Innenministerium regt Videoüberwachung von DHL-Packstation an

Das Bundesministerium des Inneren, kurz BMI, regt nach den jüngsten Erpressungsversuchen gegen DHL an, an öffentlichen Plätzen mit Packstationen nun rasch flächendeckende Videoüberwachungen zu installieren. Hintergrund ist die Vermutung, dass der ... mehr... DHL, Pakete, Packstation, DHL-Packstation Bildquelle: DHL DHL, Pakete, Packstation, DHL-Packstation DHL, Pakete, Packstation, DHL-Packstation DHL

Diese Nachricht vollständig anzeigen.

Jetzt einen Kommentar schreiben
 
Der Paketbomber wurde doch bestimmt mal geboren. also, wie wäre eine Videoüberwachung aller Eileiter? Wenn ich Kriminalität verhindern will, wäre der erste Schritt Abschreckung! Sollte der Täter gefasst werden, gehört er wegen versuchtem Massenmord verurteilt ( Bombe an ein öffentliches Geschäft) und zu Lebenslanger Einzelhaft verurteilt mit anschließender Sicherungsverwahrung. Solange es aber Täterschutz Urteile gibt, ist das eine Einladung für Kriminelle.
 
@Alfred J Kwack: Abschreckung durch harte Strafen? Wo soll das jemals funktioniert haben? Da dürfte es in manchen Ländern dieser Welt ja überhaupt keine Kriminalität geben.
 
@feinstein: USA, USA, USA....number one!
 
@feinstein: Es gibt hier einen kleinen aber feinen Unterschied. Denn Deutschland läd regelrecht Kriminelle ein und zeigt immer wieder, dass sie bishin zu versuchtem Mord noch mit Bewährung davon kommen können. In die USA würde keiner gehen nur um Straftaten zu begehen, da die Konsequenzen bekannt sind. Es schreckt natürlich einzelne nicht davon ab, das ist klar. Ist aber auch keine Anstiftung zu solchen Taten.
 
@CrazyWolf: Naja versuchter Mord hat in Deutschland eine Mindestfreiheitsstrafe von 3 Jahren. Auch lebenslänglich wie beim vollendeten ist möglich.
 
@jackii: Und drei Jahre können nicht zur Bewährung ausgesetzt werden.
Irgendwas scheint also an der Behauptung, dass man in Deutschland dafür mit Bewährung davon kommt, nicht zu stimmen.
 
@jackii: Wieviele von denen, die Leute vor den Zug geschubst haben, sind ohne Gefängnis davongekommen? Genauso die, die eine Frau eine Treppe runtergetreten haben.
Das Problem ist hier, dass sowas oft nicht als das gewertet wird was es eigentlich ist, darum kommen diese Täter immer wieder davon.
Inzwischen ist auch sehr beliebt zu behaupten, man sei 17 Jahre alt und habe seinen Pass verloren. Und in 5 Jahren sind die immer noch 17. Es gibt wohl kein Land der Welt wo man so leicht bei diesen Taten davonkommen kann wie hier. Man darf nur nicht den Fehler machen und Deutscher sein, dann bekommt man natürlich die volle Härte des Gesetzes zu spüren.
 
@CrazyWolf: Da schmeisste aber Endliches durcheinander! Treppe runtertreten ist kein Mord u. kein Mordversuch nach unserem StGB. Vor dem Zug schubsen ist wohl eher Totschlag als Mord.

Zum Glück oder leider, da kann man lange diskutieren, ist unser Strafrecht flexibel ausgerichtet. Es werden die speziellen und individuellen Merkmale bewertet.

Hauste jemandem eins über den Kopf um ihm auszurauben ist das vielleicht ein anderes Motiv als wenn Du das wegen erfolgter Kränkungen machst. Die eigentliche Tat, eins über den Kopf ziehen, ist das selbe. Der Ausgangspunkt (Motiv) ein unterschiedlicher. Anders ausgedrückt: Wegen einer Kränkung ist das vielleicht verständlicher als wegen Ausraubung.
 
