Schon Steve Jobs hat quasi vor der aktuellen Facebook-Affäre gewarnt

Die aktuell hochkochende Affäre rund um Facebook und Cambridge Analytica verleitet nun verschiedene Persönlichkeiten zu Stellungnahmen. So fordern beispielsweise die Chefs von Apple und IBM eine stärkere Regulierung. Und einer hat das Ganze offenbar schon vor ... mehr... Apple, Ceo, Steve Jobs, Wwdc, 2007 Bildquelle: Ben Stanfield / Flickr Apple, Ceo, Steve Jobs, Wwdc, 2007 Apple, Ceo, Steve Jobs, Wwdc, 2007 Ben Stanfield / Flickr

Diese Nachricht vollständig anzeigen.

Jetzt einen Kommentar schreiben
 
Da muss man nicht Steve Jobs für sein, am Tag 1 war doch klar das sowas passieren wird. Und das beste an der ganzen Geschichte, es geht munter weiter.
 
@Clawhammer:
Ich finds ja auch lustig:
jetzt sind plötzlich alle so überrascht und schockiert, aber wenn man vorher versuchte den Leuten zu erklären wieso man es sich gute überlegen sollte bevor man mit Facebook & Co seine Daten teilt erntete man gelangweilte Blicke und desinteressiertes Achselzucken.
SSKM!
 
@Clawhammer: Bedauerlicherweise! Die Leute regen sich fünf Minuten lang auf, dann machen sie genauso weiter wie bisher (egal ob Facebook, Instagram oder WhatsApp). "Ja, ist schon schlimm was die machen. Aber es ist doch so schön bequem."
Für einen kurzen Augenblick hatte ich Hoffnung als Elon Musk die Facebook-Seiten seiner wichtigsten Firmen gelöscht hat...
Aber auch das scheint leider kein dauerhaftes gutes Vorbild für andere zu sein.
 
@AhnungslosER: Bei der Entscheidung zwischen Datenschutz und Bequemlichkeit gewinnt Bequemlichkeit IMMER.
 
@moribund: Traurig, aber für die meisten Menschen leider zutreffend.
 
Hab ich hier auch schon geschrieben, war einfach absehbar.
 
Beim Fragen scheitert derzeit auch Microsoft bei Win10 auf ganzer Linie. Stattdessen ist alles Opt-out (sofern überhaupt möglich) und in duzenden EULAs versteckt. Und wenn man es ausschaltet, ist es nach dem nächsten Update wieder aktiv.
 
Im Netz steht man immer unter Beobachtung, von wem auch immer, entweder es ist einem egal oder man verzichtet komplett darauf. Bei irgendwelchen VPNs oder Tor kommt, wegen der Langsamkeit, keine Freude auf.

Firmen sollten nur wenige, von der Firma kontrollierte, Internet-Zugänge haben und sicherheitsrelevante Bereiche komplett vom Netz trennen, wenn dies möglich ist.

Hier mal ein netter Artikel zum Thema "sicheres Browsen":
https://futurezone.at/digital-life/wie-man-sich-vor-online-tracking-schuetzt/400004069
Winfuture funktioniert übrigens auch nicht, wenn man nur https zulässt.
 
@usbln: VPN langsam?
https://restoreprivacy.com/best-vpn/
 
@Paradise: Kostet aber was!
 
@Kiebitz: Hat VPN doch so an sich?
 
@Paradise: Weiß ich. Aber wissen alle das, wenn sie nur Deinen Link lesen?
 
"Es gehe darum, dass man sicherstellen müsse, dass die Menschen jederzeit genau wissen, wofür sie sich anmelden und was mit ihren abgegebenen Daten passiert."

Die können viel erzählen was mit den Daten passiert...
Einen Haken in ne Webseite einbauen der aber null Funktion hat ist ne Sache von 2 Minuten.

Und die meisten interessiert es doch letztendlich gar nicht. Oder sind die Facebook Nutzerzahlen drastisch gesunken? Haben die AFWall und XPrivacy Installationen in Android drastisch zugenommen?
 
