Gesetz will Verkauf von Smartphones mit fix verbauten Akkus verbieten

Der US-Hersteller Apple stand zuletzt massiv in der Kritik, weil bekannt wurde, dass man die Leistung älterer iPhones drosselt. Das steht im Zusammenhang mit dem Akku, Apple will verhindern, dass es zu Abstürzen kommt, weil die Batterie zu schwach ... mehr... Samsung Galaxy, Akku, Batterie, Ifixit, Teardown, Reparatur, Samsung Galaxy Note 8, Note 8, Samsung Galaxy Note8 Bildquelle: iFixit Samsung Galaxy, Akku, Batterie, Ifixit, Teardown, Reparatur, Samsung Galaxy Note 8, Note 8, Samsung Galaxy Note8 Samsung Galaxy, Akku, Batterie, Ifixit, Teardown, Reparatur, Samsung Galaxy Note 8, Note 8, Samsung Galaxy Note8 iFixit

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Das fänd ich ja mal mega nice
 
Kaum Jemand kann heute eine Glühbirne im Auto selber wechseln. Selbst die Betriebsanleitung verweist auf eine Fachwerkstatt. Trift der Zwang dann auch die Autohersteller?
 
@Alfred J Kwack: Zwischen können (also das Wissen wohin mit der Lampe und wie einstecken) ist eines, das Können bezüglich der "Fingerfertigkeit" ist was anderes. Bei einem SangYong Rexton geht das offiziell nur wenn man den Kühler ausbaut - vollkommen lächerlich aber es ist baubedingt halt so. Inoffiziell geht es auch anders. Die Hersteller machen es einem Benutzer auch von Haus aus schwer da die Akkus nicht nur so ausgebaut werden können wie früher sondern man schon hier und da ordentlich tüfteln muss. Teilweise ist es ja so krass dass man schon einen Crashkurs als Mechaniker/Igenieur/whatever brauch um etwas selber zu reparieren
 
@Mu3rt3: Meiner einer fährt einen PKW da ist der Frontscheinwerfer komplett vergossen. Wenn eine Leuchte defekt ist muss das Gehäuse aufgeschnitten werden und dann kann man sich für extra Geld da dann eine Reparaturkappe drauf machen. Wird bei vielen PKW der gehobenen Klasse so sein, das Ding ist komplett von "Hela" eingekauft und die machen für etliche Hersteller die Scheinwerfer.
 
@Alfred J Kwack: Das würde ich in der Tat begrüßen, was man da zum Teil basteln muss, um an eine einfache Birne zu kommen, geht auf keine Kuhhaut.
 
@Alfred J Kwack: http://www.motormobiles2.de/autoberichte/lampenwechsel_eu_0611.html
 
@Alfred J Kwack: Für Fahrzeuge ab Baujahr 2006 gibt es die entsprechende Regelung bereits, sie steht in der Ergänzung 07 der Richtlinie ECE 48, die im August 2006 in Kraft trat und alle Hersteller/Neuzulassungen ab diesem Datum bindend verpflichtet, dass sämtliche Kleinstreparaturen (wie eben unter anderem der Lampenwechsel) mit Bordmitteln und anhand der Bedienungsanleitung durchführbar sein muss.
Ausgenommen von der Regelung sind lediglich Xenon-Scheinwerfer aufgrund der hohen Betriebsspannung von bis zu 25.000 Volt.
 
@Breaker:
Und wie werden die Lampen dann entsorgt?
Vermutlich mehrheitlich im normalen Abfall und nicht wie es eigentlich gedacht ist.

(Aber stimmt...solche dinge lässt man dann oft Aussen vor)
 
@Edelasos: Der normale Abfall ist bei normalen KFZ-Glühlampen ja auch durchaus richtig. Wir reden hier ja nicht von Neonröhren oder Energiesparlampen, die Quecksilber enthalten, sondern von KFZ-Glühlampen, die lediglich Glas, Metall und ein bisschen Wolfram enthalten.
 
@Breaker:
Also mein Auto hat LED Lampen. Viele andere Neuwagen ebenfalls und die müssen Entsorgt werden. Nicht im Normalen Müll

https://www.licht.de/de/licht-fuer-zuhause/so-sparen-sie-energie/entsorgen-aber-richtig/

Was sagst du dazu?
 
@Edelasos: Ok. Mal davon abgesehen das LED-Lampen vermutlich genauso ausgenommen von der Regelung sind, da sei meist erst gar nicht für den Austausch des einzelnen Bauteils, sondern nur der kompletten Leuchteneinheit vorgesehen sind, tut die ganze Diskussion eigentlich nichts zur Sache.
Wenn die EU jetzt in sämtliche neue Regelungen hineinschreiben müsste, wie welche Bestandteile in welchem Land wo zu entsorgen ist, dann würde erst gar keiner mehr durchblicken.
Nur weil man einen Hersteller dazu verpflichtet, dass eine Glühlampe mittels Bordwerkzeug und unter Zuhilfenahme der Betriebsanleitung wechselbar sein muss, bedeutet das ja noch lange nicht dass da die Entsorgung in jedem europäischen Land ebenfalls mit aufgeführt sein muss. Das ist immer noch Sache des Entsorgers sich darüber schlau zu machen, um keine bestehenden Regelungen und Gesetze zu brechen.
 
@Breaker:
Es geht nicht darum. Es geht vor allem darum das der Gesetzgeber hier das Wort Nachhaltigkeit in den Mund nimmt.
Und hunderttausende Akkus in der Müllverbrennungsanlage sind alles andere als Nachhaltig. Klar...man kann/könnte diese möglicherweise aussortieren (Gibt vielleicht eine Maschine dazu?!?!)...Das ist aber auch wieder mit Zusatzaufwand/Kosten verbunden.

Und solange der Mensch unfähig ist solche dinge zu tun sollte man es auch ändern.

Aber so ist der Mensch. Er ist noch immer ICH bezogen. (Zumindest ein grossteil)
 
@Edelasos: Für Akkus (und Batterien) gibt es in Deutschland ein Rücknahmegesetz, das unter dem Batteriegesetz (BattG) in §11 eben genau das für Endabnehmer regelt. Wer dagegen verstösst macht sich strafbar, die Summen bei Verstoß gegen ebenjenes Gesetz belaufen sich auf bis zu 100.000€ (§22).
 
@Edelasos: Nach deiner Argumentation sollte es auch zuhause notwendig sein, einen Elektriker zu jeder durchgebrannten Birne zu rufen, der diese austauscht und sich um die Entsorgung der alten kümmert.
Deine LED-Scheinwerfer kannst du nicht selber tauschen, die sind vermutlich eh fahrzeugspezifisch und nicht an jeder Tanke zu kaufen und auch nicht von der Richtlinie erfasst (genauso wie Xenon).
 
@Edelasos: "Und hunderttausende Akkus in der Müllverbrennungsanlage sind alles andere als Nachhaltig." Aber das ganze Handy deswegen wegschmeißen ist nachhaltiger? ;-) Mal im Ernst, wer den Akku nicht in die Rücknahmestelle schafft, wirft auch das Handy komplett in den Hausmüll. So oder so ist es besser als fest verbaut.
Thema: Autobirnen: Ich habe bisher immer selbst gewechselt, sogar bei meinem aktuellen mit Xenon gibts (leider nur inoffizielle) Anleitungen dafür. Nur LED geht icht, die sind verklebt, kannst du den Scheinwerfer komplett wechseln. Das Licht ist vielleicht heller, aber nachhaltig ist die Technik nicht.
 
@larsh: Da wäre ich mir gar nicht mal so sicher über die Nachhaltigkeit von LED.
Nehmen wir Halogen Lampen im Sockel H1 durchschnittlich alle 3 Monate Defekt wenn man jetzt eine Xenon sieht die halten so um die 2000 Stunden.
Halten wir doch mal die LED daneben dürfte diese bis zum Ausfall idealerweise mehrere Jahre halten.
Der Vorteil von LED besteht doch dadrin das es keine Glaskörper gibt die undicht werden könnten und in der Folge dessen der Glühdraht durchbrennt.
In der Praxis kann es halt bei Glühlampen Halogen und Xenon auch vorkommen das diese ihre Theoretische Lebensdauer nie erreichen durch Undichtigkeiten.
Daher würde ich schon sagen LED ist deutlich Nachhaltiger wie Glühlampen.
 
@Freddy2712: Warum sollten H1 (ohne kurzes Kabel) oder H3 (mit kurzem Kabel) nach drei Monaten kaputt sein? H1 und H3 werden eh nur in Zusatzscheinwerfer und Nebellampen verwendet (die eh selten verwendet werden sollten/dürften). Die normale Leuchte für Abblend- und Fernlicht ist H4 und H7. Wobei die H7 aufgrund der erhöhten Leistung auch wärmer wird. Dann kommen im Betrieb auch noch Fahrwerk und Fahrweg zum tragen. Wenn du mit nem knüppelhartem Fahrwerk ständig über Kopfsteinpflaster musst, dann wären 3 Monate schon gut. Xenon hat kein Glühfaden, der reißen kann, also auch unempfindlich gegen Erschütterung, genauso wie LED.
 
@Freddy2712: Wie viel fährst du denn, dass du sogar die Birnen in irgendwelchen Zusatzscheinwerfern alle 3 Monate wechseln musst? Ich mit meinen ca. 20000 im Jahr hab die Lampen für Abblendlicht vor ca. 2 Jahren ersetzt und die sind bei mir immer auch als Tagfahrlicht an.
 
Ist doch mal eine gute Idee, da könnte sich die EU mit Schnapsvorhaben wie einheitliche EU Maut plus Extrageld für die Staaten (Staumaut) was mitnehmen und vernünftige Vorhaben planen!
 
Nicht nur Akkus, mMn sollten grundsätzlich Geräte und Bauteile so Produziert werden müssen, das man sie Zerstörungsfrei reparieren/austauschen kann!
 
@Kribs: wie kannst du das der Wirtschaft nur antun wollen, stell dir diese armen Manager vor die Statt 4 Mercedes AMG dann nur noch 3 kaufen können, und das nur weil du Lust hast etwas zu reparieren, ziemlich egoistisch oder? :)
 
@neuernickzumflamen: "egoistisch" bin ich, aber nicht Egoistisch und Egozentrisch wie Manager mit 4 Mercedes AMG ...
 
@Kribs: Endlich wieder Handys in Tischplattengröße. Oder wie willst du es sonst hinkriegen, dass jeder selbst die Bauteile von der Platine löten kann?
 
