O2 findet raus, was Mobilfunk-User wollen: Überraschenderweise Daten

Der Mobilfunkbetreiber Telefónica/O2 hat die Ergebnisse einer "exklusiven Studie" veröffentlicht, mit der man herausfinden wollte, wel­che Wün­sche die Verbraucher hierzulande eigentlich haben, wenn es um das Kern­pro­dukt des Unternehmens geht. mehr... Smartphone, Mobilfunk, Handy, Sms Bildquelle: Public Domain Smartphone, Mobilfunk, Handy, Sms Smartphone, Mobilfunk, Handy, Sms Public Domain

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Wow - und für die Erkenntnis braucht es eine (vermutlich teuer bezahlte) Studie...

Wem sagt denn das Peter-Prinzip etwas?

Peters These ist, dass jedes Mitglied einer ausreichend komplexen Hierarchie so lange befördert wird, bis es das Maß seiner absoluten Unfähigkeit erreicht hat, was in der Regel das persönliche Maximum der Karriere­leiter markiert und weitere Beförderungen ausbleiben lässt. Peter: "Nach einer gewissen Zeit wird jede Position von einem Mitarbeiter besetzt, der unfähig ist, seine Aufgabe zu erfüllen."
 
@Stefan1979: Passend zum Peter-Prinzip ist ja auch der Dunning-Kruger Effekt: "Als Dunning-Kruger-Effekt wird eine kognitive Verzerrung bezeichnet, bei der relativ inkompetente Menschen die Tendenz haben, das eigene Können zu überschätzen und die Kompetenz anderer zu unterschätzen."
 
@darkalucard: das hört sich beides so sehr nach den Erfahrungen mit deutschen Behörden, ehem. halb-privatisierten Pseudobehörden, Krankenhäusern, Krankenkassen, ISPs, Vermietern, Energiekonzernen, Banken und Versicherungen und was weiß ich nicht noch alles an, die Verwandte, Bekannte, Freunde und ich gemacht haben, dass ich auch sagen könnte:
"Wir sind Deutschland!"
 
@Druidialkonsulvenz: Möglicherweise sind auch du und deine Verwandten, Bekannten und Freunde bereits Opfer des Dunning-Kruger Effekt im Hinblick auf deine und eure Erfahrungen mit deutschen Behörden, ehem. halb-privatisierten Pseudobehörden, Krankenhäusern, Krankenkassen, ISPs, Vermietern, Energiekonzernen, Banken und Versicherungen?!
 
@MaikEF_: ja klar, das ist der Zeitgeist, so funktioniert unsere neoliberale Gesellschaft nämlich:
Man zermürbe das Volk damit, dass man sowohl in Amt als auch in Wirtschaft eine Mischung aus Inkompetenz und Willkür respektive Soziopathie implementiert.
 
@Druidialkonsulvenz: Solang Du nicht arbeitslos bist, bist vermutlich auch Du Teil der Wirtschaft, also unwissentlich ebenfalls dem Peter-Prinzip unterworfen.
Es lästert sich immer leicht über "andere Menschen", aber auch diese Menschen haben Nachbarn, Freunde, Familie, denen sie vermutlich erzählen unter welchen haarsträubenden Bedingungen sie arbeiten müssen. Meine Theorie ist dass Menschen dem üblichen Wahnsinn deutlich anders gegenüberstehen wenn sie die Menschen in der Bank, der Behörde etc persönlich kennen. Was wir in Firmen erleben ist auch nie "Schuld" eines Mitarbeiters (oder sehr selten), sondern meistens das Resultat konkurrierender Anforderungen verschiedener Abteilungen innerhalb der Firma.
 
@Druidialkonsulvenz: Für mich hört sich das (das was Du da schreibst!), das hört sich nach den üblichen pauschalen Pseudoargumenten an. Ist es richtig, wenn ich davon ausgehe, dass Du nicht in so einer Institution arbeitest wie Du sie benennst (denkst Du zumindest!) bzw. Du Dich für einen hochmotivierten und und hochqualifizierten Mitarbeiter hälst, der fernab solcher scheinbar negativen Handlungen tätig ist?!

Aber hast Du Dich auch mal ´rumgehört, wie Andere Deine Tätigkeit, Deine Firma, Deinen Beruf usw... sehen? Ich vermute stark :Nein!

Und sind Dir nicht auch Sprüche über Handwerker, Firmen usw. bekannt, die in dieser Deiner pauschalen Art und Weise schlecht wegkommen? z.B. wie:

Warum kommt ein Handwerker nicht in den Himmel?
Weil er die Anfahrt nicht berechnen kann!

