzen einiger Ausbaumaßnahmen oder anderer Machenschaften die ich jetzt nicht näher erläutern möchte. So dass die kleinen Anbieter(Regionalanbieter) die ewig sparen müssen um weiter Ausbauen zu können, gar nicht so schnell reagieren können da die Telekom es sich jetzt aufgrund der Zusätzlich zur verfügung stehenden Färdergelder von heut auf Morgen einfach mal das lang ersparte Vectorin(Supervectoring) ausbauen kann.

Warum werden nicht die regionalen Anbieter gefördert sodass sie ihre (Kabel)Anlagen soweit ausbauen können dass quasi jedem Nutzer auf dem Land und in der Kleinstadt 100/25 MBit min. zur verfügung gestellt werden können? Das wäre mal eine sinnvolle investition und würde den Wettbewerb gleichzeitig etwas ankurbeln. :)
 
Die Telekom lässt hier auch keine Privat Kunden ans Netz,
vorher hat man vom Staat satte Zulagen für den Ausbau kassiert
nun liegen 100 Leiturnen in der Straße die hier keiner Nutzten darf,

Schreit man hin bekommt man diese Antwort "wie kümmern uns drum"
das war vor 4 Monaten ,
leider kann man einen Internet Anschluss hier nicht Einklagen
 
Bei uns haben wir vor einem Jahr mit einer Bürgergemeinschaft Glasfaser ausgebaut. Dafür mussten 68% der Haushalte mitmachen um das umzusetzen. Zuvor hat die Telekom jahre lang nichts von sich hören lassen. Aber als Leute gesucht wurden die mitmachen wollen hat die Telekom plötzlich massiv Werbung für ihr LTE Zuhause Angebot gemacht. Aber zum Glück haben wir am Ende 80% der Haushalte zum mitmachen bewegen können.
 
Seit dem bei uns im Dorf jeder einen FTTH-Anschluss hat kommt bei und die Telekom auf einmal auf die Idee Vectoring bei uns auszubauen. Das tolle ist, das die Kupferleitung nach der Umrüstung auf Vectoring langsamer ist als vorher.
 
Jedem der einen FTTH-Anschluss ablehnt um DSL zu nutzen wünsche ich ein Downgrade auf DSL-Light. ;)
 
"Deutsche Telekom soll laufendes Glasfaser-Projekt aktiv behindern"

Die Überschrift ist doch etwas "komisch" - ich sehe da keine aktive Behinderung (Kabel zerschneiden / Klagen gegen den Ausbau / Baustopp herbeiführen)

Und dass die jetzt selber plötzlich was machen ist doch deren gutes Recht... Die können doch bauen was sie wollen - solange sie das ohne Zuschüsse machen...

Klar ist das nicht nett - wenn vorher ewig nichts passiert ist... Aber die können doch bauen was sie wollen...
 
@Stefan1979: Was ist an der Überschrift komisch? Wir berichten darüber, dass jemand behauptet dass ihn die Telekom aktiv behindert: ".. soll ... aktiv behindern". Betonung auf soll, da steht ja nun nichts von "macht es", sondern "soll es (laut Aussage) machen".
 
@Breaker: Und was ist daran eine aktive Behinderung wenn die Telekom jetzt Vectoring einführt?

Ich sehe da keinerlei Behinderung - aber anscheinend funktioniert der Wettbewerb wenigstens noch. Der Ausbau hat die Telekom anscheinend dazu bewegt auch etwas zu unternehmen - das ist ganz normaler Wettbewerb...

Ist in dem Fall zwar anscheinend nicht gewünscht - aber so läuft die freie Marktwirtschaft nun mal (auch wenn es nicht immer zu wünschenswerten Ergebnissen führt)....

Ich schimpfe gerne auf die Telekom - aber in dem Fall sehe ich keinen Grund. Auch wenn das Timing natürlich nicht ideal ist ;-)
 
@Stefan1979: Du sprichst von illegaler Sabotage. Wenn die Telekom darauf wartet, dass jemand mit Glasfaser in Regionen vorprescht, die sie stehts ignoriert haben um dann im letzten Moment ihr Produkt genau dort freizuschalten und damit die Investition der anderen Firma zur nichte macht und ihr erheblich schadet oder in den Bankrott treibt und auch selber kein Glasfaser ausbaut, dann setzen sie alles daran ihr geliebtes Kupfer zu erhalten. Und das ist ein aktives Verhalten und finanzielles Behindern von Firmen die Glasfaser ausbauen wollen.
 
@blume666: Das ist aber merkwürdig. Ist nicht genau das Bestandteil des Wettbewerbs? Wenn der Kunde dann aber zum preiswerteren DSL greift, statt zum teuren Glasfaser, ist das deren Recht. Ohne Konkurrenz wären sie dann dem Preisdiktat des örtlichen Monopolisten ausgeliefert.
 