@eshloraque: Gerne dann brechen sie nicht mehr einfach durch, eben wegen der dicke.
 
@eshloraque: Wieso in so kleine Dimensionen denken, selbst Mikroelektronik könnte man Reparierbar machen, wieso nicht jeden Transistor eines Prozessors austauschbar machen.
Das Smartphone hat dann das Format eines 7,5 Toners, aber es ist und bleibt mobil.
 
Mach ich ja normalerweise nicht, aber nun setze ich mal ganz bewusst den Aluhut auf:

ich bin mir fast sicher, dass dieses Gesetzesvorhaben in bezug auf Smartphoneakkus ganz plötzlich und ganz still wieder von der Bildfläche verschwinden wird. Grund: ein festverbauter Akku ist für alle möglichen Überwachungsszenarien Gold wert. Und somit werden Sicherheitsbehörden und Geheimdienste schon dafür sorgen, dass dieses Gesetzesvorhaben ganz ganz schnell in der Schublade verschwinden wird.
 
@Bengurion: "ich bin mir fast sicher, dass dieses Gesetzesvorhaben in bezug auf Smartphoneakkus ganz plötzlich und ganz still wieder von der Bildfläche verschwinden wird. Grund: ein festverbauter Akku ist für alle möglichen Überwachungsszenarien Gold wert."

Willst du wirklich ernsthaft damit argumentieren, dass ein vom Anwender wechselbarer Akku eine ernstzunehmende Maßnahme gegen mögliche Überwachung darstellt? ;)
 
@KoA: ein wechselbarer, also herausnehmbarer Akku (Du weißt schon, wie wir es mal hatten: Rückseite auf, Akku raus, Rückseite wieder drauf - 3 sec) war der sichere und verlässliche Weg, ein Smartphone lahmzulegen und damit auch jede Onlineverbindung zu kappen.
Mach mir das mal mit einem Smartphone mit einem fest verbauten Akku vor...

"Man kann es auch einfach aus machen"...hör ich schon den Einwand. Aus ist aus. Bist Du Dir da sicher?

PS: man hat nun mal nicht immer ein Tiefkühlfach zur Hand (siehe Causa Snowden).

Ist aber auch Latte: wir werden es einfach sehen, ob es zu einem zwangsweise wechselbaren Akku bei Smartphones kommt.
 
@Bengurion: Vor Überwachung via Smartphone schützt lediglich ein grundsätzlicher Verzicht auf derartige Geräte in der eigenen näheren Umgebung, aber mit sicherheit kein leicht zu wechselnder Akku! :) Denn wenn man den Akku irgendwann wieder ins Gerät einlegt, um es zu nutzen, ist die Überwachung wieder möglich, auch wenn der Akku leicht wechselbar ist. Deswegen ist auch deine obige Argumentation hinsichtlich des Verhinderns von Überwachung aufgrund leicht wechselbarer Akkus nicht wirklich stichhaltig und nachvollziehbar.
 
@Bengurion: Dann bekommen die eben einen fest verbauten Zweitakku um die Überwachung für gewisse Zeit aufrecht zu halten, was nun? Akku getarnt als Kondensator, Quarz/Taktgeber oder Chip. Aslo verschwinden wird dieses Gesetzvorhaben nicht wegen so einer kleinen Belanglosigkeit! ;-)
 
bei Laptops auch..wo Akkus getauscht werden müssen..kann ja nicht sein..wenn ich nen Akkus wechseln will..erstmal das halbe Gehäuse zerstören muss..weil alles nur noch verklebt ist
aber in der EU wird das nach lange dauern..die kümmern sich lieber um Gestze..wo drin geschrieben steht..ne banae darf nicht krumm sein und der Apfel muss rund sein...

und das Apple dagegen ist..ist doch logisch..die arme Firma geht ja sonst pleite..weil Leute selber nen Akku wechseln wollen...

jetz mal im Klartext...

wenn Hersteller Geräte produzieren und Sollbruchstellen Standart ist..sollen die ihren Scheiss behalten und sich verpissen...
 
@Computerfreak-007: Ja das ist insgesamt einfach nur nervig. Ich boykottiere alle Geräte wo man den Akku nicht tauschen kann. Bei meinem NB reicht sogar ein klick und ich habe ich den Akku in der Hand.
 
@L_M_A_O: Yo Laptops wo der Akku nicht wechselbar ist sind sowieso ein nogo. Beim Handy kommts drauf an ob man beim wiedereinsatz kleber nutzen muss, weil es so gebaut ist, dann lass ich davon auch die Finger.

Beim OnePlus 3/T ist das mit Kleber gemacht, aber der ist nur um leichter zu Produzieren. Wenn man den Akku tauscht muss man den Kleber nicht mehr anbringen. Der diente nur dazu damit die Bauteile beim bewegen nicht verrutschen.
 
@Computerfreak-007: Ich stimme dir ja bei allem absolut zu - ausser beim Märchen von der Krümmen Banane:
1. Ist das kein Gesetz sondern ein Vorschlag.
2. Wird dieser Vorschlag von den betreffenden Unternehmen allzu gerne angenommen, weil die sich tatsächlich viele Millionen Euro an Transportkosten ersparen.
Bei den rieesigen Mengen macht die Krümmung nämlich tatsächlich einen grösseren Unterschied wieviele Bananen in einen Transport passen. ^^

(PS: es heisst "StandarD". Und ja! ich bin schon still... ;) )
 
@Computerfreak-007: So ein Gesetz gibt es schon, es kümmert nur keinen.
https://www.gesetze-im-internet.de/battg/BJNR158210009.html
 
@lmao

mein Laptop hat auch nen wechselbaren Akku..man muss nicht immer die neuesten Geräte kaufen die eh nur noch max 3 Jahre halten...und dann weggeschmissen werden müssen..weil nix zu reparieren gibt...dann benutz ich lieber mein 10 Jahre altes Gerät wo ich noch selber schrauben kann
 
@Computerfreak-007: Jap, ich habe mir deshalb vorletztes Jahr ein gebrauchtes HP Elitebook 2760p (BJ 2011) gekauft, war ein super Schnäppchen und ist von den Funktionen jedem neuem Gerät überlegen.
 
@Computerfreak-007: was nutzt ein 10 Jahre altes Gerät, wenn du keinen Akku mehr dafür kaufen kannst? Was nutzt ein 10 Jahre altes Geräte, wenn du jedes Mal das Grausen kriegst, weil die Oberfläche so langsam ist? Oder weil du weißt, dass es anfällig für Hacks, Malware, etc ist, weil es ewig schon keine Updates mehr gibt. Was nutzt dir ein Gerät, was 10 Jahre durchhält, wenn der Preis unbezahlbar hoch dafür ist?
 
@eshloraque: Ich hab hier etliche Geräte die waren nicht unbezahlbar und laufen nach 20-30 Jahren immer noch. Hier und da ist mal ein neuer Kondensator fällig. Selbst die mit Riemen laufen noch und brauchen je nach Nutzung halt mal neue Riemen.

Laserjet von 96 und 99 drucken noch. Bekamen von mir neu Einzugsrollen (15€) weil Gummi halt austrocknet. Warum neue Drucker kaufen?

Sämtliche Game Boy's und Nintendo Konsolen laufen noch. C64 läuft noch...

Und warum sollte man ein neues Gerät brauchen wegen Hacks und Malware?
Win 8.1 bekommt Updates bis 2023 und 10 läuft doch auf älteren Rechnern genauso schnell...
Meine Eltern (68) haben einen Pentium Haswell und werden in diesem Leben wohl keinen neuen Rechner mehr brauchen. Der tut das was er jetzt tut in 15 Jahren nämlich auch noch.

Edit:
Meine Mutter hat für ihr 18 Jahre altes Handy erst einen Akku gekauft. Gibts also noch.
Warum sollte sie ein neues Handy kaufen wenn es noch funktioniert und sie kein Smartphone braucht?
 
@Paradise: "Meine Mutter hat für ihr 18 Jahre altes Handy erst einen Akku gekauft."

Wenn ein Akku innerhalb von 18 Jahren (!) lediglich einmal getauscht werden musste, ist das aber ein klares Argument, welches eher GEGEN einen generell leicht austauschbaren Akku spricht. ;)
 
@KoA: Keine Ahnung wie oft das Teil früher in betrieb war. Die letzten Jahre dann wenn sie mal zum Friseur ist um meinem Vater Bescheid zu geben wann er sie am Bahnhof holen kann.

Aber es sind bestimmt auch schon 3 Jahre das es gelangt hat einzuschalten und einen 2 Minuten Anruf zu tätigen. Der Akku wurde also wirklich bis zum letzten genutzt :D
 
@KoA: Wieso spricht das _gegen_ einen leicht austauschbaren Akku? Ich sehe hier keinen Nachteil, der durch die leichte Austauschbarkeit entstanden ist. Auch wurde ich diesen einen Fall von einem sehr wahrscheinlich kaum benutztem Handy nicht überbewerten, ernsthaft nutzbar war das Teil vermutlich schon seit Jahren nicht mehr. Ich hab mein altes Nokia-Teil auch bis zum Akku-Ende benutzt und nach ca. 10 Jahren konnte man damit endgültig nicht mehr telefonieren, weil der Akku dabei zusammengebrochen ist. Stanby ging durchaus noch etliche Tage, beim Versuch zu telefonieren ging es sofort aus. Bei Smartphones wird der Akku noch viel stärker belastet und entsprechend viel eher unbenutzbar.
 
@eshloraque: Nimm Linux. Dann ist das mit den Patches kein Problem mehr für die Sicherheit.
 
@eshloraque:

du wirst es nicht glauben,aber das Notebook läuft wie am Schnürchen..hab vor nen halben jahr Windows 7 drauf installiert..sämtliche Treiber wurden automatisch installiert..ich musste nur warten bis er fertig war...ich benutze das Gerät fast jeden Tag..aber ich spiele damit auch nicht...hab ne neue SSD eingebaut...das wars..
und den Akku bekommt man immer noch als Ersatzteil zu kaufen :xD
 
Microsoft wird mächtig Probleme mit Surface bekommen, wenn das durchkommt. Fairerweise sollte sich das Gesetz ab 2019 aber (meiner Meinung nach) übergangsweise nur auf Neuveröffentlichungen beziehen, um den Herstellern auch Zeit zu lassen, darauf zu reagieren.
 