@CrazyWolf: Dann schau dir doch einfach einmal an, mit wie vielen Ländern Deutschland eine gemeinsame Grenze hat und mit wie vielen USA eine gemeinsame Grenze hat.
Ist dir denn bekannt, dass die USA weltweit die meisten Häftlinge hat? Wie kannst du da von Einzelfällen schreiben? Wenn außerdem so wie du behauptest Ausländer in Amerika eigentlich sowieso nicht straffällig werden, weil das System so abschreckend ist, dann sitzen in den Gefängnissen ja hauptsächlich US-Amerikaner. Da muss man dann schon von einem erwiesenen Totalversagen der Idee der Abschreckung für die eigene Bevölkerung sprechen. Das gilt auch für die Philippinen auf denen man komischerweise immer noch Drogen bekommt, obwohl Dealer damit rechnen müssen, sogar ohne Gerichtsverfahren erschossen zu werden.
 
@feinstein: Ich rede bei den USA nicht von Einzelfällen. Es ging darum, dass die USA keine Täter ins Land lockt und quasi mit Straffreiheit wirbt. Es sind auch vieles hausgemachte Probleme, wie durch den Waffenwahn. Dort kommt man bei Taten aber vor den Richtern nicht einfach so davon. Es gibt auch Dinge wo die uns voraus sind, wenn auch nicht viele. Dort gilt z.B. Tierquälerei nicht als Sachbeschädigung wie bei uns, dafür kannst du in den Knast wandern. Etwas, was ich mir hier auch wünschen würde.
 
@CrazyWolf: da das was Du geschrieben hast missverständlich erscheint, hier mal etwas konkreter: Das Problem in Deutschland ist zumeist nicht das per Gesetzt mögliche Strafmaß, das Problem sind die Richter, bzw. auch die Richtlinien der Justiz insgesamt mit ihrem irrsinnigen Resozialisierungs-Wahn. Um die Opfer kümmert sich die Gesellschaft nicht mal näherungsweise vergleichbar intensiv, Hauptsache die Identität der Täter wird geschützt und sie bekommen ihre Therapie ... worum die Opfer sogar noch Kämpfen müssen, soweit sie nicht zu jenen gehören, die das locker selber bezahlen können.

Eines ist allerdings auch wahr, Strafen - seien sie noch so hoch - schrecken nur bedingt ab. Die beste Abschreckung war und wäre noch immer eine möglichst hohe Aufklärungsquote. Im Hinblick auf den Inhalt des Artikels, kann man sich dann über immer noch mehr Überwachung und Vorratsdatenspeicherung und sonst was streiten. Genau genommen sind das die Schattenseiten des Kapitalismus, welcher natürlich jede neue Technik nutzt, die ein Geschäft noch profitabler machen. Und da - auch Dank von Einkommensteuern - es kaum etwas teureres als menschliche Arbeitskraft gibt, wird diese in logischer Konsequent wegrationalisiert wo und so weit immer es möglich ist. Der nächste ganz große Schub in dieser Richtung deutet sich bereits für jegliches Transportgewerbe an ... Taxifahrer, Busfahrer, LKW-Fahrer, Straßenbahnfahrer, Lofführer usw ... das sind abertausende Arbeitsplätze die mit dem autonomen Fahren schlussendlich entfallen und auch alles was da hinten dran hängt (Dispossition).

Und worum ging es denn dem Paket-Bomber? Um Geld! Vielleicht gehört der oder die auch zu denen, die vom bestehenden System so gnadenlos Ausgebeutet werden ... denn warum ist eigentlich eine Stunde Lebenszeit von Akademikern, Politikern, Managern etc. so unfassbar viel mehr wert, als die Stunde Lebenszeit z.B. einer Reinigungskraft oder eines Facility "Managers"? Das ist keine Frage von "Gerechtigkeit" wie etwa Herr Schulz meint, das ist schlicht eine Frage des Systems an sich.

