Großbritannien: Drohnen über 250 Gramm müssen registriert werden
Da in vielen Ländern immer mehr Hobby-Drohnen zum Einsatz kommen, werden auch häufiger mit den Fluggeräten zusammenhängende Zwischenfälle gemeldet. Nun möchte man in Großbritannien mit einem verabschiedeten Gesetz einer Vielzahl von möglichen Unfällen vorbeugen.
Dem Guardian zufolge soll es in der Vergangenheit Fälle auf britischen Flughäfen gegeben haben, bei denen private Drohnen beinahe mit Flugzeugen kollidiert sind. Aus diesem Grund gibt es nun verschärfte Zulassungsbestimmungen für alle Drohnen, die ein Gewicht von mehr als 250 Gramm auf die Waage bringen. Zukünftig müssen diese Flugobjekte bei den britischen Behörden registriert werden. Zudem soll ein anschließender Test sicherstellen, dass die Besitzer der Drohnen über grundlegende Kenntnisse in den Bereichen Sicherheit und Privatsphäre verfügen.
Im vergangenen Jahr soll es ebenfalls mindestens 70 gefährliche Zwischenfälle im Zusammenhang mit Drohnen am Londoner Flughafen Heathrow gegeben haben. Doch auch in anderen Ländern werden die unbemannten Flugobjekte als eine potentielle Bedrohung für den Luftraum gesehen: In Österreich wurden Rahmenbedingungen für Drohnen verabschiedet, welche Anfang 2014 in Kraft getreten sind.
22 Zwischenfälle im laufenden Jahr
Alle Hobby-Drohnen, die nicht mehr als 250 Gramm wiegen, bleiben auch in Zukunft von den neuen Bestimmungen verschont. Dennoch soll mit der Ausweitung sogenannter Geofencing-Funktionen demnächst verhindert werden, dass Drohnen verbotene Lufträume wie beispielsweise Gefängnisse oder Flughäfen durchfliegen. Seit Anfang des Jahres 2017 gab es in Großbritannien bereits 22 Vorfälle, welche das Geschick von Piloten besonders gefordert haben: Obwohl die Drohnen fast einen Zusammenstoß mit Flugzeugen herbeigeführt haben, konnte keiner der Besitzer ausfindig gemacht werden.Im vergangenen Jahr soll es ebenfalls mindestens 70 gefährliche Zwischenfälle im Zusammenhang mit Drohnen am Londoner Flughafen Heathrow gegeben haben. Doch auch in anderen Ländern werden die unbemannten Flugobjekte als eine potentielle Bedrohung für den Luftraum gesehen: In Österreich wurden Rahmenbedingungen für Drohnen verabschiedet, welche Anfang 2014 in Kraft getreten sind.
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