@adrianghc: Stimmt schon, allerdings dürfte Microsoft da bei Weitem nicht der einzige Hersteller sein...
 
@DON666: Nein, natürlich nicht, aber das hier ist schließlich WinFuture. ;) Zumal der Gesetzesentwurf ausgerechnet in Washington ist.
 
Bitte WF auf darauf achten, dass ihr nicht auch diesen Unsinn verbreitet, dass Geräte aufgrund Kompaktheit oder Wasserdichtigkeit verklebt werden müssen.
Da lacht sich jeder Uhrenmacher kaputt.
Meine Armbanduhr ist wesentlich kleiner, hat mehr mechanische Teile als jedes Smartphone der Welt, ist verschraubt und auch Wasserdicht (nicht nur Spitzwassergeschützt).

Der einzige Grund warum verklebt wird: Die Produktion wird dadurch günstiger. Und sonst nichts.
 
@LastFrontier: Kannst du auch nur ein Teil deiner Armbanduhr selbst tauschen? Wenn es eine Quartz-Uhr ist, darfst du die Batterie ebenfalls nicht selbst tauschen, weil das Gehäuse danach nicht mehr "garantiert" wasserdicht ist.
 
@ZappoB: Nunja, es ist möglich - nur wenn es halt nicht von einem Fachmann gemacht wird, es es danach "vielleicht" nicht mehr dicht.
Trotzdem KANN man es selbst tauschen.
 
@pcfan: KANN man, genauso wie beim iPhone. Werkzeuge werden beim Akku sogar mitgeliefert.
 
@ZappoB: Mein SGS5 mit Wehselakku ist auch wasserdicht. Und ja, da tausche ich den Akku regelmässig. Na was jetzt? ^^
 
@moribund: "Und ja, da tausche ich den Akku regelmässig."

Der Umwelt zuliebe, nicht wahr? ;)
 
@KoA: Ne, wenn der Akku mal leer ist und ich aber ein volles Handy brauche lege ich den anderen Akku ein.
 
@moribund: Und ich lade den Akku, wenn ich schlafe oder das Gerät nicht mobil benötige. :)
 
@KoA: Freut mich für dich dass du ein so schön geregeltes Leben hast. ^^
 
@ZappoB: Dann setzt man einfach eine neue Dichtung mit ein. Wo ist dein Problem?
Fest verbaute Akkus und Speicher sind einfach ein Unding und dienen nur der Abzocke.
Geräte die nicht oder nur äusserst schwer zu reparieren sind, gehören generell verboten.
Sehe ich doch immer bei Laptops mit defekten GPU-Chips. Die Hersteller tauschen da immer das komplette Board aus.
Könnten die Supertechniker löten, könnte man die Chips (wie es ja einige machen) ganz einfach austauschen.
Eklatant ist hier besonders Apple. Chiptausch durch einen Könner ca. 100.- €.
Logicboard bei Apple 600.- .-€ plus Umbau.
Es gab ganze iMac-Serien und auch Grafikkarten von nVidia bei denen geplatzte Kondensatoren den ganzen Rechner lahmlegten.
Bauteilkosten 0,25 €. Aus- und wieder einlöten 30.-€.
Apple und nVidia tauschen die ganze Komponente zu einem vielfachen Preis aus.
An Reparaturen und Ersatzteilen ausserhalb der Garantie verdient sich Apple dumm und dämlich. Andere Firmen aber auch.
Bei den HP-Elite Desktops kannst nur HP-Lüfter einbauen. Canon legt dir einfach mal so den Drucker lahm wenn du eine gewisse Anzahl an SEiten gedruckt oder so und so oft die Patronen getauscht hast.
Zusätzlich versuchen Druckerhersteller alles, damit du nur ja ihre Tinte zu Champagnerpreisen kaufst.
Für Apple sind auf dem freien Markt keine Original Ersatzteile verfügbar. Sind Baugleiche Teile verwendet (die vom gleichen Band kommen, aber ohne Apple-Logo) verweigert dir Apple eine Reparatur.
Offiziell dürfen Apple Servicetechniker keine Geräte annehmen die äusserlich beschädigt sind.
Apple bewirbt seine Geräte unter anderem damit, dass man native Windows installieren kann. Gleichzeitig verhindern sie aber auf ganzen Serien, dass man das auch wirklich tun kann.
Und sowohl Apple als auch Microsoft gehen immer weiter dazu über die installation von Software zu verhindern die nicht aus den Stores kommt.

Betriebssysteme und Hardware werden so gestaltet dass der User praktisch entmündigt wird.
Und angeblich ist das alles im Interesse und auf Wusch der Kunden.
Reine vderarsche ist das.
Die Kreisläufe werden geschlossen, damit die Konzerne noch mehr Geld aus den Kunden rauspressen können.
Und sie kommen damit durch, weil das depperte Volk das auch noch mitmacht.
Und hinterher krioegen diese Drecksläden auch noch Siegel dafüre, dass sie so ökologisch und umweltfreundlich arbeiten.
Sind denn plötzlich ganze Generationen über nacht deppert geworden? Anscheinend sind Kevin und Chantal schon soweit degeneriert dass sie nur noch elendes Konsumvieh sind. Und ein ende der Verdummung ist nicht in Sicht. Ganz im Gegenteil.
 
@LastFrontier: Entschuldige, einen iPhone Akku zu wechseln ist nicht schwieriger, als bei einer wasserdichten Uhr die Batterie. Wer das Eine schafft, bekommt auch das Andere hin. Garantie ist in beiden Fällen weg.
 
@ZappoB: Die masse der user kann das nicht.
 
@LastFrontier:

Das hat weniger mit "Könner" als der Hardware zu tun die man dafür braucht.
Das geht ja nicht mit einem "Lötkolben".
Das sind "BGA"-Chips, "Ball Grid Array".
Bei YouTube z.B. "Mainboard Reparatur - Grafikchip-Tausch mit BGA-Maschine" suchen.
Dieses Video evtl. auf 2x Geschwindigkeit stellen...

Wenn man Chips ohne fertig aufgebrachte Lötkugel verwendet (z.B. einen Gebrauchten), müssen vorher mit einer Schablone mit Löchern Kugeln bestimmter Größe aufgebracht werden.

An einem alten Mobiltelefon hat das in einem Video auch jemand mit einer Teelichthülle mit Ich glaube Spiritus drin auf den Chip gelegt geschafft...

Aber ein Gesetz dass CPU und GPU und evtl. noch anderen riskante CHips ohne löten ersetzbar macht, das hätte was.
Klar, die Geräte müssen immer flacher werden können, aber ob es unmöglich ist einen Chip so zu konstruieren dass er ohne anlöten durch den Druck des verbauten Gerätes Kontakt hat, kann man zumindest anzweifeln.
 
Das wird höchste Zeit, dass diese Dinge durchgesetzt werden. Nachhaltigkeit ist ein wichtiger Faktor. Die Begründung wegen der Wasserdichtigkeit müssten Smartphones verklebt werden, nehme ich den Herstellern nicht ab. Mit einer verschraubten Silikondichtung lässt sich viel nachhaltiger der gleiche Effekt erzielen. Man muss es nur wollen und genau dass ist das Problem. Die Hersteller wollen nur Kasse machen, ein generelles Problem unserer Gesellschaft, siehe Pharmaindustrie und Medizin.
 
@uli504: Aber man muss auch sehen, das man den Leuten Nachhaltigkeit näher bringt, wenn ich sehe das viele einfach jedes Jahr, oder jedes zweite Jahr ihr Smartphone wechseln, ist das einfach nicht gut.
 
@uli504: Nachhaltigkeit?
Und die defekten Akkus werden dann wie die Batterien im normalen Müll entsorgt. Wo bleibt denn da die Nachhaltigkeit?

verschraubten Silikondichtung ist wirklich eine Option. Aber eben auch nur solange diese dann auch richtig vom Endnutzer verwendet wird.
Was ist denn mit den vielen Geräten, welche vom Nutzer nicht korrekt wieder verschlossen werden und dadurch kapput gehen. Wo bleibt da die Nachhaltigkeit?

Man regt sich über fest verbaute Akkus auf aber wenns um andere Themen geht, ist Nachhaltigkeit zweitrangig. Man nehme die ganzen Kryptowährungen die gem. Schätzungen 29 Terrawatt Strom verbrauchen (Mehr als ganze Volkswirtschaften)
 
@Edelasos: "Und die defekten Akkus werden dann wie die Batterien im normalen Müll entsorgt. Wo bleibt denn da die Nachhaltigkeit?"
Ist es besser das ganze Gerät landet im normalen Müll, wenn der Akku nicht mehr so lange wie gewünscht hält? Wer die Akkus nicht richtig entsorgt, wird in 99% der Fälle das Gleiche mit dem Gerät machen.
 
@Link: Aber genau hier ist das Problem. Die Smartphone's sind getestet, und das Resultat sagt, dass bei richtiger Nutzung die Telefon-Akkus problemlos mehrere Jahre OHNE Akkutausch halten. Klar, die Kapazität wird immer weniger, aber das ist überschaubar.

Wichtig dabei ist jedoch, dass die Besitzer ihrer ach so teuren Telefone diese richtig verwenden. Damit sind solche Themen eigentlich nicht notwendig.

Ich besitze noch immer ein IPhone 3G (gekauft 2009), jedoch nur noch zum spielen für meinen Sohn, und da hält der Akku auch noch ca. 2,5 Stunden aktive Spieldauer durch. (Als es neu war, waren das ca. 5 Stunden ... aber das ist nun 9 Jahre alt!)
 
@spumante: "Klar, die Kapazität wird immer weniger, aber das ist überschaubar. "
Nein, das kommt auf die Nutzung an und wie lange man es benutzt. Ich benutze täglich als Hauptgerät ein Lumia 820 (2012). Bei dem Geräte habe ich 2016 einen neuen Akku verbaut, weil es Abends mit dem Akku knapp wurde.
 
@uli504: Und für Nachhaltigkeit ist nur der Hersteller verantwortlich? Der Kunde kann das Handy auch weiternutzen, indem er den Akku wechseln lässt. Warum muss das der Kunde selber können?
 
@topsi.kret: Ernsthaft? Weil es die Wirtschaftlichkeit sprengt. Wenn ich in den Laden gehe und den Akku wechseln lasse kann das so teuer werden, da kann ich gleich ein neues Kaufen. Wegen den teuren Personalkosten.
 