Angenommen die Jahres-Einkommen der Menschen würden nicht zw. sagen wir mal 14000 Euro Brutto am unteren Ende (bei halbwegs legaler Beschäftigung) und mehreren zehn Millionen Euro für einen Manager am oberen Ende der Skala variieren, sondern die Einkommensspannbreite würde sich in einem vergleichsweise schmalen Rahmen bewegen und entsprechend auch die angehäuften Vermögen von Einzelpersonen ... wie viel Kriminalität fände dann gar nicht erst statt? Denn diese resultiert großteils aus dem bestehenden Gefälle, aus Neid und Chancenlosigkeit... die ganzen Luxusautos werden ja auch nicht von ungefähr in Westeuropa geklaut und nach Osteuropa transferiert ... wegen eben diesem Gefälle ...

Nur wer glaubt das Zitronenfalter tatsächlich Zitronen falten, glaubt auch an den Inhalt von Artikel 3 GG (alle Menschen sind gleich) ...
 
@Alfred J Kwack: Solche Täter von Typ von Paketbomber lassen sich nicht davon abschrecken, selbst wenn du Todesstrafe einführst.

In Amerika gibt es solche Strafen, weniger Verbrechen gibt deswegen dort nicht.

Solche Strafen dienen dienen vor allem als Beruhigungspille für das Volk um den Durst nach Gerichtetheit zu befriedigen.

In den USA werden härte Strafen auch aufgrund der guten Lobbyarbeit von private Gefängnisbetreiber eingeführt. Denn härte Strafe bedeuten mehr Gefangene, dies wiederum mehr Profit.

Es gibt so gar böse Zungen die behaupten das man erst im Gefängnis zum Verbrecher wird.
 
@Alfred J Kwack: "Täterschutz", wenn ich das schon höre... Allerfeinste AfD/NPD-Propaganda.
 
@DON666: "wenn ich das schon höre... Allerfeinste AfD/NPD-Propaganda"
Ich würde sagen du hast ein ernsthaftes Problem.
Wie man nur alles immer auf AfD/NPD schieben kann... Pawlow lässt güßen.
 
ich glaube die Meldung gab es neulich beim Postillion.
 
also bei so dingen wie Packstationen oder Geldautomaten sollten meiner Meinung nach immer eine Kamera dran sein. Schon alleine um die vor Diebstahl zu schützen. Noch eher um die Menschen vor Raubüberfall zu schützen, wenn sie Geld/Pakete rausnehmen. Die Abschreckung sollte da für deutlich mehr Sicherheit sorgen.
 
@Wuusah: Geldautomaten haben eine eingebaute Kamera. Problem ist eher, dass aufgrund des Täterschutzes selbst bei offensichtlichen Verbrechen wie z. B. Diebstahl der Bankomatkarte und Abhebung damit keine Verbrecherfotos veröffentlicht werden.
 
@Lofi007: Das Problem ist wohl, dass jemand, der was illegales machen will, sich maskiert. Sowohl biem Geldautomaten als auch bei Packstationen. Die Überwachung dient dann wie immer Otto-Normal-Bürger und er Datenerfassung. Wie bei fast allen Überwachungen in diesem Bereich.
Wer sollte sich denn von einem Erpressungsversuch abhalten lassen, nur weil da ein Video gedreht wird, von dem die Daten hoffentlich doch ohnehin nicht ewig gespeichert werden dürften?
 
@Wuusah: Abschrecken tut sie bei Geldautomaten schon nicht, siehe die diversen Meldungen von trotzdem an die Automaten was dran gemupftem, was "deine" Kartendaten ausließt und deine PW Eingabe mitfilmt. Und du (leider) feststellst, das das beamen doch schon erfunden ist, da 'du' ne Stunde später in Ungarn oder gar Russland das nächste Mal Geld abhebst..
Dran sollte aber natürlich dennoch eine Cam sein, kein Thema. Natürlich so, das sie nicht abklebbar, zusprühbar oder ähnliches ist. Was zum Problem werden könnte, da dadurch bzw. durch anbringen in entsprechender Höhe, womöglich jede Menge öffentlicher Raum mit überwacht wird. Und da DHL nunmal kein Staatsunternehmen ist, könnten entsprechende Widersprüche gegen eine zu "großzügige" Überwachung schnell erfolgreich sein.
 
