Schnelles Netz: Hinter der Großstadt-Grenze ist meistens Schluss
Wer zumindest die für die hiesigen Verhältnisse schnellsten Internet-Verbindungen nutzen will, sollte unbedingt in der Stadt wohnen bleiben. Schon kurz hinter den Grenzen der großen Metropolen muss man damit rechnen, nur sehr viel langsamere Anschlüsse zu bekommen.
Wer also beispielsweise zum Wohle der Kinder ein Stück weit in die Natur ziehen will, seine Arbeitsmöglichkeiten aber nicht einschränken kann, sollte unbedingt genau hinschauen, wie die Situation vor Ort aussieht. Das geht aus einer Untersuchung hervor, die das neue Magazin Clutch für seine erste Ausgabe durchgeführt hat. Hier wurden die Ortschaften unter die Lupe genommen, die sich in einer Zehn-Kilometer-Zone um die deutschen Großstädte herum befinden.
Am besten schnitt hier noch die Rhein-Main-Region ab. Um Frankfurt am Main herum ist es aber auch nur in einem Drittel der Orte möglich, problemlos einen Anschluss mit mindestens 50 Megabit pro Sekunde im Downstream zu bekommen. Richtig schlecht sieht es für jene aus, die ins Umland von Hannover, Dortmund, Dresden und Nürnberg ziehen wollen. Mit solchen oder gar schnelleren Anschlüssen sollte man hier besser gar nicht erst rechnen.
Die Ergebnisse der Untersuchung werfen vor allem ein ziemlich schlechtes Licht auf die Umsetzung der Breitband-Pläne, von denen die Bundesregierung immer wieder spricht. Hier ist immer wieder von dem Ziel die Rede, bis 2018 flächendeckend zumindest 50 Megabit pro Sekunde hinzubekommen. Angesichts der schlechten Versorgung schon kurz vor den Toren der großen Städte, kann man sich ausrechnen, wie es weiter draußen in den richtig ländlichen Gebieten aussieht.
Großer Internet-Vergleichs-Rechner
Am besten schnitt hier noch die Rhein-Main-Region ab. Um Frankfurt am Main herum ist es aber auch nur in einem Drittel der Orte möglich, problemlos einen Anschluss mit mindestens 50 Megabit pro Sekunde im Downstream zu bekommen. Richtig schlecht sieht es für jene aus, die ins Umland von Hannover, Dortmund, Dresden und Nürnberg ziehen wollen. Mit solchen oder gar schnelleren Anschlüssen sollte man hier besser gar nicht erst rechnen.
Kinder und Home Office im Grünen?
Das ist insbesondere für die jüngere Arbeitsgeneration problematisch, die ihre ersten Berufsjahre in Startups verbringt. Hier ist es häufig üblich, dass die Mitarbeiter flexibel auch einmal von Zuhause Hand anlegen können. Und wenn nun Kinder hinzukommen und man die ersten richtigen Gehälter nutzte, um sich ein Stück außerhalb der Stadt anzusiedeln, kann man schnell ein Problem bekommen.Die Ergebnisse der Untersuchung werfen vor allem ein ziemlich schlechtes Licht auf die Umsetzung der Breitband-Pläne, von denen die Bundesregierung immer wieder spricht. Hier ist immer wieder von dem Ziel die Rede, bis 2018 flächendeckend zumindest 50 Megabit pro Sekunde hinzubekommen. Angesichts der schlechten Versorgung schon kurz vor den Toren der großen Städte, kann man sich ausrechnen, wie es weiter draußen in den richtig ländlichen Gebieten aussieht.
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