@MancusNemo: Blödsinn. Wenn ich ein Smartphone für 300 Euro und mehr nach 2-4 Jahren einen neuen Akku für 30-50 Euro spendiere, ist das immernoch preiswerter, als ein neues Handy. Es sind genau solche Leute, mit genau dieser Denke, die von anderen verlangen und erwarten, aber nicht bereit sind, selber etwas zu tun. Und die selben Leute jammern dann über Nachhaltigkeit. Sowas nennt man Heuchler.
 
@topsi.kret: Falsch, weil ja alles verklebt ist, ist es ein größerer Aufwand und kostet mindestens 80,- € und das kann böse nach oben gehen, je nach Model, dann sagen die Leute ich kauf mir ein neues für ca 120 € und bin wieder technisch auf dem neusten Stand. Nix heuchler! Ich arbeite im PC, Laptop und Smartphonereperaturbereich und sehe was täglich abgeht, also werfe mir nicht heuchelei vor. Für 30,- € kriegste gerade mal gesagt was denn zu reparieren sei an dem Gerät.
 
@MancusNemo: Du solltest Dich mal informieren. Mit dramatisierenden Fantasiezahlen zu argumentieren ist irgendwie nicht so clever.
 
@uli504: Mein SGS5 mit Wechselakku ist auch wasserdicht. Soviel dazu. ^^
 
@uli504: "Nachhaltigkeit ist ein wichtiger Faktor. "

Wenn Nachhaltigkeit einen wesentlichen Faktor bei der Forderung eines generell vom Anwender leicht austauschbaren Akkus darstellt, sollte man allerdings auch mal hinterfragen, wieviele Anwender dann den Akku einfach mal "vorsorglich" austauschen und entsorgen, obwohl dessen Leistungswerte durchaus noch akzeptabel und nicht wirklich erschöpft sind. Diese Hinterfragung gilt auch für den Umstand, dass dann wesentlich mehr Akkus produziert werden (müssen), weil dann ja etliche Leute mindestens einen zusätzlichen Akku als Reserve erwerben, obwohl sie diesen nicht wirklich zwingend benötigen. Da ist das Argument der "Nachhaltigkeit" nämlich oftmals gar nicht mehr so wirklich gegeben, wie die Führsprecher eines generell leicht zu wechselnden Akkus das gerne ins Feld zu führen versuchen.
 
und wie ist das nun mit ladekabel? hätte das nicht auch schon längst vereinheitlicht gehört? find ich immer noch einer der größten fails von apple.
 
@stinkmon: der Lightning-Anschluss ist sogar einer der "massivsten" Vorteile! Micro-USB oder USB-C sind mechanisch hier deutlich im Nachteil!
 
@ZappoB: Weil?
 
@L_M_A_O: Weil du beim Lightning-Anschluss den "Stecker" in die Buchse schiebst, während du bei USB-C die "Buchse" in einer größere Buchse mit Stecker in der Mitte schiebst. Wer auf die Idee gekommen ist, gehört bestraft. Während beim Lightning-Anschluss höchstens mal der Anschluss des Kabels brechen kann (was dann leicht ersetzt werden kann) musst du bei nem Schaden der USB-C-Buchse die ganze Buchse tauschen, was bei einem Smartphone eine ziemlich teure Reparatur darstellt. Ist ja alles verlötet...
 
@ZappoB: Bei Lightning ist die Feder im Gerät, bei USB im Kabel. Bei Defekt muss man bei Lightning also die Buchse tauschen, bei USB reicht ein neues Kabel.
 
@ZappoB: geb dir hierbei komplett recht. (kein minus von mir)
Man wollte ja das lightning patent für USB-C benutzen. Aber apple wollte es ja nicht hergeben, bzw. hätte zu viel geld verlangt. (weiß nicht mehr genau wie das herging) aber was ich eher meine ist eher dieser fall: mein iphone akku gibt auf. ich bin unterwegs. ich hätte genügend leute die einfach ein usb kabel dabei hätten. aber mit lightning kabel sieht's da leider schlecht auf. aber ich hoffe einfach darauf, dass bald alle smartphones über die luft geladen werden können. Und wenigstens dann bitte mit einem standard :)
 
@stinkmon: Du nutzt ein iPhone, da sieht es schlecht mit einem allgemeinen Standard aus. ;-)
 
@floerido: true that ?
 
@stinkmon: z.B. wird nicht der vorgesehene USB-Anschluss verwendet. Wireless Charging wird in einer Generation benutzt die rückständiger als die Konkurrenz ist. Bei den Wireless Kopfhörern wird ein eigenes prioritätes Protokoll genutzt. Apple hat sich gegen das OpenSource-Format WebM ausgesprochen, als Videostandard.
 
@stinkmon: Ich bin dafür das man die Ladekabel bei Neugeräten generell weglassen kann. In jedem Haushalt fliegt doch irgendwo immer ein Mini USB, USB Type C oder ein Apple Ladekabel rum.
 
@NeXXo: usb ja. lightning kabel gibts leider nicht so viele. ich hab mittlerweile welche, weil ich extra welche nachgekauft habe. kabelbruch ist leider allzu häufig. nett wäre vlt ein optionales gratis kabel beim kauf und ansonsten ohne kabel, für die jenigen die eh schon genug zuhause rumliegen haben :)
 
@NeXXo: Kabel sollte man nicht weglassen, die gehen ab und zu kaputt, das Netzteil könnte man aber eventuell weglassen. Die Sache ist nur die, dass dadurch die Smartphones auch nicht billiger werden und falls man doch mal ein Netzteil braucht (die halten auch nicht ewig), muss man es extra kaufen und zahlt so in der Summe drauf.
 
Das ist so als würde ich sagen ich kaufe mir ein Käsebrot aber weil ich eigentlich keines Will soll das Gesetzt das verbieten. Die Unternehmen können das doch nur machn weil die Leute es kaufen! Würde man nur noch Handys mit ewechselbarem kaufen wäre jedes Iphone mit Wechselakku. .. Aber ich weiß; weil die Masse als Masse was das angeht "dumm" ist funktioniert das leider nicht :(. Ich bin definitiv für so ein Gesetz!
 
Super, also werden die Akkus wieder dicker, bzw. statt 3000 mAh kriegst du nur noch 2000, weil sie wegen den Auflagen einen dicken Plastikmantel brauchen und keine so hohe Energiedichte mitbringen dürfen (siehe auch: Mann beißt auf Handyakku, der explodiert - sowas muss natürlich unterbunden werden, anscheinend nicht nur für Kleinkinder).

Da freuen sich wieder alle, die dachten, das Verkleben sei einfach nur eine Geldscheffelmaschine. Laptops werden wieder 2 cm dick, wie die guten alten Thinkpads. Nokias Knochen erlebt nicht nur bei retrosüchtigen Hipstern ein Revival, weil keiner einen >=5 Zoll Bildschirm mit 1,5cm Dicke bedienen oder in der Hosentasche haben will. Ultrakleine Smartphones mit ausklappbaren oder ausrollbaren Displays werden um Jahre zurück geworfen. Windows MR und Google Glas wird eingestampft, weil die Akkus nicht mehr verbaut werden können, genauso wie die ganzen Bluetooth-Gadgets, die sich immer weiter verbreiten.

Und das wollen wir?
 
@eshloraque: Oh Gott 0.5 cm dicker - das geht ja gar nicht...

Es gab Zeiten da wollte jeder das kleinste Nokia oder Ericsson. Da wäre das ein Einwand gewesen. Aber heute wo die Leute 5.5" mit sich rum schleppen wird dann wegen nem halben Zentimeter dicke gejammert.
 
Jetzt will man dem Hersteller noch vorschreiben wie er seine Geräte entwickeln soll?

Tragisch.

Der, welcher unbedingt seinen Akku wechseln will soll einfach ein entsprechendes Gerät kaufen. Was ist daran schwierig?

Ist ähnlich wie wenn man Ferrari plötzlich vorschreiben will, dass all Ihre Autos 5 Türen haben...Ah stimmt...ein Normaler Mensch der ein Familienauto will kauft sich keinen Ferrari als Familienauto.
 
@Edelasos: Es gibt Tausende Vorschriften für alle möglichen Geräte, einem Hersteller vorzuschreiben, wie seine Geräte aufgebaut werden müssen, ist also nichts Neues.
 
@Link: Ah und deshalb ist es gut?
Du glaubst auch immer noch dass der Gesetzgeber immer nur so entscheidet das es positiv für den Konsumenten ist. Aufchwachen bitte.
 
@Edelasos: Nicht alles ist gut, wechselbare Akkus dürften aber kein Nachteil für den Konsumenten bedeuten, ähnlich wie z.B. die Vorschrift, dass man selber in der Lage sein muss eine Glühbirne im Auto zu wechseln.
 
@Link: Ich bin mit kabellosen Kopfhörern echt zufrieden (InEar) ... wenn die dann mit Batterien betrieben werden müssten, wäre das nicht gerade bequem. Denn es betrifft auch diese Art von Geräten.

Mein Tablet wäre auch deutlich unhandlicher wenn ich da einen Akku zum tauschen drin hätte.

Aber was weiß ich schon
 
@spumante: Warum sollten die Teile plötzlich mit Batterien betrieben weden müssen?
 
@Link: Stimmt, das war ein Denkfehler ... ich meinte natürlich einen Akku.

Aber der Sinn bleibt der Selbe. Der Akku braucht eine gewisse Baugröße um die Kapazität zu bringen. Der Akku wird verpackt (ist notwendig für ein CE-Zertifikat), und der Platz für den Einschub (soll ja nichts klappern) muss auch geschaffen werden. Damit ist das Teil schon um einiges größer als zuvor. Außer man verzichtet natürlich auf die Kapazität, was auch wieder kontraproduktiv ist.
 
@spumante: Es spricht ja nichts dagegen, bestimmte Gerätegruppen von der Regelung auszuschließen, bzw. gelten eigentlich alle Vorschriften nur für bestimmte Gerätearten, die in der Vorschrift aufgeführt sind.
 
@Link: jetzt brauchst du nur noch eine gute Begründung, warum bei Smartphones Akkus wechselbar sein müssen und bei anderen Geräten nicht.
 
@eshloraque: Aber genau das ist das Thema.
Die Smartphone's sind getestet, und das Resultat sagt, dass bei richtiger Nutzung die Telefon-Akkus problemlos mehrere Jahre OHNE Akkutausch halten. Klar, die Kapazität wird immer weniger, aber das ist überschaubar.

