Nokia-Smartphones mit Android kommen über Mobilcom-Debitel zu uns

Bald wird es auch in Deutschland wieder Smartphones der Marke Nokia geben. Die Freenet-Tochter Mobilcom-Debitel kündigte als einer der ersten Anbieter an, dass man die neuen Android-Smartphones des von ehemaligen Nokia-Mitarbeitern gegründeten Herstellers HMD Global auch hierzulande verkaufen will.
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Nokia
Mobilcom-Debitel beziehungsweise Freenet hatte gestern bekanntgegeben, dass das Unternehmen mit dem Nokia 150 das erste Handy aus der Produktion von HMD Global zunächst exklusiv über seine Kanäle vertreiben will. Neben dem Low-End-Handy mit fast einmonatiger Laufzeit und Series-30-Betriebssystem sowie klassischer Nummerntastatur plant man aber bereits die Einführung weiterer Geräte.


Wie die Pressestelle von Freenet gegenüber WinFuture.de auf Anfrage erklärte, planen HMD Global und Mobilcom-Debitel eine "langfristige Zusammenarbeit" in deren Rahmen man auch zukünftig "Handys von HMD" vermarkten will. Damit bezog sich das Unternehmen auf unsere Nachfrage, ob man auch künftige Nokia-Smartphones von HMD Global in sein Sortiment aufnehmen wolle.

Siehe auch: Nokia 150: Erstes neues 'Nokia'-Handy kommt mit einem Monat Laufzeit

Genaue Details zu den Plänen verriet das Unternehmen noch nicht. HMD Global hat zusammen mit FIH Mobile von Nokia den Markennamen "Nokia" lizenziert und neben dem Nokia 150 in China bereits das sogenannte Nokia 6 als erstes Android-Smartphone aus seiner Produktion auf den Markt gebracht. Hierzulande steht die Ankündigung des 5,5-Zoll-Smartphones und anderer Modelle bisher noch aus.

Nokia Mobile bzw. HMD Global will zum Mobile World Congress 2017 gegen Ende Februar erstmals weitere Ankündigungen machen. Dann wird nicht nur mit der Vorstellung von mindestens einem weiteren Smartphone-Modell gerechnet, sondern auch mit der Bekanntgabe weiterer Expansionspläne.

HMD Global besteht zu großen Teilen aus langjährigen Mitarbeitern von Nokia, die über Jahrzehnte Erfahrung bei Entwicklung, Bau und Vertrieb von Mobiltelefonen verfügen. Das Unternehmen bekommt bei seinen Plänen, die Marke Nokia bei Smartphones wieder populär zu machen, prominente Unterstützung durch FIH Mobile, eine Tochterfirma des weltgrößten Vertragsfertigers Foxconn, die die Produktion der neuen Geräte übernimmt.
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