Wenn es in die Suppe hagelt, ist das Dach wohl schlecht genagelt.

Wir fliesen ihren Keller und kacheln ihre Alte.

Was sind die 21 wichtigsten Werkzeuge eines Maurers?
Ein Kasten Bier und die Bildzeitung.

Allgemeines Versicherungsgesetz: Versicherungen kommen für alles auf - außer für die Schäden, die entstehen.

Trink ma erstmal nen Bier. Gearbeitet ist nachher schnell.

Tischler arbeiten auf den Millimeter genau, Zimmerleute auf den Zentimeter - bei Maurern kann man schon froh sein, wenn sie auf dem Grundstück bleiben.

Wenn du deine hände suchst, die sinde inne hosentasche.
 
Also DAMIT konnte ja wohl NIEMAND rechnen!1!!
 
@Slurp: "Nein!"
 
@Mowolf: "Doch!"
 
@Slurp: ohhh!
 
@Reude2004: Ich schieß mich weg :) Louis de Funès forever!
 
Kleiner Tipp für die nächste Studie > gutes Netz/guter Service ist auch sehr beliebt
 
@starbase64: Du hast vergessen, dass es dann aber gleichzeitig nichts kosten sollte :)
 
@starbase64: Man hat doch mit O2 überall empfang und LTE. Das keine Daten durchkommen, SMS verloren gehen und gelegentlich mal kein Telefonat zustande kommt oder wieder abbricht, ist schließlich Schuld der User, die sich alle in einer Zelle befinden ;) Keiner Zwingt O2-Nutzer sich in einer überlasteten Zelle aufzuhalten
 
@iPeople: Da hab ich es gut erwischt, in meiner 40 000 Einwohner Stadt gibt es gleich gar keine LTE-Zelle. HSDPA+ scheint der überlegene Standard zu sein :D
 
@starbase64: Nimms nich persönlich und OT, aber immer mehr schreiben Netzt anstatt Netz. Woher kommt diese Entwicklung? Sagen die das auch so?
 
Unglaublich, was die so alles rausfinden ! :-D
Dabei dachte ich immer, dass alles so wild auf RiesenFreikontingente an sms und viiiiile (Hausfrauen)-FreiMinuten für den täglichen Nachmittagsklatsch wären !!
Bei dem Riesenangebot an solchen Tarifen..... ;-P
 
Die Frage ist jetzt, wie regaiert O2?

Geben wir den Leuten nun eine richtige Flatrate ohne Volumenbegrenzung?

...Computer sagt neeeiiinnn...!
 
@stf: Eine Volumenbegrenzung werden die nie im Mobilfunknetz abschaffen. Erstens muss man bedenken, dass der Mobilfunk ein SHARED MEDIUM ist. Und es gibt Leute, die würden ihre Flatrate ausnutzen. Somit leiden dann auch die anderen Kunden.

Ich würde die Volumentarife durch etwas anderes abschaffen:
Die Provider speichern die Menge des Traffic' der letzten 30 Tage (Pro Stunde zusammengefasst sollte reichen). Hiervon bildet er eine Summe über diese Werte.
Im nächsten Schritt fragt die Basisstation diese Summe von den auf Ihr eingebuchten Kunden ab und priorisiert jetzt die Kunden[1][2]. Anhand dieser Prioritäten werden jetzt die einzelnen Kunden mit den Datenpaketen beliefert[3].

[1] - Kunden mit geringen 30-Tage Traffic bekommen eine höhere Priorität als Kunden mit viel Traffic.
[2] - Den Kunden mit der höchsten Priorität die ganze Basisstation zu geben ist keine gute Idee, aber das könnte man prozentual lösen, sodass diesen z.B. mindestens ca. 75% der Maximalbandbreite der Basisstation garantiert werden.
[3] - Der Kunde mit der höchsten Priorität wird hierbei dann die wenigsten Daten ziehen, sodass dieser den anderen kaum auffallen würde.
 
@basti2k: Ich versteh schon was du sagen willst.

Dennoch...

Eine richtige Mobil-Flatrate muss her. Kein Mensch braucht mobil LTE+, 50Mbis/s oder what ever!

2-3Mbit/s reichen völlig aus. So das man sich unterwegs auf YouTube etc was streamen kann (bzw normal surfen), OHNE sich permanent Gedanken darüber machen zu müssen ob gleich die lächerlichen paar GB vom Datenvolumen aufgebraucht sind und man auf GPRS 56kb/s gedrosselt wird (und man somit nur noch theoretisch online ist).