Wichtig dabei ist jedoch, dass die Besitzer ihrer ach so teuren Telefone diese richtig verwenden. Damit sind solche Themen eigentlich nicht notwendig.

Ich besitze noch immer ein IPhone 3G (gekauft 2009), jedoch nur noch zum spielen für meinen Sohn, und da hält der Akku auch noch ca. 2,5 Stunden aktive Spieldauer durch. (Als es neu war, waren das ca. 5 Stunden ... aber das ist nun 9 Jahre alt!)

Also, warum soll diese Regelung bei Smatphones Sinn machen? Es sollte den Leuten ein besserer Umgang gelehrt werden.
 
@eshloraque: Welche Gerätearten von einem solchen Gesetz erfasst sind und welche nicht, bedürfte bisher auch keiner guten Begründung bzw. überhaupt irgendeiner Begründung. Es wird einfach festgelegt, so wie es dem Gesetzgeber zu dem Zeitpunkt sinnvoll* erscheint.

*) bitte nicht zu viel hineininterpretieren ;-)
 
@Link: das ist es eben. Bei Smartphones glauben die Leute, dass sich diese mit den gleichen Eigenschaften und Wechselakku realisieren lassen, Bluetooth-Kopfhörer fühlen sich aber zu klein an dafür. Das ist alles so eine Bauchdiskussion.
 
@Edelasos: Bin absolut deiner Meinung. Für mich stellt das einen zu großen Eingriff auf die Entwicklung der Geräte dar. Wenn ein Gesetz kommt, das eine Wechselmöglichkeit des Akkus zu gewissem Preis regelt, dann wär das ja irgendwo noch vertretbar, mit der Nachhaltigkeit etc. Der hier präsentierte Vorschlag aber nicht...
 
@bigspid: Ich finde auch, dass das der richtige Ansatz wäre.

Der Hersteller muss mit Veröffentlichung eines Produktes auch die gängigsten Reparaturen mit Preisen anbieten. Dazu auch eine Anleitung, wie das Gerät (in diesem Fall den Akku betreffend) behandelt werden muss, um die Lebensdauer so lange wie möglich zu gestallten.

Es lassen sich mittlerweile Ladezyklen, Ladedauer usw auslesen aus manchen Smartphones. Wenn der Akku gemäß der Herstellervorgaben geladen wurde, dann muss eine Garantie geltend gemacht werden können, ansonsten weiß der Kunde, was ihn sein unbekümmertes Verhalten kostet.

Damit hat jeder Konsument sofort einen Überblick, was ihn eine Reparatur kosten würde im Falle einer falschen Handhabung oder anderen Problemes (Glasbruch zB.).
 
Alternativ: Garantie des Akkus muss der Gerätegarantie entsprechen wenn der Akku nicht ohne Garantieverlust in Eigenregie gewechselt werden kann Punkt-aus. Wenn ich sehe: Gerät tausende von Euros, einige Jahre Garantie... aber der Akku nur 6 Monate Gewährleistung wegen "Verschleißmaterial"... und dann kann man den Akku (oder besser darf man den Akku) nicht selbst wechseln ohne Verlust der Gerätegarantie. ist doch absoluter Mumpiz. Und das verkleben Freunde-der-Nacht... das ist nicht wegen "Wasserdichtigkeit" dafür ist das nämlich überhaupt nicht erforderlich bei Verwendung spezieller Techniken und Materialien... das ist lediglich nur dafür gemacht, dass das Gerät möglichst niemand (meist dann nicht mal der Hersteller selbst) öffnen kann für eine Reparatur. Nehmen wir mal das MS-Surface... Standard-Technik verbaut, teils sogar als Modulbauweise (sprich im Grunde austauschbare Elemente) AAAABER: das Gerät kann nicht geöffnet werden ohne dass das Gerät zerbrochen wird (speziell das verklebte Frontglas um an die Innereien zu kommen). deshalb hat bspw. auch das Surface sehr schlecht bei FixIt abgeschlossen in Sachen Reparierbarkeit. Es geht einfach immer weiter in die Richtung: Kaputt? Kauf neu. Vollends egal in welchem Preissegment sich die Technik nun befindet/befand. Bei Billigheimern kann ich das ja noch verstehen. Aber doch bitte nicht bei Geräten im gehobenen Preissegment.
 
Perfekt .War ja auch früher so, und siehe es war gut. Sollte dann aber für alle Geräte mit Akku gelten.
Was ist bloß passiert daß jemand vom Politbüro mal einen lichten Moment gehabt hat?
Sicher ist vergessen worden ihm einen Vergnügungsurlaub in Thailand zu spendieren.
 
Im Prinzip wäre es zu begrüßen, dass man den Akku problemlos tauschen kann. Ein Problem, welches ich im Fall von meinem Galaxy Note 3 letztens entdeckt habe, bleibt jedoch: einen brauchbaren Ersatz zu finden. Ich hab jetzt nicht sonderlich lange gesucht, da der Original-Akku noch OK ist, aber scheinbar ist es (nahezu) unmöglich einen echten Original-Akku zu bekommen, alles, was ich gefunden hab, waren lauter Fälschungen, die laut Kundenbewertungen spätestens nach 4-6 Monaten mehr oder weniger tot waren.
 
@Link: Da
https://www.amazon.de/sp?_encoding=UTF8&asin=&isAmazonFulfilled=1&isCBA=&marketplaceID=A1PA6795UKMFR9&orderID=&seller=A2US1TUU9WW225&tab=&vasStoreID=
solltest Du online definitv den Originalen bekommen.

Über Marketplace:
https://www.amazon.de/ORIGINAL-Samsung-EB-B800BE-GT-N9000-GT-N9002/dp/B00K781KXG/ref=sr_1_22?m=A2US1TUU9WW225&s=merchant-items&ie=UTF8&qid=1517231839&sr=1-22

Hab selber noch ein N3 mit CR in Betrieb.
 
@Candlebox: Ja, den hab ich auch gesehen, laut 1/3 der Bewertungen kein original Akku von Samsung. Die meisten positiven Bewertungen wurden scheinbar nach dem ersten Aufladen abgegeben, was letztendlich völlig uninteressant ist.
 
@Link: Wie so oft von mir schon erwähnt, kommt es immer darauf an, ob der Marketplace-Händler über amazon versenden läßt, oder nicht. Bei amazon geraten falsche und echte Akkus/angerauchte/neue Festplatten gerne mal in die gemeinsame Grabbelkiste zum Versand.

Nimm den Händler direkt, oder gehe alsselbst in den Einzelhandel, auch wenn der Akku da, das doppelte kostet.
 
@Candlebox: Hmm... mal schauen, wenns so weit ist. Ich traue dem Einzelhandel da auch nicht wirklich, die Fälschungen sind mittlerweile optisch so gut, dass die niemand von Originalen unterscheiden kann, außer vielleicht Samsung wenn sie die Teile öffnen.
 
@Candlebox: nicht alle akkus sind orginal hab mal eins gekauft für s1 mini oder was dat wahr nach 1 woche akku dick geworden und was wahr? fake akku kein orginal samsung
 
@Link: dein Akku ist noch ok? Aha? Das kannst du deiner Oma erzählen, dass der nach 5 Jahren noch ok ist. Wir alle hier im Forum wissen, dass diese Dinger schon weit vor Ende der Gewährleistungsfrist die Füße hochreißen. ;) <ironie aus>
 
@eshloraque: Sind ja auch nur knapp 4 Jahre. ;-)
 
Und dann bitte noch die passende Ladestation. Dann kann man nämlich wie früher einen geladenen Zweitakku mitnehmen (z.B. Siemens S4). Dann hat vielleicht auch das ständige Gejammer "ich hab nur noch 10%" das man an jeder Ecke hört ein Ende.

Ja es gibt Powerbanks. Aber die sind eben nicht so klein.
 
@Paradise: "Der Mann von Heute" hat für sowas ne Powerbank mit ;) das ist doch ein gänzlich anderes Thema ;) Bin ja schon froh, dass der Steckerirrsinn bei vielen (bei leibe nicht allen) Herstellern endlich mal ein Ende gefunden hat und diese mit Standard-micro oder mini-USB Anschlüssen dafür versehen sind...
 
@Stefan_der_held: Genau. Da wird wegen nem halben Zentimeter mehr dicke gejammert aber dann die Powerbank mit schleppen :D
 
@Paradise: Du meinst wohl halben Milimeter...
 
@Link: Das war jetzt überspitzt weil ja welche meinen aufgrund des wechselbaren Akkus werden die Teile dicker...
 
@Paradise: ich jammer nicht :D habe aber auch nie wirklich Knappheit mit dem Akku. Trotz exessiver Bluetooth Nutzung für meine Induktionsanlage (Gehörlos) komme ich locker über den Tag... Die Leute sollten mal langsam anfangen von dem "eben an den PC zum laden anschließen" hin zum Laden via Netzteil gehen ;) aber das begreifen die Leute meist nicht.
 
@Stefan_der_held: Ich auch nicht. War ja auch nicht auf dich bezogen.
 
"Das hängt u. a. damit zusammen, dass moderne Smartphones immer kompakter werden sowie auch wasserdicht sind, das erfordert meist ein verklebtes Gehäuse..." Kommt ganz darauf an, was genau der Hersteller unter dem Begriff "wasserdicht" garantiert. Meist heißt es das man mit dem Gerät nicht baden gehen darf, nur mal kurz durch den Regen, also Spritzwasserfest. Und selbst zum tauchen bis 30m Tiefe können Uhrenmacher schon lange Gehäuse bauen die sich auch öffnen lassen! Sind Smartphone-Hersteller unfähig? Oder wollen die einfach nicht das die Geräte repariert werden können. Auf den Arm nehmen kann sich der Verbraucher jedenfalls auch selber!
 
@Hobbyperte: an einer uhr gibt es aber auch keine öffnungen für lautsprecher, ladekabel, mircophone, buchsen für kopfhörer etz... schon mal darüber nachgedacht?
 
@Contor: Ja und? Bei meinem Galaxy S5Active ist der Akku wechselbar und hat auch Ladebuchse, Kopfhöhrerbuchse und, du glaubst es kaum, einen Tadaaa, Lautsprecher! Ist sogar MIL-STD-810G-zertifiziert! Wasserdicht (selbst schon baden gewesen), wie S8 oder das neue S9 ab nächstes Jahr.
 
