Intels Consumer-Optanes sind da und machen HDDs schneller als SSDs
Die neuen Optane-Speicher von Intel hätten viele Nutzer bereits als SSD-Ersatz in ihren Rechnern - doch lassen solche Produkte bisher auf sich warten. Jetzt hat Intel dann doch plötzlich zwei Consumer-Produkte unter dem Optane-Branding vorgestellt, die aber einen ganz eigenen Einsatzzweck haben.
Die beiden Module, auf denen die neuen 3D XPoint-Module zum Einsatz kommen, gibt es mit Speicherkapazitäten von 16 und 32 Gigabyte für dein Einsatz in M.2-Slots. Die Kapazitäten zeigen aber bereits, dass die beiden Einheiten nicht unbedingt als Festspeicher gedacht sind. Als solche können sie auch gar nicht eingesetzt werden. Stattdessen will Intel die Speichersysteme als kräftige Beschleuniger für Festplatten vermarkten - also als Cache.
Dies ist im Grunde keine schlechte Idee. Als SSD-Alternative will Intel seine neuesten Speicherchips wohl schlicht noch nicht an Privatnutzer vermarkten. Es gibt aber eben auch noch jene 80 Prozent der Dektop-PCs, die sich weltweit noch im Einsatz befinden und nur über Festplatten verfügen. Teils ist das auch bei Notebooks der Fall. Viele dieser Geräte bieten durchaus auch die Möglichkeit, M.2-Module ans Mainboard zu stecken.
Und der Effekt der Optane-Caches in reinen Festplatten-Systemen ist durchaus spürbar. Nach dem Einbau laden Betriebssystem und einige Anwendungen erst einmal normal. Der nächste Boot-Vorgang läuft hingegen schon wesentlich schneller, weil die Daten auf der Optane gecached werden. Gleiches gilt in zunehmendem Maße auch für Anwendungen und Dokumente, die vom Nutzer regelmäßig genutzt und daher vorab auf den Beschleunigungs-Speicher geladen werden.
Bei ersten Test-Vorführungen durch Intel waren die Ergebnisse durchaus beeindruckend. Laut den Leuten der PCWorld-Redaktion, die hier vor Ort waren, reduzierte sich die Startzeit des Grafikprogramms Gimp beispielsweise von 14 auf 3 bis 4 Sekunden.
Laut Intel wollen viele Nutzer schlicht nicht von einer Festplatte zur SSD umstellen, um nicht auf weniger Speicherplatz angewiesen zu sein. Der parallele Betrieb beider Verfahren ist aber letztlich auch nicht optimal. Die nun vorliegende Lösung kann so eine gute Alternative darstellen. Zumal die beiden Optane-Module mit 44 und 77 Dollar recht erschwinglich sind. Die Idee des Caches ist natürlich nicht grundsätzlich neu und wurde beispielsweise bei Apple bereits als Fusion-Drive aus einer Kombination von Festplatte und SSD betrieben.
Dies ist im Grunde keine schlechte Idee. Als SSD-Alternative will Intel seine neuesten Speicherchips wohl schlicht noch nicht an Privatnutzer vermarkten. Es gibt aber eben auch noch jene 80 Prozent der Dektop-PCs, die sich weltweit noch im Einsatz befinden und nur über Festplatten verfügen. Teils ist das auch bei Notebooks der Fall. Viele dieser Geräte bieten durchaus auch die Möglichkeit, M.2-Module ans Mainboard zu stecken.
Und der Effekt der Optane-Caches in reinen Festplatten-Systemen ist durchaus spürbar. Nach dem Einbau laden Betriebssystem und einige Anwendungen erst einmal normal. Der nächste Boot-Vorgang läuft hingegen schon wesentlich schneller, weil die Daten auf der Optane gecached werden. Gleiches gilt in zunehmendem Maße auch für Anwendungen und Dokumente, die vom Nutzer regelmäßig genutzt und daher vorab auf den Beschleunigungs-Speicher geladen werden.
Bei ersten Test-Vorführungen durch Intel waren die Ergebnisse durchaus beeindruckend. Laut den Leuten der PCWorld-Redaktion, die hier vor Ort waren, reduzierte sich die Startzeit des Grafikprogramms Gimp beispielsweise von 14 auf 3 bis 4 Sekunden.
Laut Intel wollen viele Nutzer schlicht nicht von einer Festplatte zur SSD umstellen, um nicht auf weniger Speicherplatz angewiesen zu sein. Der parallele Betrieb beider Verfahren ist aber letztlich auch nicht optimal. Die nun vorliegende Lösung kann so eine gute Alternative darstellen. Zumal die beiden Optane-Module mit 44 und 77 Dollar recht erschwinglich sind. Die Idee des Caches ist natürlich nicht grundsätzlich neu und wurde beispielsweise bei Apple bereits als Fusion-Drive aus einer Kombination von Festplatte und SSD betrieben.
Thema:
Christian KahleRedakteur für Forschung, Energie und Raumfahrt
Begleitet die IT-Branche seit dem Dotcom-Boom, Informatik studierte er in Berlin. Sein Spektrum reicht von Quantencomputern über Solarstrom bis zur Raumfahrt.
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