Kann doch nicht so schwer sein...
 
@stf: Bei Festnetzanschlüssen (Kabel, DSL etc.) weiß der Provider genau wie viele Kunden maximal online gehen können. Hier ist alles planbar.

Beim Mobilfunk hat man das Problem, das der Wert der Nutzer einer Basisstation nicht fix ist. Man braucht nur mal ein großes Event (Fußballspiel, Silvester am Brandenburger Tor etc.). Hier kann man dann auch sehen, das selbst LTE-Funkzellen in die Knie gehen (Auch mit LTE-Advanced)[1].

Das System, was ich da beschrieben habe würde ja auch nur greifen, wenn es darum geht die Bandbreite einer Basisstation gerecht aufzuteilen.

[1] - Ich bin grade auf Dienstreise in Graz und ich habe die ganze Zeit 4G+ (LTE-Advanced), jedoch tagsüber sind hier in der Umgebung die Funkzellen einfach mal komplett tot. (Bandbreiten von ca 400 kbit und einen Ping von 1800ms sind keine Seltenheit). Führt man den Speedtest um ca. 23 Uhr durch, so kommt man auf werte wie 173 Mbit Down; 11,55 Mbit Up bei einem Ping von 61 ms)
 
@basti2k: Internet ist auch ein shared medium, spätestens auf der zweiten Ebene laufen auch Telephonleitungen hinter dem DSLAM über eine Glasfaserleitung. Bei Kabel merkt man zuweilen ja schon andere Hausbewohner oder eine Überbelegung in der direkten Nachbarschaft... der Witz ist doch, dass bei ~100Mbit/s und mehr die Leitungen nicht permanent ausgelastet sind pro User. Ich will den Download JETZT, dafür brauche ich die Datenrate, um Wartezeiten zu negieren. Auch streaming etc stellt selten eine Vollauslastung dar. So bleibt im Mix die Gesamtkapazität vorhanden um die jeweiligen Spitzentransferraten beim Download zu leisten. Ist ja nicht wie früher als die ISDN-Leitung für jeden Mist am Maximum betrieben wurde...
 
@Stamfy: Wenn man es so betrachtet, hast du recht. Jedoch betrachte mal nur eine Ebene:

DSL, ISDN, ANALOG: Jeder Kunde hat seine eigene Leitung mit einer von den anderen Kunden physikalisch getrennten Bandbreite, die auf einen Verteiler[1] geht. An diesem liegt eine höhere Bandbreite als der Anschluss hat an. -> Kein Shared Medium.

Mobilfunk, Kabel, FTTH[2]: Hier teilen sich alle Kunden auf dem physikalischen Medium die Bandbreite. Hierbei sollte der Verteiler[3] eine höhere Bandbreite als das Medium haben. Findet keine Signalaufsplittung am Verteiler statt (z.B. 2 Mobilfunkzellen). So ist es nicht nötig mehr Bandbreite an diesen anzulegen, als was das Medium welches er versorgt maximal liefert. -> Shared Medium

[1] - z.B. DSLAM, Vermittelungszentrale etc.
[2] - FTTH wird als GPON verlegt, wobei der Kunde zwar seine eigene Faser hat. Jedoch wird das Signal mittels passiven Splittern auf bis zu 32 Anschlüsse aufgeteilt.
[3] - Mobilkunkstation, Kopfstation beim Kabel, etc.
 
@stf: wobei O2 mit ihrem O2 Free zumindest "nur" auf 1 MBit drosselt. Das ist gut find ich im vergleich zu den anderen und dem preis
 
@MarcelP: dafür haste aber im 60 Euro Tarif auch nur 1 oder 2 Gb inklusive Volumen anstatt 6 GB wie bei der Telekom oder Vodafone. Auch wenn o2 nicht unter 1 Mbit drosselt fällt das extrem ins Gewicht.
 
@lurchie: Blödsinn. Der O² Free Tarif mit Telefon- und SMS-Flat sowie 10GB Volumen mit LTE kostet 29,99€.
 
Na diese Erkenntnis ist ja beinahe Nobelpreis verdächtig. War das etwa ernsthaft eine offene Frage in der Chefetage bei Telefonica? Wo sich doch locker die hälfte aller Kundenbeschwerden ums Datenvolumen drehen, das Thema in der Öffentlichkeit ein Dauerdiskussionsthema ist und sogar einige Konzerne ihre Datensparenden Dienste teils unübersehbar mit Witzen über die Datenvolumen Situation in Deutschland bewerben? wow. Einfach wow. Da fehlen mir die Worte.
 