Das wäre sehr gut!
Bei Apple würde mir aber schon ausreichen, wenn es einfach wäre wie beim iPhone 4-4s der Fall war.
Dort brauchte man nur 2 schrauben lösen und konnte dann die Glasrückseite einfach nach oben schieben und schon kam man an den Akku dran.
Also einfach nur Clip-Deckel, nein danke, aber im Prinzip bin ich definitiv für "leicht" austauschbare Akkus.
Wird halt nur nicht so einfach, die Wasserfestigkeit zu wahren, wenn man selbst den Akku wechseln muss.
 
Wofür braucht ein halbwegs _normaler_ Mensch bitte so dringend ein wasserdichtes Telefon? Früher hat man unter der Dusche halt gesungen, das ist wohl nicht mehr so angesagt? <eg>
 
@starship: Weil ein wenig leichter Regen beim Telefonieren schon locker ausreichen kann um ein nicht geschütztes Gerät zu ruinieren..
Es braucht nur ein einziger verschisseneR Regentropfen auf die falsche Stelle kommen und das wars.. nicht sofort aber der kleine Tropfen kann im inneren ganz fix zu schönen Korrosionen und Kurzschlüsse sorgen.

Leider schon viel zu viele solcher ruinierten Geräte zur reparatur gehabt, bzw oft genug einfach weggeschmissen da es oft wirtschaftlich sich nichtimmer lohnte.
 
Jetzt noch ISO-Standards für entsprechende Akkus und man wäre noch weiter.

Kuriosum: In meinem TechniSat Radio wird ein Nokia-Kompatibler Akku verwendet.
 
Das S5 ist wasserdicht Zertifizirt mit Wechselakku.... - komisches Argument.
 
@DRMfan^^: zu Spät gesehen, mein Komentar ist ergo doppelt
 
Die Ausrede Wasserdichtigkeit zählt nicht, das Samsung S5 war Wasserdicht und man kann trotzdem dem Akku wechseln ! Ergo Deckel mir Dichtung geht auch !
 
@Mocky: Soweit mir bekannt wurde das nicht weitergeführt weil es eben nicht so dicht war wie es sein sollte...

Ich hatte auch S5 Geräte mit Wasserschäden in der Hand.
 
@Berserkus: Die XCover-Serie hat auch einen Wechselakku.
 
Akku wechselbar gut und schön, dann werden die Akkus eben so konstruiert, das man sie trotzdem nicht nach Lust und Laune wechseln kann und auf Originalakkus zu exorbitant hohen Preisen greifen muss. Etwa indem man spezielle Schaltkreise in den Akkus platziert, die mit dem Gerät kommunizieren, ob es ein "echter" Akku ist oder nicht. Dann wird eben mit einer Kopie zum halben Preis der Betrieb eingestellt und ein Vermerkt auf erlöschen der Garantie/Gewährleistung in das ROM geschrieben.

Die finden schon einen Weg, wechselbar heißt nicht gleich wechselbar. Wechselbar sind die Akkus auch heute alle bereits, manche mehr, manche weniger leicht.
 
@Dr. MaRV: Und diese Schutzchips werden dann nicht kopiert? Bei Druckerpatronen werden auch Lösungen gefunden um die Schutzchips zu überlisten.
 
@floerido: Es gibt Pics die kannst du programmieren und danach nicht mehr auslesen. Also auch nicht kopieren. Wir haben solche Teile damals auch in unseren Produkten eingebaut, um unsere Firmware vor unerlaubtem Kopieren zu schützen.
Am Ende läuft es auf ein Wettrüsten hinaus, das dem Verbraucher teurer zu stehen kommt, als die 30 Euro für ein Akkuwechsel im iPhone.
 
@Dr. MaRV: Es gab und gibt immer noch ne Menge Smartphones mit leicht austauschbaren Akkus und diese sind auch vom Hersteller selbst erhältlich und nicht wirklich teuer. Wieso sollte sich das plötzlich durch so ein Gesetz ändern?
 
@Link: Die Rede ist hier von hochpreisigen Geräten, weil bei so einer News jeder gleich auf Apple und Samsung schielt und zumindest diese beiden, werden sich die Wurst nicht vom Brot nehmen lassen. Da bin ich mir sicher. Wie so eine EU Regelung am Ende aussieht, sieht man auch gut an der Regel mit den USB Ladegräten und dem Micro USB, Adapter reicht, Apple kann weiter auf Lightning setzen, sogar ohne einen Adapter beilegen zu müssen.
 
@Dr. MaRV: Original Samsung Ersatzakku für meinen Galaxy Note 3: ~25€. Was ist jetzt daran so schrecklich teuer?
 
@Link: Welche Nummer hat das aktuelle Note? 8?
Merkst du was? Kannst du da auch noch einen Akku für 25 Euro kaufen und einsetzen?
 
@Dr. MaRV: "Merkst du was?"
Nö. Wird irgendwann auch ein "hochpreisiges Smartphone, welches einen neuen Akku braucht" sein und du wolltest von "hochpreisigen Geräten" von u.a. Samsung reden, da hast du ein Beispiel.
 
Prinzipiell eine gute Idee sollte man dringendst auch in der machen.
 
Die Hersteller werden nun per Gesetz gezwungen austauschbare Akkus in den Smartphones einzubauen.
Ich bin ein Typ der noch nie ein Smartphone mit fest verbauten Akku gekauft hat, deshalb hat sich das für mich gelohnt sich gegen die fest verbauten Akkus zu stellen. Ich gehe in die Kirche und bete, damit dieser Traum wahr wird.
 
tja und 2 jahre später wird gemekert das der smartphone verkauf nicht mehr boomt.
 
@cs1005: Falls dadurch tatsächlich weniger Smartphones verkauft werden, hat man nebenbei mal tatsächlich etwas Umweltschutz getan im Gegensatz zu den üblichen Geschenken an die Industrie, die als Umweltschutzmaßnahmen getarnt werden und der Umwelt entweder nichts bringen oder sogar noch mehr Schaden anrichten und die Bevölkerung ne Menge Geld kosten.
 
Aus Sicht u.a. eines Smartphone-Herstellers, der die Akkus mehr oder weniger fest verbaut, erscheint es noch weitestgehend logisch und sinnvoll, sich diesbezüglich für den Einbau entsprechend qualitativ hochwertiger und langlebiger Akkus zu entscheiden.
Werden die Hersteller entsprechender Geräte hingegen gesetzlich dazu gedrängt, grundsätzlich nur noch wechselbare Akkus zu verbauen, besteht seitens des Herstellers doch eigentlich gar kein wirklicher Grund mehr, noch länger auf langlebige Akkus zu setzen. Vielleicht sollten sich das die euphorischen Fürsprecher der diesbezüglich geplanten Gesetzesinitiative mal durch den Kopf gehen lassen, bevor sie sich fälschlicherweise einen wesentlichen Vorteil für die Umwelt daraus versprechen. Immerhin wäre es nicht das erste Mal, dass sich eine im Grunde erstmal gut klingende Idee, letztendlich doch als ein großer Trugschluss erweist, von wegen "gut und vorteilhaft für die Umwelt und den eigenen Geldbeutel". ;)
 
@KoA: Es gab und gibt immer noch ne Menge Smartphones mit leicht austauschbaren Akkus und soweit mir bekannt ist, wurden in diese keine Schrott-Akkus verbaut, wieso sollten die Hersteller durch dieses Gesetz plötzlich damit anfangen?
 
@Link: Na, besonders langlebige Akkus werden da doch wohl kaum verbaut sein. Aus welchem Grund sollte das die Hersteller entsprechender Geräte auch tun?
 
@KoA: Warum sollten die fest verbauten "besonders langlebig" sein? Es gibt soweit keine Hinweise darauf, dass die länger halten als die herausnehmbaren.
 
@Link: "Warum sollten die fest verbauten "besonders langlebig" sein?"

Weil weniger langlebige Akkus in solchen Geräten logischerweise eher Probleme verursachen, als bei Geräten, in denen der Akku von Haus aus leicht austauschbar konstruiert ist.

"Es gibt soweit keine Hinweise darauf, dass die länger halten als die herausnehmbaren."

Es gibt bei Akkus merkliche Unterschiede, was beispielsweise Bauform, Energiedichte, der zu erreichenden Anzahl der Ladezyklen und den entsprechenden Herstellungskosten betrifft.

Und wenn ein Akku ohnehin wechselbar konstruiert ist, macht es für den Gerätehersteller meist wenig Sinn, gesonderten Wert auf besonders hohe Langlebigkeit des mitgelieferten Akkus zu legen und entsprechend teurere Akkus zu verwenden, die dann ohnehin nur in wenigen Ausnahmefällen getauscht werden müssen.
 
@KoA: "wenn ein Akku ohnehin wechselbar konstruiert ist, macht es für den Gerätehersteller meist wenig Sinn, gesonderten Wert auf besonders hohe Langlebigkeit des mitgelieferten Akkus zu legen"
Und wieso gabs da bisher keine Unterscheide? Du tust so, als ob Handys/Smartphones/Laptops usw. mit fest verbautem Akku bisher die einzige Bauform wäre und malst dir irgendwelche Horrorszenarien, wie es wohl sein wird, wenn diese plötzlich herausnehmbar werden. Tatsächlich war bis vor wenigen Jahren es völlig selbstverständlich, dass man den Akku problemlos herausnehmen kann, dann kam der Trend zu fest verbauten Akkus und ich kann mich an keine Lobeshymnen darüber erinnern, wie unglaublich langlebig doch diese fest verbauten Akkus sind. Also nochmal: worauf fußt deine Hypothese?
 
@Link: "Und wieso gabs da bisher keine Unterscheide?"

Selbstverständlich gibt´s bei Akkus Unterschiede in Lebendserwartung, Qualität u.s.w.

"Du tust so, als ob Handys/Smartphones/Laptops usw. mit fest verbautem Akku bisher die einzige Bauform wäre und malst dir irgendwelche Horrorszenarien, wie es wohl sein wird, wenn diese plötzlich herausnehmbar werden."

Nein! Ich sprach davon, was sich mehr oder weniger als Nachteil für Kunden ergeben könnte, wenn Hersteller, die ihre Akkus bisher fest verbauten, zukünftig gesetzlich dazu gezwungen würden, nur noch Geräte mit wechselbaren Akkus herzustellen. Von plötzlich wechselbaren Akkus (schon gar nicht im Sinne einer angeblich neuen Bauform) war meinerseits nicht ansatzweise die Rede! :)

Und was angebliche "Horrorszenarien" angeht... Glaubst du ernsthaft, dass der Hersteller noch wesentlichen Wert auf das Mitliefern besonders langlebiger Akkus legt, wenn der Akku vom Käufer leicht ausgetauscht werden kann? In solchen Fällen wird ja schon jetzt eher darauf geachtet, dass der Gesamtpreis nidrig gehalten wird. Da glaubt doch wohl kaum einer ernsthaft, dass der Hersteller hierbei seine Geräte noch mit langlebigeren Akkus bestückt.