@Wuusah: Kameras zur Überwachung von solchen Orten, dienen vor allem um das Gefühl von Sicherheit zu erhöhen und zur Abschreckung von spontanen Täter(die meisten!).

Wirst du dann trotzdem Kameras ausgeraubt, dann meist von Tätern die sich so getarnt haben um nicht identifiziert zu werden, weil Sie die Taten geplant haben.

Dann stehen die Chancen meist schlecht das sowas aufgeklärt wird,

Die Aufnahmen haben dann nur noch den Vorteil, das die Chancen sehr gut stehen das du von der Bank das gestohlene Geld erstattet bekommst.
 
@ibecf: Und im Falle der Fassung eines Täters eventuell zusätzliche Beweise gegen den Tätter da wären.
 
Das Problem an der Sache ist aber, daß man die Packstationen rund um die Uhr benutzen kann und eine Auswertung der Daten ohnehin nur anlassbezogen möglich sein dürfte.
Mit anderen Worten kann man auch einfach Nachts verkleidet ein Paket aufgeben und bei einer Auswertung der Bilder wird auch nichts rumkommen. Somit kann man sich gleich das ganze Konzept in die Haare schmieren.

Ich finde es immer wieder abscheulich wenn solche Taten dazu mißbraucht werden andere Dinge, wie hier mal wieder Videoüberwachung, durchzusetzen.
 
Wieso nur Videoüberwachung. Gehen wir in unserem Überwachungsstaat gleich noch einen Schritt weiter und man bekommt sein Päckchen bei einer staatlichen Stelle und muss es zusammen mit einem Beamten öffnen...
 
@andi1983: Jeder sollte nach der Geburt nen Chip in Arsch bekommen dann können wir uns die ganzen anderen Ausgaben sparen. Verdammt Steuergeld verschwendung. Da soll els doch eh hin gehen - Totale überwachung.
 
Also Paketbomben würde ich auch bei Videoüberwachungen grundsätzlich in kaltem Wetter (Mütze, Schal plus Jacke) verschicken. Und selbstverständlich anonym. Was also soll eine Überwachung dort bringen?
 
@gonzohuerth: Aber was machst Du im Sommer? Im Taucheranzug als Froschmann? ;-)
 
@Kiebitz: Ich würde natürlich keine Bomben verschicken oder etwas in der Richtung tun.
Ich bin aber wohl der Meinung, dass die Videoüberwachung zwar die 'dummen' fangen kann, aber es sonst nichts bringt. Aber vielleicht reicht das ja auch schon.
 
Videoüberwachung von Packstationen wäre super, dann würden die Dinger vielleicht nicht so oft mutwillig demoliert ... Problematisch ist sicher, dass der Staat überwachen kann, wer wann Pakete verschickt/empfängt, gleichzeitig muss man aber auch anerkennen, dass die relative Anonymität Straftaten auch begünstigt (Überfälle, Bomben verschicken etc.) - stellt sich eben die Frage, in wie weit man selber auf Freiheit verzichtet um Sicherheit zu erlangen
 
Man muss nur nen motorradhelm aufsetzen und schon bleibst du unerkannt! Aber Hauptsache der gesetzestreue bürger wird überwacht...
 
Ich denke, wir leben einer Zeit, wo wir uns entscheiden müssen: Sicherheit oder Datenschutz.
 
@happy_dogshit: Wer sich für Sicherheit entscheidet hat am Ende beides verloren ;)
 
@MancusNemo: Aber er könnte vielleicht sein Leben bzw. seine Gesundheit behalten - oder?! Auch ein Gedanke wert - oder ?!
 
