Halleluja, es ist vollbracht:
Memes sind ab sofort größer als Jesus
Internet-Memes sind wahrscheinlich jedem Nutzer hier ein Begriff, die witzigen, ironischen und manchmal auch ernsten Bild/Text-Montagen und Videos sind längst omnipräsent. Erstellt und geteilt werden sie bei jedem Medienereignis. Memes sind inzwischen so populär, dass sie nun auch Jesus abgelöst haben, jedenfalls laut der Suchbegriffe-Zählung von Google Trends.
Google Trends erfasst die Anzahl bestimmter Begriffe, die in die Suchmaschine des kalifornischen Unternehmens eingegeben werden. Sie sind also ein guter Gradmesser dafür, was die Internet-Nutzer am meisten interessiert.
Und in dieser Statistik hat es im Sommer einen Positionswechsel gegeben, dieser ist aber erst vor kurzem einem Twitter-Nutzer namens Quad aufgefallen. Der Norweger schrieb begeistert: "Wir haben es geschafft, Leute! Wir haben es verdammt nochmal geschafft! Heilige Scheiße!" Was Quad, der offenbar kein strenggläubiger Christ ist, so erfreut: Auf Google Trends konnte sich der Suchbegriff "Memes" vor "Jesus" platzieren.
Eine Ironie dieser Geschichte ist, dass das Wort Meme selbst von Richard Dawkins erfunden worden ist: Der Religionskritiker hat dieses in seinem Buch "Das egoistische Gen" 1976 erstmals verwendet, um zu beschreiben, wie sich (pop)kulturelle Informationen verbreiten. Der Begriff Internet-Meme ist zwar erst später entstanden, greift aber das Konzept des wahrscheinlich bekanntesten Atheisten unserer Zeit auf.
Es gibt weitere Ausschlusskriterien, darunter Anfragen mit Sonderzeichen und einiges mehr. Kurzum: Mit Google Trends lässt sich relative Popularität messen, damit lässt sich so ziemlich alles beweisen, wenn man das Tool nur zu bedienen weiß. Und dennoch ist der Trend erkennbar: Memes werden immer populärer, Jesus stagniert hingegen.
Und in dieser Statistik hat es im Sommer einen Positionswechsel gegeben, dieser ist aber erst vor kurzem einem Twitter-Nutzer namens Quad aufgefallen. Der Norweger schrieb begeistert: "Wir haben es geschafft, Leute! Wir haben es verdammt nochmal geschafft! Heilige Scheiße!" Was Quad, der offenbar kein strenggläubiger Christ ist, so erfreut: Auf Google Trends konnte sich der Suchbegriff "Memes" vor "Jesus" platzieren.
Eine Ironie dieser Geschichte ist, dass das Wort Meme selbst von Richard Dawkins erfunden worden ist: Der Religionskritiker hat dieses in seinem Buch "Das egoistische Gen" 1976 erstmals verwendet, um zu beschreiben, wie sich (pop)kulturelle Informationen verbreiten. Der Begriff Internet-Meme ist zwar erst später entstanden, greift aber das Konzept des wahrscheinlich bekanntesten Atheisten unserer Zeit auf.
Nur relative Zahlen
Freilich: Ob das tatsächlich so ist, lässt sich kaum sagen bzw. ist sogar zu bezweifeln. Denn Google Trends spiegelt nur einen Anteil der gesamten Daten des Suchmaschinenriesen wider. Wie The Verge erläutert, sind das zeitlich abweichende Samples, unpopuläre Suchanfragen werden ebenso wie Duplikate herausgefiltert.Es gibt weitere Ausschlusskriterien, darunter Anfragen mit Sonderzeichen und einiges mehr. Kurzum: Mit Google Trends lässt sich relative Popularität messen, damit lässt sich so ziemlich alles beweisen, wenn man das Tool nur zu bedienen weiß. Und dennoch ist der Trend erkennbar: Memes werden immer populärer, Jesus stagniert hingegen.
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