@Paradise: Den Punkt finde ich auch äußerst bedenklich. Mit den abgegebenen Daten darf sozusagen überhaupt nichts passieren! Die Leute wissen doch was mit ihren Daten passiert, sind aber heutzutage einfach zu blöd und faul "NEIN!" zu sagen. Wenn die Presse immer wieder darüber berichtet, komische an Clownerie erinnernde Vereine Big-Brother-Awards verteilen und Kabarettisten sich über Firmen und Politiker lustig machen, ist das Problem nicht aus der Welt aber aus den Köpfen bzw. völlig verzerrt und verwässert. Gerade letzteres ist ein riesen Problem. Da wird richtig krasse Scheiße in Humor gepackt, doch es ist nicht zum Lachen!
 
@HattenWirAllesSchon!: Das liegt aber auch viel an Resignation.

FB, ich habe da zwar auch einen Account weil mich meine Freundin genötigt hat, ist zwar ein Übel. Aber eben halt nur eines von vielen. Mein inzwischen verstorbener Vater hatte ebenfalls ein Profil, die ich nach seinem Tod halt "löschen" lassen habe. Komischerweise bekomme ich noch immer Mails von meinem Vater als Absenderadresse die E-Mail-Adresse die er bei Facebook genutzt hat. Und er ist schon über 4 Jahre tot. Von daher kannst auch im Nachhinein löschen wie du willst, bringt nichts.

Mal abgesehen davon das auch auf sämtlichen Seiten Likebuttons verteilt sind, ich kann auf WF sehen, wer WF als gefällt mir in FB hat usw. Von daher kannst dich auch dagegen nicht währen.

Wie viele Spiele gibt es wo du dich mit dem FB Account verknüpfst? Ich glaube das dürften im Mobilbereich fast alle sein.

Aber auch so schlägt sich die Erkenntnis nieder das andere auch nicht viel besser sind. Google, Apple, Microsoft. Wenn man die Spielepublischer selber nimmt EA ganz weit vorne. Man kann davon ausgehen das alle die ein eigenes Konto erstellen in der Anmeldung haben irgendwelche Daten anzapfen.

Und dann halt noch die Überwachung durch Staatsorgane. Die ist nicht zu unterschätzen wie ich festgestellt habe. Ich fliege demnächst nach Ägypten, habe mir dazu ein Buch gekauft um wenigstens ein paar Wörter und Sätze dort sprechen zu können, und ich habe zeitnah mal vor einer Moschee geparkt. Die war gar nicht als solche zu erkennen, das Schild konnte ich auch nicht lesen, aber war halt ein freier Parkplatz. Drei Tage später wurde ich während der Arbeit zu meiner Einstellung zum Islam befragt. Da meine Kollegen nicht befragt wurden kann ich irgendwie nicht an Zufall glauben.

Also was die persönliche Freiheit angeht sind wir schon auf dem Weg zu einem Überwachungsstaat. Ob jetzt das Spionieren durch den Staat besser ist als durch Privatfirmen lasse ich mal offen.

Ich bin ja nur froh, dass wir noch so frei sind das wir schreiben oder sagen dürfen das wir sowas doof finden. Zum Glück leben wir da noch in einem freien Staat das sowas nicht endgültige Konsequenzen hat.
 
@Tomarr: Bei mir ist Google Analytics, Facebook usw schon in der Firewall blockiert.

Für Facebook z.B.: Fanboy's Anti-Thirdparty Social

Sämtliche Listen die es so gibt sind in der Firewall und die die kosmetische Filter haben nochmal in uBlock.
Auf den Android Geräten läuft AFWall+ und AdAway falls man sich in ein anderes Netzwerk einklinkt.

Bei mir ist nichts mit FB/Whatsapp verknüpft (hab ich nicht). Das Android Handy zum Telefonieren ist Google frei. Der Google Account auf den anderen ist per prepaid SIM die in einem alten Nokia steckt freigeschaltet. Die SIM ist von eBay und den Besitzer des Accounts gibt es nicht.
 
@Paradise: Lustig das dein Android-Smartphone Googlefrei ist. Aber OK.