@Kiebitz: Nein, denn am Ende hast du beides verloren!
 
@MancusNemo: Quatsch! Wenn ich mich für Sicherheit entscheiden würde, ist die Wahrscheinlichkeit, dass ich (über-)lebe größer.
 
@Kiebitz: aber ob das dann noch ein Lebenswertes leben ist bezweifle ich.
 
Bei der Gelegenheit sollten sie auch gleich die Videoüberwachung der Briefpostkästen anregen. Man stelle sich vor wie einfach dort sonst Briefe mit gefährlichen Inhalt unbeobachtet eingeworfen werden könnten.
 
@LaBeliby: Wie wäre es mit Fingerabdruckscanner nutzen müssen, bevor die tresormäßige Einwurfklappe überhaupt mal aufgeht ? ;-))
 
Wer den Paketerpresserfuzzi wohl angeheuert hat, also hinter dem Vorhang?
Man weiß ja, wie sowas läuft.
 
so ein Schwachsinn ,
wo Kriminelle Energie vorhanden ist , der massiert sich und die Video Überwachung bringt rein gar nichts und das wissen die auch ganz genau,
nein es geht darum den Bürger weiter zu überwachen denn der Bürger massiert sich
nicht .
 
@diemaus: Beim Massieren würde ich auch keine Videoüberwachung wollen ;)
 
Auch wenn es dafür Minus hagelt. Aber Videoüberwachung, von mir aus an jeder Straßenecke, ist die einzige Maßnahme zur Massenüberwachung die mich kein Bisschen stört. Mich kann auch so jeder in der Öffentlichkeit sehen. Das ist etwas anderes als Überwachung des Internetverkehrs und von privaten Nachrichten. Und es muss nicht vorbeugend wirken, aber um Täter bei Straftaten identivizieren zu können. Bei uns im Ort und in den Nachbarstädten werden täglich Menschen brutal zusammengeschlagen, die Täte nahezu nie gefunden. Kameras stärken bei mir tatsächlich das Sicherheitsgefühl. Und schließlich mastrubiere ich nicht in der Öffentlichkeit ... :D

Und sobald die Zahl der Verhaftungen und Überführungen von Straftatätern steigt, sinkt auch die Kriminalität. Und wie gesagt, es ist ein Abwägen zwischen Privatsphäre und Nutzen und meiner Meinung nach benötigt man in der Öffentlichkeit keinen Privatsphäre für Videoaufzeichnungen, wenn diese nicht veröffentlicht werden.
 
Man kann ein DHL- oder andere Pakete, doch irgendwo abgeben. Wird bei irgendeinem Kiosk mit Paketabgabe ein Ausweis verlangt und kann sich der Kioskbesitzer an den Kunden erinnern?
 
@Lastwebpage: Üblicherweise nicht, und wer böses im Schildde führt, geht (ein Mindestmaß an Intelligenz vorausgesetzt) nicht dahin, wo er "Stammkunde" ist.

Aber trotzdem, Im Paketshop musst Du dem Menschen dort in die Augen sehen, und dabei wird man als Täter (sofern nicht extrem abgebrüht) doch schon mal nervös und benimmt sich merkwürdig.

Und in solchen Läden gibt es auch schon mal Videoüberwachung, es wird einfach zu viel geklaut und geraubt.
 
