Intel killt Atom: HoloLens der nächsten Generation braucht neues Herz
Microsoft muss sich für die nächste Generation seines Augmented-Reality-Headsets HoloLens wohl eine neue Hardware-Plattform suchen. Der Halbleitergigant Intel hat nämlich angekündigt, dass der bisher in der HoloLens verwendete Prozessor aus der Atom-Serie künftig nicht mehr hergestellt wird.
Wie Intel in einer seiner üblichen Benachrichtigungen für Hardware-Partner verlauten ließ, wird die Produktion des Intel Atom x5-Z8100P eingestellt. Die letzten Bestellungen können von den Abnehmern bis zum 30. September 2017 abgegeben werden, bevor der Vertrieb dann zum 30. Oktober 2017 vollständig endet. Wie AnandTech bemerkt, dürfte Microsoft von der Ankündigung allerdings kaum überrascht worden sein.
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Wahrscheinlicher ist, dass es zuvor Gespräche zwischen Microsoft und Intel gegeben hat, damit sich der Softwarekonzern noch ausreichende Stückzahlen sichern kann. Microsoft ist mit einiger Sicherheit der einzige größere Abnehmer des betroffenen Chips aus der Atom "Cherry Trail"-Serie. Weiterhin dürfte Microsoft sogar selbst dafür gesorgt haben, dass der Hauptprozessor der aktuellen Ausgabe seiner HoloLens auslaufen kann, weil man vermutlich bereits eine Alternative für die "Version 2.0" des hauseigenen AR-Headsets gefunden hat.
Siehe auch: HoloLens: Nächste Generation wird eigenen AI-Coprozessor enthalten
Das Microsoft HoloLens Headset kam im letzten Jahr erstmals auf den Markt und nutzt neben dem Intel Atom x5-z8100P auch noch einen sogenannten Holographic Processing Unit (HPU), der von Microsoft selbst entwickelt wurde, um die Daten der diversen Sensoren zu verarbeiten. Das Headset verfügt über mehr als ein Dutzend Sensoren verschiedenster Art, zu denen neben einer Videokamera mit zwei Megapixeln Auflösung auch Tiefensensoren, Bewegungssensoren, Kameras zur Erfassung der Umgebung, vier Mikrofone und einige Chips zur Erfassung von Mixed-Reality-Umgebungen gehören.
Microsoft hatte vor kurzem bereits angedeutet, dass man mit der nächsten Produktgeneration auch die sogenannte Holographic Processing Unit 2.0 (HPU 2.0) einführen will. Diese bringt einen integrierten Co-Prozessor mit, der Technologien der Künstlichen Intelligenz nutzt, um Objekte und Stimmen zu erkennen, ohne dass dafür eine Internetverbindung benötigt wird. Die neuen Chips sollen mit dazu beitragen, dass die HoloLens ohne externe Stromversorgung auskommen kann.
Noch ist unklar, was für eine CPU künftig die Basis für die "HoloLens Next" bilden wird. Angesichts der Verfügbarkeit von Windows 10 on ARM und dem weitgehenden Abschied von Intel von seinen Low-End-Prozessoren mit geringer Leistungsaufnahme, könnte es sich aber sogar um einen ARM-basierten Prozessor handeln. Microsoft hatte kürzlich eine frühe Version des HPU 2.0 mit echtem Code gezeigt, doch trotzdem wird wohl erst 2018 oder gar 2019 mit der Verfügbarkeit der nächsten Generation von Microsofts AR-Headset zu rechnen sein.
Auf YouTube ansehenWahrscheinlicher ist, dass es zuvor Gespräche zwischen Microsoft und Intel gegeben hat, damit sich der Softwarekonzern noch ausreichende Stückzahlen sichern kann. Microsoft ist mit einiger Sicherheit der einzige größere Abnehmer des betroffenen Chips aus der Atom "Cherry Trail"-Serie. Weiterhin dürfte Microsoft sogar selbst dafür gesorgt haben, dass der Hauptprozessor der aktuellen Ausgabe seiner HoloLens auslaufen kann, weil man vermutlich bereits eine Alternative für die "Version 2.0" des hauseigenen AR-Headsets gefunden hat.
Siehe auch: HoloLens: Nächste Generation wird eigenen AI-Coprozessor enthalten
Das Microsoft HoloLens Headset kam im letzten Jahr erstmals auf den Markt und nutzt neben dem Intel Atom x5-z8100P auch noch einen sogenannten Holographic Processing Unit (HPU), der von Microsoft selbst entwickelt wurde, um die Daten der diversen Sensoren zu verarbeiten. Das Headset verfügt über mehr als ein Dutzend Sensoren verschiedenster Art, zu denen neben einer Videokamera mit zwei Megapixeln Auflösung auch Tiefensensoren, Bewegungssensoren, Kameras zur Erfassung der Umgebung, vier Mikrofone und einige Chips zur Erfassung von Mixed-Reality-Umgebungen gehören.
Microsoft hatte vor kurzem bereits angedeutet, dass man mit der nächsten Produktgeneration auch die sogenannte Holographic Processing Unit 2.0 (HPU 2.0) einführen will. Diese bringt einen integrierten Co-Prozessor mit, der Technologien der Künstlichen Intelligenz nutzt, um Objekte und Stimmen zu erkennen, ohne dass dafür eine Internetverbindung benötigt wird. Die neuen Chips sollen mit dazu beitragen, dass die HoloLens ohne externe Stromversorgung auskommen kann.
Noch ist unklar, was für eine CPU künftig die Basis für die "HoloLens Next" bilden wird. Angesichts der Verfügbarkeit von Windows 10 on ARM und dem weitgehenden Abschied von Intel von seinen Low-End-Prozessoren mit geringer Leistungsaufnahme, könnte es sich aber sogar um einen ARM-basierten Prozessor handeln. Microsoft hatte kürzlich eine frühe Version des HPU 2.0 mit echtem Code gezeigt, doch trotzdem wird wohl erst 2018 oder gar 2019 mit der Verfügbarkeit der nächsten Generation von Microsofts AR-Headset zu rechnen sein.
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