Verbotene Liebe: Intel-Chef Krzanich tritt wegen Mitarbeiter-Beziehung ab

Der Halbleitergigant Intel hat soeben überraschend die Entlassung seines bisherigen CEOs und Vorstandsvorsitzenden Brian Krzanich bekannt gegeben. Hintergrund sind nicht etwa wirtschaftliche Gründe - Intel geht es noch immer gut - sondern eine laut ... mehr... Intel, Chip, Ceo, SoC, Chef, Brian Krzanich, CURIE, Intel Curie Bildquelle: Intel Intel, Chip, Ceo, SoC, Chef, Brian Krzanich, CURIE, Intel Curie Intel, Chip, Ceo, SoC, Chef, Brian Krzanich, CURIE, Intel Curie Intel

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es gibt viele unzutreffende Phrasen..."never f*ck the company" gehört nicht dazu.
Oder "you don't crap where you eat", wie Charlie Harper sagen würde.
 
@FuzzyLogic: Also bei AUSDRÜCKLICHER Einvernehmlichleit finde ich die Sache schon ein bisschen schräg.
Hätte er seinen Job behalten dürfen, wenn er sie "nach alter Sitte" zum Sex gezwungen hätte?!

Jetzt wird es wieder heißen: Einvernehmen ist, wenn ein Beteiligter der Chef ist, schwer festzustellen. Aber solche Komplikationen machen das menschliche Leben nunmal (auch) aus. Wenn es wirklich hart auf hart kommt, kann man ein Gericht anrufen.
So ist möglicherweise eine Karriere beendet ohne wirklichen (lies: strafbaren) Grund. Es wird ja bereits spekuliert, ob das ganze nur ein bequemer Vorwand war, um ihn loszuwerden.
 
@AhnungslosER: es geht nicht um die Einvernehmlichkeit, sondern um die Auswirkung wenn das ganze in die Brüche geht. Das passiert nämlich selten einvernehmlich. Glaube es mir, ich habe genau diesen Fehler vor knapp zwei Jahren begangen. Wir waren uns von vorn herein einig dass es nur zum Spaß ist und sobald einer keine Lust hat, wir einfach aufhören. Ja schei*e auch, hab mich in sie verknallt und muss sie jetzt jeden Tag sehen, wohl wissend dass ich nie ne Chance haben werde. Das kann den gestandensten Mann zerreißen, ich leide noch heute darunter. Das sage ich jetzt nicht weil ich mein Herz ausschütten will, sondern weil ich diesen Spruch früher selbst immer belächelt habe. Aber wenn man selbst mal in die Situation kommt, ist es nicht mehr do lustig.
 
@FuzzyLogic: kann ich nachvollziehen. Ist bei mir ähnlich gelaufen aber kommt wohl wirklich auf die einzelnen Personen an. Ich möchte es nicht missen. Und man kann das geschäftliche dann doch auch professionell handhaben, damit keine Bevorzugung/Benachteiligung entsteht. Ist aber definitiv schwierig.
Aber "keine Liebe bei Intel" finde ich auch kein positives Marketing :D
Wie es da wohl bei AMD aussieht...
 
@FuzzyLogic: Wir wissen halt nicht wer sie war und entsprechend wie nahe sie sich beruflich standen. Aber grundsätzlich sollte es in einem Riesen-Unternehmen wie Intel kein Problem sein, Jemanden umzusetzen, damit man sich NICHT mehr ständig über den Weg läuft. Muss ja nicht gleich Nordpol sein. Reicht ja schon ne andere Zweigstelle in den Staaten.

Ich bin mir ziemlich sicher, dass der Verhaltenskodex eher haftungsrechtliche Gründe hat. Gerade "Drüben" kann man ja wegen absolut allem klagen. Wahrscheinlich auch dagegen, dass einen der Arbeitgeber nicht vor einem Techtelmechtel geschützt hat.
 
@FuzzyLogic: "Niemals dein eigenen Füller in die Firmentinte tunken." Stromberg
 
@MacSpeedy: niemals zwei Piniatas mit einem Schläger schlagen....au ne, anderes Thema.
 