Nein? Echt? Hätte ich nicht erwartet ;-)
 
Die Telefonie und die SMS werden schon bei allen Vertragstarifen hinterher geworfen und mit diesen lässt sich kein Geld mehr verdienen. Das einzigste womit man noch Geld verdienen kann sind die Datenpakete.

Auch mit den Gesprächen ins Ausland kann man immer weniger Geld verdienen, weil heutzutage fast jeder Messenger eine VOIP-Funktion mitbringt. So bleiben den Provider am Ende nur noch die Datenpakete, womit diese Geld verdienen können. Und möchte man den Kunden dazu bewegen, dass er möglichst nachbucht, wenn er das Datenvolumen verbraucht hat. So drosselt man Ihn halt soweit herunterer, das kaum noch ein Datendienst läuft (TimeOuts, VOIP nicht mehr möglich etc.).
 
Ich bin nicht wirklich alt, aber finde es gibt schon wichtigeres, als unterwegs Netflix zu streamen und 50gb Daten pro Monat durch den Äther zu schicken... Das ist so eine Entwicklung, die ich in vielerlei Hinsicht für bedenklich halte.
Aber das ist der "Fortschritt" und so wird es kommen.
 
@Checki: 50gb verbrauche ich pro Tag. Außerdem es geht nicht darum ob es was wichtigeres gibt oder nicht. Das ist nun mal das Problem und daran muss man arbeiten. 2Gb pro Monat sind ein Witz.
 
@mryx: darf man fragen wie du 50gb verbrauchst pro Tag?
 
@Checki: Wozu dann überhaupt ein Handy, gibt wichtigeres als immer und überall erreichbar zu sein, ging vor 30 Jahren auch ohne. Also mit der Einstellung kann man auch gleich jegliche Entwicklung einfrieren.
 
@spitfire2k: hast schon recht aber das ist die zukunft und musst mit leben wir gehen mit der zeit ob wir wollen oder nicht. Ich besitze kein smartphone mehr. Bin auf oldschool umgestiegen und fühle mich freier und besser whats app usw brauch ich nicht hatte ich einmal genutzt und finde es uninteressant. Bin mit meinem nokia 3310 retro für 50 euro zufrieden. Fb usw auf handy brauch ich erst recht nicht oder spiele
 
@BonnerTeddy: Kam wohl etwas missverständlich rüber. Also gegen unbegrenztes Datenvolumen hab ich absolut nichts, hab jetzt schon nen O2 Free Tarif. Das große Volumen kommt bei mir allerdings wenig durch Smartphone nutzung zusammen sondern weil ich öfter mal mit dem Laptop übers Handy online gehe.
 
@spitfire2k: Wo ist aber das problem an unbegrenzter Datenmenge? Verstehe ich bis jetzt nicht!
 
@Menschenhasser: Das ist das Problem wenn man nur schreibt, das sollte eher sarkastisch rüberkommen. Ich wär einer der letzten der was gegen unbegrenztes Datenvolumen hat.
 
@Checki: Ich bin nicht wirklich alt, aber finde es gibt schon Wichtigeres, als statt in Höhlen in richtigen Häusern zu wohnen und dabei Strom und fliesendes Wasser zu haben... Das ist so eine Entwicklung, die ich in vielerlei Hinsicht für bedenklich halte.
Aber das ist der "Fortschritt" und so wird es kommen.
 
So und Was wollen die Nutzer am liebsten von O2 ?
Meine Theorie wäre:
Kompetente und auch unter 6 Stunden vorzugsweise in höchstens 15 Minuten zu Erreichende Hotline.
Überall wenigstens 3g (UMTS) besser aber H+ wenn denn LTE/4G nicht geht.
Stabiles und Zuverlässiges Netz.
 
Na sowas aber auch... dazu brauchen diese Versager ne Studie? Die kennen wohl ihr eigenes Geschäftsfeld nicht, oder sehen den Wald vor lauter Bäumen ned...
 
Wow, O2 can`t do.

Vodafone hat das wohl schon früher erkannt und hat diese "Vodafone Pässe" eingeführt. Was auf der einen Seite echt gut sind (Man soll wohl Datendienste nutzen können, uneingeschränkt) ist aber auf der anderen Seite ein eingriff in die Netz-Neutralität.
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