MacBook: Apple plant neuen ARM-Chip für längere Standby-Laufzeit
Der US-Computerkonzern Apple will seine künftigen Notebooks offenbar mit einem zusätzlichen ARM-Prozessor ausstatten, mit dem man eine Reihe von Funktionen realisieren will, die mit den als Hauptprozessor verwendeten Intel-Chips bisher nicht möglich sind.
Wie der US-Wirtschaftsdienst Bloomberg unter Berufung auf mit Apples Plänen vertraute Quellen berichtet, arbeitet das Unternehmen an einem neuen Chip für künftige MacBook-Laptops, der einige der bisher mit Intel-Prozessoren erledigten Aufgaben übernehmen und neue Features ermöglichen soll. Es soll sich um eine Weiterentwicklung des bereits in aktuellen MacBook Pro-Modellen verbauten ARM-SoCs handeln, der in diesen Geräten die Touch-Bar befeuert und den Umgang mit dem Fingerabdruckleser steuert.
Der neue Chip trägt angeblich die Bezeichnung T310 und übernimmt dem Vernehmen nach vor allem Aufgaben, bei denen ein geringer Energiebedarf wichtig ist. Künftig will man dafür sorgen, dass der neue ARM-Prozessor den Stromsparmodus neuer Macs übernimmt, der als "Power Nap" vermarktet wird. Mit Hilfe von "Power Nap" sollen die Geräte in der Lage sein, in einem speziellen Standby-Modus weiterhin in regelmäßigen Abständen E-Mails abzrufen, Kalenderdaten abzugleichen oder auch Software-Updates zu installieren.
Diese Funktionalität wird aktuell über die auch in künftigen Apple-Notebooks als Haupt-CPU verwendeten Intel-Chips realisiert, doch Apple erhofft sich durch die Auslagerung der Power-Nap-Features in Richtung des ARM-Chips zusätzliche Einsparungen in Sachen Energiebedarf. Dadurch sollen die Geräte künftig ähnlich wie bei Smartphones sehr lange im Standby-Modus und dabei mit dem Internet verbunden bleiben können.
Einen vollständigen Abschied von Intel-Prozessoren als "treibende Kraft" in seinen Notebooks plant Apple aber angeblich nicht. Die ersten Geräte mit dem aktualisierten ARM-Prozessor und den auf ihn verlagerten Stromsparfunktionen könnten bereits im weiteren Verlauf des Jahres 2017 auf den Markt kommen - in Form einer aktualisierten Ausgabe der MacBook-Pro-Serie.
Der neue Chip trägt angeblich die Bezeichnung T310 und übernimmt dem Vernehmen nach vor allem Aufgaben, bei denen ein geringer Energiebedarf wichtig ist. Künftig will man dafür sorgen, dass der neue ARM-Prozessor den Stromsparmodus neuer Macs übernimmt, der als "Power Nap" vermarktet wird. Mit Hilfe von "Power Nap" sollen die Geräte in der Lage sein, in einem speziellen Standby-Modus weiterhin in regelmäßigen Abständen E-Mails abzrufen, Kalenderdaten abzugleichen oder auch Software-Updates zu installieren.
Diese Funktionalität wird aktuell über die auch in künftigen Apple-Notebooks als Haupt-CPU verwendeten Intel-Chips realisiert, doch Apple erhofft sich durch die Auslagerung der Power-Nap-Features in Richtung des ARM-Chips zusätzliche Einsparungen in Sachen Energiebedarf. Dadurch sollen die Geräte künftig ähnlich wie bei Smartphones sehr lange im Standby-Modus und dabei mit dem Internet verbunden bleiben können.
Einen vollständigen Abschied von Intel-Prozessoren als "treibende Kraft" in seinen Notebooks plant Apple aber angeblich nicht. Die ersten Geräte mit dem aktualisierten ARM-Prozessor und den auf ihn verlagerten Stromsparfunktionen könnten bereits im weiteren Verlauf des Jahres 2017 auf den Markt kommen - in Form einer aktualisierten Ausgabe der MacBook-Pro-Serie.
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