@FuzzyLogic: "Tauche nie Deinen FÜller in Firmentinte!" - Stromberg.
 
"Intel zufolge verbieten die internen Regelungen des Konzerns jegliche Liebesbeziehungen zwischen Mitarbeitern ..."
Ist so ein Verbot wirklich möglich?

Das es Reglungen gibt, die Beziehungen, insbesondere Sexuelle, in einem Abhängigkeitsverhältnis untersagen, finde ich richtig.
Aber bei gleichwertigen Stand ohne Abhängigkeit es Pauschal zu verbieten?
 
@Kribs: Sowas ist nur möglich wenn man über Menschen steht.
 
@Menschenhasser: Steht man als Menschenhasser über Menschen? (Tut mir leid. Konnte ich mir nicht verkneifen. Dein Kommentar klingt so humanitär).
 
@AhnungslosER: Steht Blei über Wasser?
 
@Menschenhasser: Nein. Deshalb verwirrt mich dein Kommentar ja auch so sehr. Er wirkt so "menschenfreundlich" ^.^
 
@Kribs: Ergibt durchaus Sinn.
Angenommen es sind zwei Mitarbeiter in einem Verhältnis.

Problem 1 könnte sein: Mitarbeiter sind bei der Arbeit abgelenkt.
Problem 2 könnte sein: Es kracht zwischen den Mitarbeitern und die Motivation sinkt ins Geschäft zu kommen, weil dort die Person ist. Manche Personen versuchen sogar den anderen dann nachtragend zu sabotieren.

Nur um mal 2 Probleme zu nennen, die mir auf Anhieb einfallen.
 
@Tical2k: dir ist aber schon klar, dass bei Intel mehr als 15 Menschen arbeiten...

da wo ich arbeit, bin ich sogar am Standort selbst mehr als der Hälfte der Mitarbeiter noch nicht "bewusst" über dem Weg gelaufen...

ich sehe es als Problem zwischen Chef und Mitarbeiter... aber alle anderen Beziehungen sind (wie oben schon geschrieben) nur außerhalb von Deutschland wirklich verbietbar
 
@bear7: Und was hat das damit zu tun, wie viele Mitarbeiter eine Firma hat?

Vor allem, was spielt es für eine Rolle, inwieweit das mir klar ist oder nicht?

Mir persönlich wäre das vollkommen egal, was meine Mitarbeiter treiben, solang sie ihre Arbeit erledigen, die zwei Ansätze kenne ich aber zum Beispiel als Aussage von anderen Führungskräften (nicht auf Hörensagen, sondern aus ihrem Munde).
Menschen haben eben unterschiedliche Ansichten, so wie manche immer noch glauben, dass Frauen absolut nichts in einer Führungsebene zu suchen haben, statt es unabhängig vom Geschlecht aufgrund der geleisteten Arbeit zu beurteilen.
 
@Tical2k: das hat insofern was damit zu tun das man jene Personen sonstwo kennenlernen kann ohne Bezug zum Arbeitgeber. Intels regeln sehe ich auch kritisch. Wenn eine direkte arbeitsbeziehung besteht, ok aber sonst? Schafft der Mann dort kann die Frau nicht zu Intel und umgekehrt, ziemlich unsinnig und vermutlich viele verpasste Chancen
 
@Tical2k: gegenargument 1: in einer Beziehung ist man auch motivierter... man spornt sich an für bessere Leistung. aber wie bei Rauchern, die sich mit ihrem Glimmstengel für die nächste Stunde zur Höchstleistung anspornen, wird nur der Kostenfaktor gesehen, der faktisch kaum messbar ist, weil ein nokotingesättigter Raucherkörper erstmal leistungsfähiger ist als einer, dem ich das rauchen aus kostengründen verbiete... zu viel bwl geschiss macht eben auch krank
 
@Rikibu: Mir brauchst du keine Gegenargumente bringen, es wurde allgemein gefragt, ob das Sinn ergibt und für einige Menschen tut es das, das heißt nicht, dass dies meine Meinung widerspiegelt oder ich das selbst so sehe.

