Apple iOS: Eine einzige Kette von Emojis lässt iPhones abstürzen
Das ging schnell: Nachdem der Hacker Vincedes3 bereits im letzten Monat eine Schwachstelle in Apples iOS entdeckt hatte, welche die Nachrichten-App zum Absturz brachte, ist ein neuer Exploit aufgetaucht. Dieses Mal stürzt gleich das gesamte Smartphone hierbei ab.
Darüber hat der Guardian berichtet. Für diejenigen, die ihren Freunden mal wieder einen Streich spielen möchten, ist dies vermutlich eine gute Gelegenheit: Sendet man eine Nachricht mit einer Kombination aus Emojis in einer bestimmten Reihenfolge, so stürzt das iPhone des Empfängers unverzüglich ab. Es handelt sich hierbei um das Emoji "Weiße Flagge", worauf eine Null und ein Regenbogen-Emoji folgen. Zusätzlich ist ein verstecktes Zeichen in der Nachricht erforderlich.
Bei derartigen Exploits handelt es sich nicht um Einzelfälle: In Apples Betriebssystem wurden bereits vor einiger Zeit Schwachstellen entdeckt, durch welche sich Geräte zu einem Neustart zwingen ließen. Dafür musste lediglich eine spezielle Textnachricht an das Smartphone gesendet werden. Diese enthielt einen internen Code, der das System zum Herunterfahren aufforderte. Durch einen Neustart und das Entfernen der schädlichen Nachricht konnte das Problem behoben werden. Die Schwachstelle wurde nach einiger Zeit vom Hersteller geschlossen.
Wenige Geräte sind betroffen
Zum Glück sind nur wenige Geräte von dem Exploit betroffen. Auf dem Smartphone der Zielperson muss iOS in der Version 10.1.1 laufen, damit der Bug auch funktioniert. Zusätzlich ist es erforderlich, die Zeichenfolge über iMessage zu versenden. Auch der Empfänger muss die Nachricht mit dieser App empfangen. Geräte mit der neusten Version des Betriebssystems, iOS 10.2 und aufwärts, seien wohl nicht betroffen.Bei derartigen Exploits handelt es sich nicht um Einzelfälle: In Apples Betriebssystem wurden bereits vor einiger Zeit Schwachstellen entdeckt, durch welche sich Geräte zu einem Neustart zwingen ließen. Dafür musste lediglich eine spezielle Textnachricht an das Smartphone gesendet werden. Diese enthielt einen internen Code, der das System zum Herunterfahren aufforderte. Durch einen Neustart und das Entfernen der schädlichen Nachricht konnte das Problem behoben werden. Die Schwachstelle wurde nach einiger Zeit vom Hersteller geschlossen.
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