Jetzt ist Schluss: Produktion der letzten VHS-Recorder wird beendet
In Japan wurde jetzt erneut das endgültige Ende eines Relikts aus den jungen Jahren vieler Nutzer eingeläutet. Der Elektronik-Produzent Funai Electric hat als letzter verbliebener Hersteller von Videorecordern angekündigt, die Produktion der Geräte jetzt auslaufen zu lassen.
Man darf sich ruhig wundern, dass die klassischen VHS-Systeme überhaupt noch gebaut und verkauft wurden. Immerhin sind schon zwei weitere Generationen von Datenträgern für Videos erfolgreich gelaufen und werden inzwischen zunehmend durch Online-Formate ersetzt.
Doch gibt es durchaus noch Leute, die einen Bedarf an Videorecordern hatten - wenn auch nur noch Kleinserien produziert wurden. Die inzwischen doch sehr geschrumpfte Nachfrage ist daher auch nicht der alleinige Grund für Funai, nun endgültig auszusteigen. Den Angaben zufolge ist es auch immer schwieriger geworden, Zulieferer für diverse benötigte Teile zu finden, wodurch die Geräte selbst in der Nische immer weniger lohnenswert wurden.
Aber auch Sammler und Fans alter Filme wissen VHS noch zu schätzen. Nicht nur, weil es wohl teuer wäre, eine bestehende Sammlung auf neuere Datenträger umzustellen. Auch den Filmen selbst ginge bei einem Umstieg einiges verloren. So gibt es Produktionen, die zwar auch auf DVD erschienen, dort aber einiges an Flair verloren. Denn die Filmemacher aus der VHS-Zeit haben zuweilen ihre Werke so gestaltet, dass die Bilder auf den Videokassetten gut aussehen - für die vergleichsweise hohe Auflösung der DVD waren diese hingegen nicht gemacht und so machen diese eine nicht gut gemachte Maske oder andere Fehler sichtbar, auf die die Macher aufgrund der geringen VHS-Qualität gar nicht achteten.
Für Nostalgiker: YouTube zeigt Videos auch in VHS-Qualität
Doch gibt es durchaus noch Leute, die einen Bedarf an Videorecordern hatten - wenn auch nur noch Kleinserien produziert wurden. Die inzwischen doch sehr geschrumpfte Nachfrage ist daher auch nicht der alleinige Grund für Funai, nun endgültig auszusteigen. Den Angaben zufolge ist es auch immer schwieriger geworden, Zulieferer für diverse benötigte Teile zu finden, wodurch die Geräte selbst in der Nische immer weniger lohnenswert wurden.
Es gibt noch Nischen
Im Mainstream haben die Geräte, die sich in den 1980er Jahren rasant verbreiteten und in den 1990er Jahren faktisch zur Standard-Ausstattung jedes Wohnzimmers gehörten, schon längst keinen Platz mehr. Es gibt aber durchaus Anwendungsfälle, in denen noch immer Bedarf besteht. Das ist beispielsweise dort der Fall, wo noch recht betagte Überwachungskameras im Einsatz sind oder alte Archivaufnahmen gesichtet und letztlich digitalisiert werden sollen.Aber auch Sammler und Fans alter Filme wissen VHS noch zu schätzen. Nicht nur, weil es wohl teuer wäre, eine bestehende Sammlung auf neuere Datenträger umzustellen. Auch den Filmen selbst ginge bei einem Umstieg einiges verloren. So gibt es Produktionen, die zwar auch auf DVD erschienen, dort aber einiges an Flair verloren. Denn die Filmemacher aus der VHS-Zeit haben zuweilen ihre Werke so gestaltet, dass die Bilder auf den Videokassetten gut aussehen - für die vergleichsweise hohe Auflösung der DVD waren diese hingegen nicht gemacht und so machen diese eine nicht gut gemachte Maske oder andere Fehler sichtbar, auf die die Macher aufgrund der geringen VHS-Qualität gar nicht achteten.
Für Nostalgiker: YouTube zeigt Videos auch in VHS-Qualität
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Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
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