Das wäre genauso, als würde man ernsthaft glauben, dass z.B. Druckerhersteller ihre Geräte mit vollwertigen Patronen bestückt verkaufen, anstatt diese nur zur Hälfte oder gar zu einem Drittel zu befüllen, um auch hier die Käufer eher mit einem nidrigeren Preis locken zu können.

"Tatsächlich war bis vor wenigen Jahren es völlig selbstverständlich, dass man den Akku problemlos herausnehmen kann, "

Aber auch nur, weil es, je nach Anwendungszweck, oft gar nicht anders ging und wechselbare Akkus deswegen schlicht notwendig waren!
Damals war die Akku-Technologie ja leider noch nicht derart fortgeschritten, wie sie es heute ist. Nur weil heutige hochwertige Akkus, nicht nur deutlich höhere Kapazitäten bieten, sondern auch noch langlebiger sind, ist es überhaupt möglich bzw. sinnvoll, diese fest zu verbauen.

"[...] dann kam der Trend zu fest verbauten Akkus und ich kann mich an keine Lobeshymnen darüber erinnern, wie unglaublich langlebig doch diese fest verbauten Akkus sind."

Das gebietet doch schon der gesunde Menschenverstand, dass man in schwer- bzw. unzugänglichen Geräten möglichst hochwertige und langlebigere Komponennten verbaut, als in Geräten, in denen entsprechende Komponenten leicht zugänglich sind.
Welcher gute Hersteller ist denn wirklich so blöd, und achtet nicht auf entsprechend hohe Qualität und hohe Langlebigkeit beim Einkauf von z.B. Akkus, wenn er diese im Gerät fest zu verbauen plant?
 
@KoA: "Selbstverständlich gibt´s bei Akkus Unterschiede in Lebendserwartung, Qualität u.s.w."
Ich meinte natürlich zwischen fest verbauten und herausnehmbaren Akkus, idealleiweise des gleichen Herstellers. Die seh ich nicht.

"wenn Hersteller, die ihre Akkus bisher fest verbauten"
Welche Hersteller außer Apple hatten bisher _ausschließlich_ Geräte mit fest verbauten Akkus im Angebot?

"Glaubst du ernsthaft, dass der Hersteller noch wesentlichen Wert auf das Mitliefern besonders langlebiger Akkus legt, wenn der Akku vom Käufer leicht ausgetauscht werden kann?"
Tun sie doch jetzt auch, warum glaubst du sollte sich das durch so ein Gesetz ändern?

"weil es, je nach Anwendungszweck, oft gar nicht anders ging und wechselbare Akkus deswegen schlicht notwendig waren!"
??? Früher haben Handys mit einer Akkuladung wesentlich länger durchgehalten als heutige Smartphones und selbst nach mehreren Jahren konnte man die Akkus problemlos weiterverwenden. Aktuell mussen nicht mal zwei Jahre alte iPhones runtertakten, um nicht abzustürzen, da der Akku durch die hohen Belastungen (verglichen mit Standard-Handy) schon so stark verschlissen ist, dass er nicht mehr alles mitmacht.

"Das gebietet doch schon der gesunde Menschenverstand, dass man in schwer- bzw. unzugänglichen Geräten möglichst hochwertige und langlebigere Komponennten verbaut, als in Geräten, in denen entsprechende Komponenten leicht zugänglich sind."
Dann ist der gesunde Menschenverstand in der Industrie generell nicht sonderlich häufig anzutreffen.
Und nochmal: wird jetzt bei Smartphones mit Wechselakku auch nicht gemacht, die Akkus halten nicht kürzer als solche, die fest verbaut werden.
 
@Link: "Ich meinte natürlich zwischen fest verbauten und herausnehmbaren Akkus, idealleiweise des gleichen Herstellers. Die seh ich nicht.

Du verstehst mich offenbar immer noch nicht. Selbstverständlich könnte ein Hersteller theoretisch auch einen wechselbaren Akku mitliefern, der etwa die gleiche hohe Qualität und Lebenserwartung besitzt, wie der bisher fest verbauter Akku. Nur wird das praktisch eher nicht der Fall sein, weil die Hersteller von Geräten mit wechselbaren Akkus eben in der Regel zur Kosteneinsparung meist günstigere Akkus einsetzen bzw. mitliefern. Hier muss der Käufer dann erneut investieren, wenn er einen hochwertigeren Akku benötigt.

"Welche Hersteller außer Apple hatten bisher _ausschließlich_ Geräte mit fest verbauten Akkus im Angebot?"

Welcher Hersteller, außer Apple, bietet denn _ausschließlich_ im Hochpreissegment an? ;)
Geräte mit wechselbaren Akku, gibt es derzeit wohl nur bei Herstellern, die auch das nidrigere Preissegment bedienen.

""Glaubst du ernsthaft, dass der Hersteller noch wesentlichen Wert auf das Mitliefern besonders langlebiger Akkus legt, wenn der Akku vom Käufer leicht ausgetauscht werden kann?"
Tun sie doch jetzt auch, [...]"

Klar, genauso, wie die Druckerhersteller seit Jahren alle ihre Geräte mit voller Patrone ausliefern? ;) Oder ist plötzlich der Kapitalismus vorbei und ich hab´s verpasst? ;) Warum sollte ein Hersteller mehr Geld ausgeben, als für ihn notwendig ist?

"warum glaubst du sollte sich das durch so ein Gesetz ändern?"

Das habe ich bereits oben zu erklären versucht.

"weil es, je nach Anwendungszweck, oft gar nicht anders ging und wechselbare Akkus deswegen schlicht notwendig waren!"
"??? Früher haben Handys mit einer Akkuladung wesentlich länger durchgehalten als heutige Smartphones und selbst nach mehreren Jahren konnte man die Akkus problemlos weiterverwenden."

Warum ist das wohl so? ;) Sicher nicht, weil die heutige Akku-Technologie schlechter geworden wäre, als die damaligen Akkus.

""Das gebietet doch schon der gesunde Menschenverstand, dass man in schwer- bzw. unzugänglichen Geräten möglichst hochwertige und langlebigere Komponennten verbaut, als in Geräten, in denen entsprechende Komponenten leicht zugänglich sind."

Dann ist der gesunde Menschenverstand in der Industrie generell nicht sonderlich häufig anzutreffen."

Na ja, noch gibt es glücklicherweise positive Ausnahmen.

"Und nochmal: wird jetzt bei Smartphones mit Wechselakku auch nicht gemacht, die Akkus halten nicht kürzer als solche, die fest verbaut werden."

Bei u.a. unterschiedlichem Preis und wirklich gleicher Belastung, halte ich das doch eher für ein Gerücht. :)
 
@KoA: "Nur wird das praktisch eher nicht der Fall sein, weil die Hersteller von Geräten mit wechselbaren Akkus eben in der Regel zur Kosteneinsparung meist günstigere Akkus einsetzen bzw. mitliefern."
Praktisch ist das bereits der Fall. Ich hatte inzwischen mehr als genug Geräte mit fest verbauten und herausnehmbaren Akkus, einen Zusammenhang zwischen der Einbauart und Qualität hab ich nicht feststellen können. Und die von mir bereits oben erwähnten relativ neuen und trotzdem heruntertaktenden iPhones sprechen auch gegen deine Annahme.

"Geräte mit wechselbaren Akku, gibt es derzeit wohl nur bei Herstellern, die auch das nidrigere Preissegment bedienen."
Und wenn man bei diesen Herstellern Akku-Qualität zwischen in etwa gleich teuren Modellen mit festverbauten und herausnehmbaren Akkus vergleicht, wird man wohl kaum Unterschiede feststellen. Sollten dort Unterschiede vorkommen, dürfte das doch wohl nicht nur dir aufgefallen sein und wäre inzwischen mehr oder weniger bekannt.

"Klar, genauso, wie die Druckerhersteller seit Jahren alle ihre Geräte mit voller Patrone ausliefern?"
Wird die Hardware eines Smartphones (oder eine Laptops/Tablets/...) über den Akkuverkäufe subventioniert? Nein? Dann weißt du jetzt, was dein Vergleich taugt.

""warum glaubst du sollte sich das durch so ein Gesetz ändern?"
Das habe ich bereits oben zu erklären versucht."
Das ist keine Erklärung, das ist eine Spekulation, für die die bisherigen Erfahrungen mit Geräten mit wechselbaren Akkus keinen Anlass liefern.
 
@Link: "Ich hatte inzwischen mehr als genug Geräte mit fest verbauten und herausnehmbaren Akkus, einen Zusammenhang zwischen der Einbauart und Qualität hab ich nicht feststellen können."

Wie auch. Hatten die von dir verglichenen herstellerseitig mitgelieferten Akkus alle die gleiche Bauweise bzw. Typ, Kapazität und unterlagen alle genau der gleichen Anzahl an Ladezyklen und wurden sie ebenso exakt gleich beansprucht? Wohl kaum. Aber eben nur unter diesem Aspekt läßt sich hierzu ein wirklich korrekter Vergleich anstellen. Und was dir diesbezüglich wohl ebenso fehlen dürfte, sind die herstellerseitig aufgeschlüsselten Kosten der von dir zum Vergleich herangezogenen Akkus. Insofern kannst du hier also gar keinen wirklichen Vergleich anstellen, sondern beurteilst lediglich nach Gefühl, was jedoch kaum als Beleg dafür gelten kann, dass es herstellerseitig angeblich keine Qualitätsunterschiede zwischen Festeinbau- oder Wechselakkus gibt.

"Und die von mir bereits oben erwähnten relativ neuen und trotzdem heruntertaktenden iPhones sprechen auch gegen deine Annahme."

