iPhones: Apple in Russland wegen Preisabsprachen schuldig gesprochen
Die russische Kartellbehörde hat im vergangenen Sommer eine Untersuchung gegen den kalifornischen Konzern Apple in die Wege geleitet und nun liegen die Ergebnisse vor. Demnach hat der US-Hersteller mit insgesamt 16 lokalen Händlern bzw. Ketten Preisabsprachen in Bezug auf Varianten des iPhone 5 und des iPhone 6 getroffen, so das Urteil der Wettbewerbshüter.
Laut einem Bericht von 9To5Mac hatte Apple bei einer Weigerung das Recht, die Wiederverkäufer-Vereinbarung ohne Angaben von Gründen zu beenden. Laut einem Statement des FAS ging es dabei um die Modelle Phone 5S, iPhone 5C, iPhone 6, iPhone 6 Plus, iPhone 6S und iPhone 6S Plus.
Nach Angaben der russischen Behörde habe Apple "aktiv" bei der Untersuchung mitgewirkt. Das kalifornische Unternehmen soll gegenüber den Kartellhütern auch die "notwendigen Schritte" in die Wege geleitet haben, um Verstöße dieser Art künftig auszuschließen, so FAS-Leiter Andrei Tsarikowski.
Sehr wahrscheinlich ist das aber nicht, denn gegenüber der Financial Times ließ Apple ausrichten, dass das Unternehmen froh sei, "die Angelegenheit hinter uns zu haben".
"Unpassende Beträge"
Apple hat die Vorwürfe zu derartigen Absprachen stets von sich gewiesen und mitgeteilt, dass Händler ihre eigenen Preise festlegten. Dem widersprach aber die russische Anti-Monopol-Behörde Federal Antimonopoly Service (FAS) jedoch: Demnach habe Apple die Preise überwacht und jedes Mal, wenn ein Händler einen "unpassenden" Betrag für ein iPhone haben wollte, wurde dieser angewiesen, ihn anzuheben.Laut einem Bericht von 9To5Mac hatte Apple bei einer Weigerung das Recht, die Wiederverkäufer-Vereinbarung ohne Angaben von Gründen zu beenden. Laut einem Statement des FAS ging es dabei um die Modelle Phone 5S, iPhone 5C, iPhone 6, iPhone 6 Plus, iPhone 6S und iPhone 6S Plus.
Nach Angaben der russischen Behörde habe Apple "aktiv" bei der Untersuchung mitgewirkt. Das kalifornische Unternehmen soll gegenüber den Kartellhütern auch die "notwendigen Schritte" in die Wege geleitet haben, um Verstöße dieser Art künftig auszuschließen, so FAS-Leiter Andrei Tsarikowski.
Einspruch unwahrscheinlich
Derzeit ist nicht klar, ob und welche Folgen die Angelegenheit für das Unternehmen hat, von einer etwaigen (Geld-)Strafe ist in der FAS-Mitteilung nichts zu lesen. Der kalifornische Konzern hat nun drei Monate Zeit, einen etwaigen Einspruch einzulegen, allerdings ist derzeit nicht bekannt, ob Apple das auch tatsächlich machen will.Sehr wahrscheinlich ist das aber nicht, denn gegenüber der Financial Times ließ Apple ausrichten, dass das Unternehmen froh sei, "die Angelegenheit hinter uns zu haben".
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Witold PryjdaSenior Redakteur
Seit 1996 im Journalismus, ausgebildet an der Österreichischen Medienakademie. Sein Spektrum reicht von Robotern und KI über E-Autos bis zur Militärtechnik.
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