Steuern: Apples EU-Vertriebschef entgeht knapp dem Knast
Der Chef der europäischen Vertriebsniederlassung von Apple hätte sich fast in einem Strafverfahren für die Steuertricks des Unternehmens verantworten müssen. Mit einer Vergleichszahlung kam der Konzern in Italien nun aber noch einmal knapp davon.
In dem Ermittlungsverfahren ging es um den Vorwurf der Steuerhinterziehung. Die italienischen Behörden werfen Apple vor, Einnahmen aus den Verkäufen im Land unrechtmäßig auf die Niederlassung in Irland zu verbuchen. Dadurch seien dem italienischen Fiskus Einnahmen in Höhe von bis zu 879 Millionen Dollar vorenthalten worden.
Das eigentliche Verfahren wurde im Jahr 2013 eingeleitet und es ging erst einmal um Steuerforderungen von etwas über 300 Millionen Euro. Offenbar schätzten die Anwälte des Unternehmens die Sache so ein, dass es wenig Aussicht auf Erfolg gibt. Daher soll Apple dem Vernehmen nach die Steuerforderungen Italiens bereits beglichen haben. Dies machte nun auch den Weg frei für eine Einigung auf personeller Ebene.
Noch nicht ganz ausgestanden ist die Sache hingegen für zwei Apple-Manager aus Italien. Was diese angeht, ist noch keine Einigung getroffen worden. Allerdings ist man wohl zuversichtlich, dass man auch hier einen Vergleich hinbekommen kann.
Der Fall hat indirekt auch etwas mit der gesamten Auseinandersetzung zu tun, die Apples europäische Aktivitäten beleuchtet. Die EU-Kommission betrachtet verschiedene Steuervergünstigungen, mit denen Irland das Unternehmen angelockt hat, als marktverzerrende Subvention und verlangt, dass von den Iren Beträge in Höhe von 13 Milliarden Euro nachgefordert werden.
Das eigentliche Verfahren wurde im Jahr 2013 eingeleitet und es ging erst einmal um Steuerforderungen von etwas über 300 Millionen Euro. Offenbar schätzten die Anwälte des Unternehmens die Sache so ein, dass es wenig Aussicht auf Erfolg gibt. Daher soll Apple dem Vernehmen nach die Steuerforderungen Italiens bereits beglichen haben. Dies machte nun auch den Weg frei für eine Einigung auf personeller Ebene.
Auch zwei Italiener angeklagt
Wie die Nachrichtenagentur Reuters nun unter Berufung auf informierte Kreise berichtet, konnten auch die direkt angeklagten Apple-Manager erlöst werden. Wäre es zu einem Urteil gekommen, hätte eine halbjährige Haftstrafe die Folge sein können. Stattdessen kommt man mit einer Vergleichszahlung in Höhe von 45.000 Euro ohne die Anerkennung einer Schuld davon.Noch nicht ganz ausgestanden ist die Sache hingegen für zwei Apple-Manager aus Italien. Was diese angeht, ist noch keine Einigung getroffen worden. Allerdings ist man wohl zuversichtlich, dass man auch hier einen Vergleich hinbekommen kann.
Der Fall hat indirekt auch etwas mit der gesamten Auseinandersetzung zu tun, die Apples europäische Aktivitäten beleuchtet. Die EU-Kommission betrachtet verschiedene Steuervergünstigungen, mit denen Irland das Unternehmen angelockt hat, als marktverzerrende Subvention und verlangt, dass von den Iren Beträge in Höhe von 13 Milliarden Euro nachgefordert werden.
Thema:
Apples Aktienkurs in Euro
Videos von und über Apple
- MacBook Neo: Apples Einsteiger-Notebook bleibt auch teurer attraktiv
- Pixel 10 vs. iPhone 17e: Die beiden Budget-Premiumgeräte im Vergleich
- iPadOS 27: Erste Blicke auf Apples neues Tablet-Betriebssystem
- Silo: Apple zeigt den offiziellen Trailer zu Staffel 3 der Sci-Fi-Serie
- Tipps zum Tablet: Nützliches Zubehör für iPad 10 und iPad 11 im Test
Neue Downloads zum Thema Apple
Beiträge aus dem Forum
-
Wie alt sollte ein MacBook höchstens sein?
MiezMau -
Virtuellen PDF Drucker auf Macbook installieren - wie ?
Sonnenschein11 -
AppleTV
MiezMau -
Surfstick für MacBook Air mit Sonoma 14
landbastler -
iPhone 13 + Smartwatch (keine Apple Watch)
Bilaltore -
Win-Viren am Mac prüfen?
mondayand0 -
IPhone Ortung verhindern.
PC.Nutzer -
Kontextmenu bearbeiten
Brutschi -
Office 2019 MAC Problem
MiyaGi -
Windows Computer vergleichbar Apple M1 Mini
Lewio82
Weiterführende Links
Neue Nachrichten
- Forscher haben lebende Zellen von Grund auf künstlich konstruiert
- Über 81 Mio. Login-Versuche: Angreifer wollen Microsoft 365 knacken
- SpaceX soll KI-Gerät planen, Musk dementiert Smartphone-Alternative
- Apple will Speicherchips von sanktionierten China-Herstellern kaufen
- Neues Design, neue Chips: Apples Pläne für iPad Pro und MacBook Pro
- Aktuelle Technik-Blitzangebote von Amazon im Überblick
- FritzOS 8.26 ist da: Neues Update behebt Internet-Probleme
Videos
Beliebte Downloads
❤ WinFuture unterstützen
Sie wollen online einkaufen?
Dann nutzen Sie bitte einen der folgenden Links,
um WinFuture zu unterstützen:
Vielen Dank!
Alle Kommentare zu dieser News anzeigen