Tun sie nicht, denn Akkus - egal ob gute oder schlechte Quallität - unterliegen ja bekanntlich grundsätzlich einem gewissen Verschleiß und die softwareseitige "Drosselung" ist lediglich eine zusätzliche Schutzfunktion zur *Schonung* der Akkus, die nur dann aktiv wird, wenn der Akku einen bestimmten Zustand erreicht hat und zudem außergewöhnlich beansprucht wird. Die Funktion ist jedoch keine Zwangsmaßnahme von Apple, um vermeintlich schlechte Akku-Qualität zu kaschieren. Um das Thema wird lediglich viel Wind gemacht, nicht zuletzt, wenn Leute die diesbezüglichen Zusammenhänge nicht korrekt nachvollziehen können und die Medien natürlich ihren Teil dazu beitragen. Da gehört Aufregung machen bekanntlich zum Geschäft. :) Die Apple-Geräte in meinem Haushalt zeigen jedenfalls keine Einschränkungen im täglichen Gebrauch. Und so geht es auch vielen anderen der mir bekannten Nutzer.

""Geräte mit wechselbaren Akku, gibt es derzeit wohl nur bei Herstellern, die auch das nidrigere Preissegment bedienen."
Und wenn man bei diesen Herstellern Akku-Qualität zwischen in etwa gleich teuren Modellen mit festverbauten und herausnehmbaren Akkus vergleicht, wird man wohl kaum Unterschiede feststellen."

Siehe oben. Wie willst du hierbei Unterschiede korrekt vergleichen können? Man kann hier doch nicht lediglich anhand von "in etwa gleich teuren" Geräten vergleichen, in denen noch zig andere unterschiedliche Komponenten z.B. den Gerätepreis mit beeinflussen.

"Sollten dort Unterschiede vorkommen, dürfte das doch wohl nicht nur dir aufgefallen sein und wäre inzwischen mehr oder weniger bekannt."

Nicht alles, was man als Nutzer nicht bemerkt, ist auch zwangsläufig nicht existent! ;) Wie will man als Nutzer hier Unterschiede feststellen, wenn einerseits z.B. nicht exakt das gleiche Nutzungsverhalten zugrunde liegt und man als Nutzer auch keine wirklichen Kenntnisse darüber hat, was beispielsweise der Akku im Einzelnen kostet? Und da die Bauteilkosten vom Hersteller ja üblicherweise nicht einzeln aufgeschlüsselt sind, dürfte ein wirklicher Vergleich für den Kunden kaum machbar sein.

"Klar, genauso, wie die Druckerhersteller seit Jahren alle ihre Geräte mit voller Patrone ausliefern?"
Wird die Hardware eines Smartphones (oder eine Laptops/Tablets/...) über den Akkuverkäufe subventioniert? Nein?"

Das spielt doch (bezüglich meines Beispiels) überhaupt gar keine Rolle.

"Dann weißt du jetzt, was dein Vergleich taugt.

Nein. Du hast hier versucht, direkte Vergleiche zwischen verschiedenen Akkus anzustellen, nicht ich! :)
Mein Hinweis bezüglich der Drucker ist nur ein Beispiel, welches aufzeigt, dass Hersteller in der Regel sehr wohl einzusparen versuchen, wenn es die Situation aufgrund der gegebenen Umstände nur irgendwie zulässt.
 
@KoA:
"Hatten die von dir verglichenen herstellerseitig mitgelieferten Akkus alle die gleiche Bauweise bzw. Typ, Kapazität und unterlagen alle genau der gleichen Anzahl an Ladezyklen und wurden sie ebenso exakt gleich beansprucht?"

Es war natürlich keine wissenschaftliche Studie, sondern Beobachtung unter normalen Einsatzbedingungen. Hast du irgendwas handfestes zum Untermauern deiner These von minderwertigen Wechselakkus? Also den "Beleg", den du an dieser Stelle von mir forderst.

""Und die von mir bereits oben erwähnten relativ neuen und trotzdem heruntertaktenden iPhones sprechen auch gegen deine Annahme."

Tun sie nicht, denn Akkus - egal ob gute oder schlechte Quallität - unterliegen ja bekanntlich grundsätzlich einem gewissen Verschleiß"

Wie viel schlechtere Akkus erwartest du denn, falls Apple mal gezwungen sein sollte, auf Wechselakkus umzustellen? Den billigsten China-Schrott, der spätestens nach 3 Monaten tot ist?

"Nicht alles, was man als Nutzer nicht bemerkt, ist auch zwangsläufig nicht existent! ;) Wie will man als Nutzer hier Unterschiede feststellen"
Wie hast du die starken Qualitätsunteschiede zwischen fest verbauten und weschselbaren Akkus festgestellt?

"Das spielt doch (bezüglich meines Beispiels) überhaupt gar keine Rolle."
Natürlich spielt es eine Rolle, ob ein Hersteller am Verkauf des Gerätes verdienen will, oder beim Gerät eventuell sogar noch draufzahlt in der Hoffnung über Verbrauchsmaterialien zu verdienen.

"Du hast hier versucht, direkte Vergleiche zwischen verschiedenen Akkus anzustellen, nicht ich!"
Du meintest doch, dass Wechselakkus wesentlich schlechtere Qualität haben, ist das kein Vergleich? Damit hat doch die Diskission angefangen. Du hast behauptet, dass wir alle, sollten solche Gesetze überall kommen, von wechselbaren Schrott-Akkus geplagt werden, weil die Hersteller keinen Sinn sehen werden, da irgendwas qualitativ einigermaßen brauchbares einzubauen.
 
@Link: "Hast du irgendwas handfestes zum Untermauern deiner These von minderwertigen Wechselakkus?"

Um das hier nochmals klarzustellen: Ich habe hier an keiner Stelle je behauptet, dass herstellerseitig minderwertige Wechselakkus mitgeliefert würden! Lediglich, dass entsprechende Hersteller dazu tendieren könnten, diesbezüglich Akkus mit niedrigeren Leistungswerten und/oder einer kürzeren Lebensdauer (weniger mögliche Ladezyklen) beizulegen.

Beispielsweise wurde in einem Test des LG G5 festgestellt, dass der Hersteller die Akkuleistung etwas knapp bemessen hat, diese aber mit einem optionalen Zubehörmodul aufgerüstet werden könne.

An anderer Stelle wird bei einer Übersicht zu Smartphones mit Wechselakku empfohlen, alternativ darüber nachzudenken, sich für ein Top-Gerät mit fest verbautem Akku zu entscheiden, da diese auch nach mehreren Jahren Nutzung nicht an Qualität verlieren.
https://www.netzwelt.de/smartphone/smartphones-austauschbarem-akku.html

Es gibt also Beispiele, die meine Argumentation im Wesentlichen untermauern.

"Also den "Beleg", den du an dieser Stelle von mir forderst."

Ich habe von dir hier bisher weder einen Beleg, noch sonst irgendetwas anderes gefordert.

"Wie viel schlechtere Akkus erwartest du denn, falls Apple mal gezwungen sein sollte, auf Wechselakkus umzustellen?"

Bei Apple würde ich diesbezüglich lediglich damit rechnen, dass entsprechende Akkus nicht mehr ganz so langlebig sind, wie die derzeit fest verbauten, mit der selben Begründung, die ich oben bereits erwähnt hatte.

Aber Apple wäre nicht Apple, wenn sie nicht alle Kraft dafür einsetzen würden, dieses fragwürdige Szenario zu verhindern, oder zumindest eine Lösung zu entwickeln, mit der sie die Nachteile, die sich aus dieser geplanten Zwangsmaßnahme ergeben würden, zu umgehen.

"Wie hast du die starken Qualitätsunteschiede zwischen fest verbauten und weschselbaren Akkus festgestellt?"

Ich kann lesen, mich thematisch informieren und in Kombination eigener Erfahrungen entsprechende Schlussfolgerungen ziehen. :)

""Das spielt doch (bezüglich meines Beispiels) überhaupt gar keine Rolle."
Natürlich spielt es eine Rolle, ob ein Hersteller am Verkauf des Gerätes verdienen will, oder beim Gerät eventuell sogar noch draufzahlt in der Hoffnung über Verbrauchsmaterialien zu verdienen."

Nein, definitiv nicht! :) Ein Hersteller kann bereits an der Ware verdienen, obwohl er am Produktangebot Einsparungen vornimmt, ohne das betreffende Angebot zwingend subventionieren zu müssen.

"Du hast hier versucht, direkte Vergleiche zwischen verschiedenen Akkus anzustellen, nicht ich!"
Du meintest doch, dass Wechselakkus wesentlich schlechtere Qualität haben, ist das kein Vergleich?

Ich schrieb von "...haben könn(t)en"! Und das ist kein Vergleich, sondern lediglich eine Vermutung bzw. Feststellung.

Damit hat doch die Diskission angefangen. Du hast behauptet, dass wir alle, sollten solche Gesetze überall kommen, von wechselbaren Schrott-Akkus geplagt werden, weil die Hersteller keinen Sinn sehen werden, da irgendwas qualitativ einigermaßen brauchbares einzubauen."

Nein, mit Sicherheit nicht! Ich habe hier weder von irgendwelchen "Schrott-Akkus" gesprochen, noch habe ich behauptet, dass Hersteller dann keine einigermaßen brauchbaren Akkus mehr verbauen würden. Da täuscht du dich aber ganz gewaltig! :))
 
@KoA: "An anderer Stelle wird bei einer Übersicht zu Smartphones mit Wechselakku empfohlen, alternativ darüber nachzudenken, sich für ein Top-Gerät mit fest verbautem Akku zu entscheiden, da diese auch nach mehreren Jahren Nutzung nicht an Qualität verlieren."
Es steht dort aber nicht, dass dies bei Geräten mit wechselbaren Akkus anders ist. Der Satz ist mMn so zu verstehen, dass der Autor der Ansicht ist, dass bevor jemand einen neuen Akku braucht, er eh schon sich ein neues Handy gekauft hat.

"Da täuscht du dich aber ganz gewaltig!"
Dann hab ich dich in der Tat falsch verstanden, die Kurzfassung, wie ich deinen ersten Kommentar verstanden habe, ist "Sobald das Gesetz in Kraft ist, gibts nur noch wechselbare Schrottakkus, da die Hersteller nichts längerfristig brauchbares mehr einbauen müssen.".
 
Es gibt seit 2012 Nanopartikel beschichtungen für elektronische Bauteile. So werden die Dinger Wasserdicht in dem sie mit einer solchen nicht sichtbaren Schicht (da Nanobereich) überzogen werden. Damit kannste ein Motherboard direkt in Anführungszeichen ungeschützt ins Wasser stellen und das DIng funktioniert trotzdem. Das mit dem Wasserdicht nur wenn verklebt zieht also seit mindestens 2012 nicht mehr !
 
das sollte in der EU sofort umgesetzt werden
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