@topsi.kret: Ja klar ist das rechtens. Aber es ist ja nun mal nicht so, dass die Telekom schon immer das Produkt dort anbietet, sondern erst dann als ein Konkurrent den Kunden erschließen will. Der örtliche "Monopolist" ist eigentlich der, der den zukunftsweisenden Grundstein legen wollte. Der Bundesweite Monopolist, der natürlich aufgrund der Größe und der bestehenden Infrastruktur günstiger sein kann, muss nur mit dem Finger schnipsen um den Fortschritt einen Stein in den Weg zu legen. Ist ja nicht so, dass die Telekom selbst Glasfaser ausbauen könnte.
Aber ja, die Telekom ist schon immer ein sehr zukunftsorientiertes Unternehmen und deshalb sind wir auch am Ende der Top 30 in Sachen Internet weltweit. Ihr Preispolitik ist auch top. Vor allem bei Glasfaserausbau und jetzt noch beim strategischen Lahmlegen kleinerer Konkurrenten, die ja so böse sind, weil sie teurer sind und ihren neuen Ausbau finanzieren müssen, der sich erst in ein paar Jahren rentiert.... oh man
 
@blume666: Der Kunde kann doch wählen. Wo ist also das Problem?
 
@topsi.kret: Der Kunde hatte gar keine Wahlmöglichkeit! Erst als die Zusage kam, dass Glasfaser gelegt wird, hat die Telekom sich eingeschaltet.

Und zu dem Zeitpunkt hat der Kunde genau 2 Möglichkeiten: Entweder Telekom oder warten bis Glasfaser anliegt.
Wählt der Kunde also den sofortigen Telekom-Zugang, den er nur angeboten bekommen hat, weil auf einmal eine andere Firma Glasfaser ausbauen möchte, hat die Glasfaser keinen Zweck mehr und würde sich nicht rentieren.

Kurz: Kunde will Internet, bekommt von der Telekom Internet geschaltet, weil andere Firma das sonst übernommen hätte also bleibt Glasfaser ausbau auf der Strecke.

Hier geht es nicht darum ob der Kunde wählen kann. Hier geht es darum dass der ahnungslose Kunde den tot für seine zukünftige Leitung wählt, da so kein flächendeckendes Glasfasernetz entsteht und der Kunde in 10 Jahren sich wieder über lahmes Internet beschweren wird.... Selbst Rumänien ist besser ausgestattet als Deutschland.
 
@blume666: Und nun hat der Kunde die Wahl zwischen DSL und Glasfaser, ist doch toll, oder?
 
@topsi.kret: Hat er nicht! Kannst du nicht lesen? Glasfaser liegt noch nicht an und wird auch nicht angelegt, wenn keine Nachfrage herrscht. Die Telekom hat reagiert als das erst in Planung war.
 
@blume666: Wenn keine Nachfrage herrscht, warum dann anbieten bzw ausbauen?
 
(((((((kündigte die Telekom nun an, bis Ende des ersten Quartals 2019 rund 11.000 Haushalte mit Vectoring versorgen zu wollen)))))) Hier das gleiche, seit 1 Jahr stehe ich mit der Telekom in Kontakt, unsere Siedlung Auszubauen, seit 1 Jahr wird die scheiße von der Telekom ausgeschwitzt. Jetzt vorgestern, beim Spazieren gehen in unserer Siedlung habe ich gesehen. Das ein Kabelnetzbetreiber alle Gehwege hier aufmacht - und Glasfaser verlegt. Richtig, ein KNB wird auch unser Haus bei Glasfaser anschließen. Das hat mir dieser KNB auf Anfrage zugesichert. Verlangte Straße & Nr, und sagte in den kommenden 2 Wochen.
Die Baufirma ist nur noch 1 Straße von unserer entfernt. Und das lustige aber an der Sache. Ich weis auch vom PTI der Telekom das ausgerechnet Ende Oktober ein DSLAM/MSAN auf unserer Straße Aufgebaut wird.
ZUFALL ? Ich glaube nicht, aber warum ein DSLAM/MSAN ist mir ein Rätsel. Da wo der KVZ überbaut wird, kommt der DSLAM hin, und der steht in einer Linie auf dem Gehweg zum HVT 300m <--> KVZ/neuer DSLAM.
Ich wundere mich nur, warum die Telekom nicht direkt jetzt auf FTTH setzt wo doch auch der KNB hier sein Speedpipe gerade verlegt.
 
Hier in der Heidekreis Region behindert die Telekom vorallendingen den Breitbandausbau in den ländlichen Gebieten immer noch, in dem sie ihrem Auftrag gem. Regierung (so heißt es zumindest immer) nicht nachkommt. Wenn unsere Politik mal richtig durchgreifen würde, hätte diese Firma ganz immense Probleme. Schließlich wird Geld seitens der Regierung in diese Projekte gepumpt und geliefert wird nichts. Leider sind eben unsere Politiker selber wohl nicht in der Lage, hier mal sich genau zu informieren und dann entsprechend durchzugreifen.
 
@ossichecker: Vielleicht hat Eure Regierung vergessen, gemäß des Auftrages auch die entsprechenden Gelder zu überweisen. Welcher Auftrag seitens der Regierung soll es denn gewesen sein? Und auf welche Weise und auf welcher Grundlage soll denn so eine Regierung durchgreifen?
 
Es gibt neben diesem auch noch etlich weitere Beispiele, in welchen die Telekom kurz nachdem durch einen kleinen/regionalen Anbieter oder durch eine Bürgerinitiative Glasfaser verlegt wurde die Straßen wieder aufreißt und selbst Glasfaser auf das gerade verlegte legt oder die alten Leitungen upgraded. Zuvor hat die Telekom teils > 10Jahre rein garnichts unternommen bzw. Ausbaupläne gehabt.
Bei Interesse schlicht mal nach dem Thema suchen.
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