Aber OK. Natürlich kann man vieles in der Firewall sperren. Nur erstens funktioniert es immer? Zweitens funktioniert immer der Rest wenn man es gesperrt hat? Und drittens wird sich nicht jeder User der die Technik für sich nutzt soweit Kenntnisse haben um eben halt alles zu blocken.
 
@Tomarr: Wieso ist das lustig? Custom ROM ohne GAPPS ist doch nichts außergewöhnliches.

Bei mir funktioniert alles. Es werden in der Firewall nur die paar Apps frei gegeben die Internet brauchen und diese werden dann per XPrivacy reguliert.
 
Ich will gar nicht wissen welche und wie viele Daten Apple verkauft.....
 
@happy_dogshit: Wow! Ich will gar nicht wissen welche und wie viele Daten du verkaufst?
 
@AhnungslosER: Kommt ganz darauf an. Woran du Interesse hättest.
 
@happy_dogshit: An nichts. Weder an Daten von dir noch von Apple.
Grundsätzlich kann ein gewisses Maß an Misstrauen gegenüber mächtigen Konzernen sicherlich nicht schaden. Aber ein bisschen Anlass für so eine Aussage sollte es schon geben. Und da habe ich bei Apple noch nie von etwas erfahren, dass als Anlass dienen könnte.
 
@AhnungslosER: https://www.wired.com/2016/06/apples-differential-privacy-collecting-data/

Und dann gibt es Studien, die zeigen, dass Apple es schlecht implementiert hat und man trotzdem auf Nutzer schließen kann.

https://www.mactechnews.de/news/article/Studie-zu-Differential-Privacy-Apple-schuetzt-Privatsphaere-nicht-so-gut-wie-versprochen-167889.html
 
@happy_dogshit: Dadurch, dass bei Apple eigentlich alles Geld kostet, und zum Teil nicht wenig, können die allerdings finanziell gesehen darauf verzichten. Somit ist die Chance dort zumindest mal geringer.
 
Phh... hab ich vor Jahren auch schon gesagt. Nur hat's keinen interessiert. Besonders viel Genialität gehört nicht dazu, vorauszusagen, dass Facebook mit den Daten Schindluder treiben wird. Das ist ja deren Geschäftsmodell. Die Aufregung darüber verstehe ich gerade nicht, bzw. ist nur geheuchelt.
 
Man muss nicht Steve Jobs heißen, damit man das voraus sagen konnte. Man muss sich nur vorstellen können, dass solche Unternehmen wie Facebook viel Zeit haben, um letztlich das große Geschäft mit den Nutzerdaten zu machen.
 
@xenon-light: Jobs war halt ein Verkäufer und deshalb verstand er womit man Geld machen kann.
 
Nachdem hier nun so viele schreiben, sie haben diese Problematik schon vor Jahren gesehen, das war bei mir genauso. Dazu kann ich nur schreiben: Ich war und bin noch nie !!! in einem solchen Dienst angemeldet gewesen. Ich habe noch nie einen solchen Dienst genutzt (einzig eMails) und werde auch es auch nicht. Und noch nie meint auch über Jahzehnte in keiner Weise. Dafür mußte ich mir im Laufe der Jahre sehr viele dumme Sprüche anhören. Aber ich blieb dabei! Und siehe da, es gibt mich noch, ich lebe noch, meine realen lebenden Freunde kennen mich auch noch immer!

Das Problem bezüglich Daten, wenn mich Bekannte / "Freunde" in ihrem Account bei z.B. Facebook eingebunden haben (z.B.Adressbuch), ist mir bewußt. Aber auch da habe ich immer darauf bestanden, dort NICHT drin zu stehen / mich dort nicht aufzuführen!
 
Gibt es irgendwo Details dazu, welche Daten von den 49.730.000 Leuten abgegriffen wurden, die nicht die App verwendeten, sondern lediglich mit einem der 270.000 "befreundet" sind? Das würde mich mal brennend interessieren.
Kommentar abgeben Netiquette beachten!
Einloggen

Facebooks Aktienkurs in Euro

Facebook Aktienkurs -1 Jahr
Zeitraum: 1 Jahr