Nun auch Spotify: Telekom erweitert StreamOn-Option um vier Anbieter
Die sogenannte StreamOn-Option der Telekom erlaubt Kunden mit bestimmten Mobilfunkverträgen verschiedene Internet-Dienste zu nutzen, ohne dass der hierdurch anfallende Datenverbrauch auf das Inklusiv-Volumen des Tarifs angerechnet wird. Nun hat das Unternehmen vier weitere Partner-Plattformen zu dem Angebot hinzugefügt.
Wie die Deutsche Telekom auf der IFA 2017 in Berlin bekanntgegeben hat, sind ab sofort auch die vier Partner Harmony.FM, Planet Radio, Hit Radio FFH sowie Spotify in dem Angebot enthalten. Zuvor wurde kritisiert, dass sich Spotify nicht im Rahmen der StreamOn-Option nutzen lässt, obwohl es bereits in der Vergangenheit eine entsprechende Kooperation zwischen der Telekom und dem Musikstreaming-Dienst gegeben hat.
Damit die Option noch rechtskonform angeboten werden kann, wird dem Nutzer auch die Nutzung von StreamOn verwehrt, sobald das ursprünglich festgelegte Datenvolumen bereits durch andere Dienste aufgebraucht wurde. Nach der Drosselung hat der Kunde nicht mehr die Möglichkeit, von den Vorteilen der StreamOn-Option zu profitieren. Gegen Ende Juni 2017 soll das Angebot von etwa 200.000 Telekom-Kunden genutzt worden sein.
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Kritische Stimmen gefährden das Angebot
Allerdings bringt das noch ziemlich neue Angebot der Telekom nicht nur positive Aspekte mit sich. Verbraucherschützer kritisieren, dass die StreamOn-Option gegen die grundsätzlichen Prinzipien der Netzneutralität verstößt. Einige Anbieter, die mit dem Internetkonzern kooperieren, würden hierbei stark bevorzugt werden, während andere Plattformen aufgrund des fehlenden Datenvolumens beim Nutzer nicht so häufig besucht würden. Die Telekom betont, dass jeder Dienstleister unter bestimmten Bedingungen ein Partner des Programms werden könne.Damit die Option noch rechtskonform angeboten werden kann, wird dem Nutzer auch die Nutzung von StreamOn verwehrt, sobald das ursprünglich festgelegte Datenvolumen bereits durch andere Dienste aufgebraucht wurde. Nach der Drosselung hat der Kunde nicht mehr die Möglichkeit, von den Vorteilen der StreamOn-Option zu profitieren. Gegen Ende Juni 2017 soll das Angebot von etwa 200.000 Telekom-Kunden genutzt worden sein.
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