Gibt auch genug wieder, die dann irgendwelche interessanten Studien bringen, wie "Liebe" durch Hormone stattfindet und damit die Motivation eher leidet, weil der Kopf eben nicht mehr ganz da ist.
 
@Tical2k: Aus rein wirtschaftlicher Sicht macht das Sinn, aus menschlicher und selbst aus einer kompromissbereiten Sicht eines gesunden Mittelmaßes in meinen Augen schrecklich... Es passt aber in das Bild das man von der amerikanischen Gesellschaft bekommt, wenn man sich mal mit einigen Aspekten beschäftigt. Bereits die Erziehung der Kinder ist oft leistungsabhängig und sanktionell angelegt... Der Sinn des Lebens ist für viele nur andere zu übertreffen... (Das ist jedenfalls mein Gefühl und trifft natürlich bestimmt nicht für alle zu.)
 
@Kribs: Ist so ein Verbot wirklich möglich?
In Deutschland nicht. Walmart hat das vor ca. 15 Jahren in Deutschland versucht und ist gescheitert. Verstößt gegen das Grundgesetz.
 
@feinstein: Danke dir (+), sehr gutes Beispiel.
 
@Kribs: Die USA hat andere Gesetze als Deutschland.
Derartige Regelungen sind dort im Arbeitsvertrag erlaubt, verstößt man dagegen muss man die entsprechenden Konsequenzen tragen.

In Deutschland ist eine Entlassung rein für das Bestehen einer solchen Beziehung nicht möglich.
Wenn die Beziehung sich aber ausreichend negativ (keine Ahnung, was negativ genug ist) auf die Arbeit auswirkt und diverse Maßnahmen zu keiner Lösung führten, ist es als Ultima Ratio auch zulässig.
 
@Kribs: Ich sehe das ganz genauso wie du. Sein Problem ist nur leider, als CEO hat man in der Firma nicht viele mit "gleichwertigem Stand".
 
Ich finde es ja irgendwie albern, das natürlichste der Menschengeschichte, nämlich das sozialisieren, das miteinander usw. durch Unternehmensregeln faktisch außer Kraft gesetzt werden. was hätte er stattdessen machen sollen? mit dem aufsichtsrat in den tchechischen Puff fahren? wäre das den herren genehmer gewesen? das eine hat doch prinzipiell nix mit dem anderen zu tun.
 
@Rikibu: vielleicht hätte er das wirklich tun sollen. Dann wäre er nicht abgesägt worden nur weil die anderen neidisch waren und auf den Trockenen saßen.
 
unglaublich, lyncht ihn! :-)
Die spinnen, die Amis. Aber das weiss man ja schon länger.
 
@Firefly: Könnte auch ein vorgeschobener Grund sein ... In dem französischen PC-Magazin, das im Dezember 2016 die Zen-Benchmarks und den Einsatz von AMD-GPUs in Intel-CPUs geleakt hat, gab es auch einen Artikel zu Intel/Krzanich, wo aktuelle und ehemalige Mitarbeiter ausgesagt haben, dass er ein Choleriker sei und Projekte nach sehr kurzer Zeit wieder einstellen lässt (es wurde dort auch berichtet, dass es bis zur neuen Architektur nur Lake-Aufgüsse geben soll). Die Stimmung soll demnach sehr schlecht im Unternehmen sein und die Mitarbeiter sollen gehofft haben, dass er bald ersetzt wird ...
 
@Goodplayer: interessante Info! Sowas steht natürlich nicht im Artikel.
Kein Vorwurf an WF, das wäre auch etwas viel verlangt.
 
Ich dachte schon er geht wegen Spectre und Meltdown
 
@happy_dogshit: für den james bond film können beide nix :)
 
Hier läuft im Hintergrund gerade "What is love" ;)
 
ich weiss ja nicht, für mich klingt es nach einer Ausrede.
Eventuell hat man einfach einen Vorwand gesucht der für beide Seiten akzeptabel ist.
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