Dass Videoüberwachung nicht funktioniert, sieht man an London! Haben die ganze Stadt mit Kameras zuklabustert und es kommen grad mal eine aufgeklärte Straftat auf 1000 Kameras. Verbrecher gab es schon immer und wird es immer geben. Die USA haben pro 1000 Einwohner die meisten Inhaftierten, sogar noch vor Nordkorea und China. Aber, die Kriminellen sind erst mal weg und machen eine Zeit lang keine Dummheiten mehr. Kaum wieder draussen, sind die meisten, zack, auch wieder drinnen. Der Spruch "hatte eine schwere Kindheit" kann ich nicht mehr hören, es gibt Millionen, die auch eine schwere Kindheit hatten und nicht kriminell geworden sind. Bewährung ist in meinen Augen nur ein Freispruch 2. Klasse. Aber ich schweife ab. Verbrecher werden immer Möglichkeiten finden, ohne von Kameras erfasst zu werden. Selbst in Bussen und Bahnen ist die Überwachung für die Katz. Busfahrer (aus meinem Bekanntenkreis) hatte sich eine Abmahnung eingefangen, weil er eigenmächtig die Polizei holte um auf frischer Tat gestellten Randalierer anzuzeigen. Begründung war göttlich, er hatte sein Fahrplan nicht eingehalten. Das Märchen von CSI, NCIS Hawaii-5 O, wo eine Gesichtserkennung in einem Autospiegel möglich ist, ist Blödsinn. Kamaras werden keine Straftaten verhindern, bestenfalls nur verlagern. In Berlin gibts ja auch ein weiteres Paradebeispiel, Kottbusser Tor. Kameras ohne Ende, Verbrecher nach wenigen Stunden wieder zurück und die Polizei hat die Gegend schon aufgegeben, wie man in einer Doku schön erfahren konnte und es ist in der Tat so. Die Massenüberwachung soll nur einem Zweck dienen, den kleinen Mann auf schritt und tritt überwachen in kombination mit Bargeldabschaffung (Stasi4.0). Polizisten sind in allen Ländern dieser Welt härter als die unseren, zu mehr als "Führerschein und Verbandkasten" reicht es hier ja leider nicht mehr.
 
Der Erpresser ist der Fuß in der Tür! Hat man denn Sch...ß erst einmal installiert, wird man ihn bestimmt nicht wieder entfernen, wenn der Erpresser gefaßt wurde!

Deshalb: NEIN zur Videoüberwachung - im Allgemeinen wie auch hier im Speziellen!
 
Seit wann darf der Staat so einen massiven Eingriff in ein privatwirtschaftlichem Unternehmen vorschreiben? Das sind hohe Ausgaben (Kameras, Speicher, Mitarbeiter). Am Ende werden dann Briefe und Pakete noch teurer. Ich vermute dass die Aufklärungsquote nur minimal dadurch steigt. Wer böses im Sinn hat, wird das auch durchführen.
 
@zivilist: Der "öffentliche Platz" ist öffentlich, weshalb da durchaus auch die Polizeibehörden auf die Idee kommen könnten die Kameras selbst zu installieren.

Privatleute und Firmen gelten sowieso als böse, wenn sie "überwachen", und werden ggf sogar noch bestraft, siehe die Probematik mit den Dashcams.
 
Was bringt denn das? Der nächste Paketbomber versendet dieses dann anonym über eine DHL-Filiale, die noch nicht Kameraüberwacht ist.

Außerdem wenn man so was im Winter versenden will, vermummt man sich wegen der Jahreszeit mit Mütze und Schal. Will man so was im Sommer versenden, so kommt man mit einem Motorradhelm.

Am Ende hat man zwar Videomaterial, das vielleicht genau aus solchen Umständen nicht auswertbar ist. Und wir wissen ja schon, das in Deutschland mehr als 82 Millionen Terroristen leben: https://youtu.be/SGD2q2vewzQ

Oder: https://youtu.be/qGvZveB1osw
 
@basti2k: Postfilialen sind mEn alle auch Postbank-Filialen und alle Bankfilialen sind Videoüberwacht.

Aber mal davon ab: Ja, Videoüberwachung verteilt nichts, sondern schränkt nur die Privatssphäre des Ottonormalos ein.
Kommentar abgeben Netiquette beachten!
Einloggen

Video-Empfehlungen

WinFuture Mobil

WinFuture.mbo QR-Code Auch Unterwegs bestens informiert!
Nachrichten und Kommentare auf
dem Smartphone lesen.

Folgt uns auf Twitter

WinFuture bei Twitter

Interessante Artikel & Testberichte

WinFuture wird gehostet von Artfiles