Angespielt: Halo Wars 2 - Das bombastische "Comeback" eines Genres
Die Spirit of Fire geht den Ereignissen, die auf einem von der Erde abgeschnittenen Planeten vorgefallen sind, auf den Grund, daraus ergibt sich eine etwa zehn Stunden lange Kampagne. Diese ist stark gescriptet, bietet aber Halo Wars-typisch zahlreiche Gelegenheiten für Nebenmissionen und Bonusaufträge.
Natürlich darf auch der Basisbau nicht fehlen, dieser ist aber nur an vorgegebenen Plätzen möglich. Das ist dem Umstand geschuldet, dass HW2 ein Konsolenspiel ist und störte uns auch nicht besonders, jedenfalls nicht im Rahmen der Kampagne.
Auch die Art der Bedienung ist klar von den Konsolenwurzeln beeinflusst, da die Aktionen über typische Radialmenüs ausgeführt werden. Das mag PC-Puristen zwar irritieren, einen echten Nachteil bei der Steuerung mit Maus und Tastatur konnten wir aber nicht feststellen. Die Entwickler haben sich sichtlich Mühe gegeben, einen optimalen Kompromiss zu finden und das ist ihnen sicherlich auch gelungen.
Denn Halo Wars 2 macht sowohl mit Controller als auch mit Maus und Tastatur Spaß, auch wenn mit der zweitgenannten Methode doch das etwas feinere und genauere RTS-Erlebnis möglich ist. Mit dem Controller ist man letztlich meist dazu verleitet, seine gesamte Armee auf ein Ziel loszuschicken oder einfach dem Angriffsautomatismus zu überlassen. Dennoch kann man das Spiel auch mit dem Controller gut steuern, die Entwickler haben sich entsprechend Mühe gegeben und das Ergebnis ist überraschend gut gelungen.
Stattdessen werden Einheiten vor Beginn einer Partie über Sammelkarten ausgewählt. Ein derartiges Einheiten-"Deck" muss dann auch clever ausgespielt werden, da man verlorene Einheiten nicht einfach nachproduzieren kann. Das erfordert Vorsicht und cleveres Taktieren und dürfte sowohl Einsteiger als auch RTS-Profis gefallen.
Uns hat dieses kleine Comeback des Echtzeitstrategiegenres jedenfalls viel Spaß gemacht, sicherlich auch aufgrund der bombastischen Präsentation. Das liegt auch daran, dass das Halo-Universum nach wie vor viel Potenzial hat und Microsoft sich dazu entschieden hat, dem RTS-Spiel eine Story zu verpassen, dessen Optik und Inhalt auch der Haupt-(Shooter-)Reihe würdig gewesen wäre.
Truppen und Basisbau
Die Einheiten dürften Halo-Spielern bekannt sein, man übernimmt auch stets einen Spartan, der als "Held" dient (und auch wiederbelebt werden kann). Dieser hat - wie einige andere Truppentypen - seine Spezialfähigkeit, in diesem Fall ist es ein Sprung auf höher gelegene Plateaus. Andere Einheiten werfen hingegen Granaten, Fahrzeuge können beispielsweise Rammattacken durchführen.Natürlich darf auch der Basisbau nicht fehlen, dieser ist aber nur an vorgegebenen Plätzen möglich. Das ist dem Umstand geschuldet, dass HW2 ein Konsolenspiel ist und störte uns auch nicht besonders, jedenfalls nicht im Rahmen der Kampagne.
Auch die Art der Bedienung ist klar von den Konsolenwurzeln beeinflusst, da die Aktionen über typische Radialmenüs ausgeführt werden. Das mag PC-Puristen zwar irritieren, einen echten Nachteil bei der Steuerung mit Maus und Tastatur konnten wir aber nicht feststellen. Die Entwickler haben sich sichtlich Mühe gegeben, einen optimalen Kompromiss zu finden und das ist ihnen sicherlich auch gelungen.
Denn Halo Wars 2 macht sowohl mit Controller als auch mit Maus und Tastatur Spaß, auch wenn mit der zweitgenannten Methode doch das etwas feinere und genauere RTS-Erlebnis möglich ist. Mit dem Controller ist man letztlich meist dazu verleitet, seine gesamte Armee auf ein Ziel loszuschicken oder einfach dem Angriffsautomatismus zu überlassen. Dennoch kann man das Spiel auch mit dem Controller gut steuern, die Entwickler haben sich entsprechend Mühe gegeben und das Ergebnis ist überraschend gut gelungen.
Multiplayer
In Sachen Multiplayer kommen Freunde von Online-Gefechten auch auf ihre Kosten: Denn zum einen bekommen Gamer klassische Modi wie Deathmatch oder Domination, zum anderen hat sich Creative Assembly die "Blitz" genannte Spielart einfallen lassen. Hier steht besonders flottes Spielen auf dem Programm, denn Basismanagement gibt es keines.Stattdessen werden Einheiten vor Beginn einer Partie über Sammelkarten ausgewählt. Ein derartiges Einheiten-"Deck" muss dann auch clever ausgespielt werden, da man verlorene Einheiten nicht einfach nachproduzieren kann. Das erfordert Vorsicht und cleveres Taktieren und dürfte sowohl Einsteiger als auch RTS-Profis gefallen.
Fazit
Natürlich ist Halo Wars 2 nichts für Puristen, die die Hektik von StarCraft gewohnt sind oder die Tiefe der Total Wars-Reihe schätzen. Hier steht schnelle und unkomplizierte Action im Vordergrund, ganz so wie es früher bei Command & Conquer der Fall war. "Unkompliziert" bedeutet übrigens keineswegs "anspruchslos", denn HW2 kann mitunter eine harte Nuss sein.Uns hat dieses kleine Comeback des Echtzeitstrategiegenres jedenfalls viel Spaß gemacht, sicherlich auch aufgrund der bombastischen Präsentation. Das liegt auch daran, dass das Halo-Universum nach wie vor viel Potenzial hat und Microsoft sich dazu entschieden hat, dem RTS-Spiel eine Story zu verpassen, dessen Optik und Inhalt auch der Haupt-(Shooter-)Reihe würdig gewesen wäre.
Thema:
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