Peter Chou verlässt HTC: Einer der "Väter des Smartphones" tritt ab
Es ist offiziell: HTC hat sich von Mitgründer Peter Chou getrennt. Nachdem über Monate darüber spekuliert wurde, welche Rolle der langjährige Chef des taiwanischen Smartphone-Herstellers inzwischen innehatte, hat HTC heute bestätigt, dass Chou nicht mehr für den Konzern tätig ist.
Wie Engadget Chinese und einige taiwanische Medien berichten, ist Peter Chou, der HTC einst mitgegründet hatte und dem Unternehmen lange als CEO vorstand, nicht mehr für den schwächelnden taiwanischen Smartphone-Lieferanten tätig. Chou hatte den CEO-Posten bereits im März 2015 an Cher Wang abgetreten, die ebenfalls zu den Gründern des Unternehmens gehörte.
Peter Chou als HTC-Chef bei der Präsentation des HTC One m7
Chou hatte zuletzt das sogenannte HTC Future Development Lab mit geleitet, das unter anderem an Produkten wie der zusammen mit dem US-Spielespezialisten Valve entwickelten Virtual-Reality-Plattform HTC Vive arbeitete. Seit September bzw. Oktober 2015 war er nur noch als Berater für HTC tätig, wobei schon damals Gerüchte über seinen Weggang aufgekommen waren, die HTC allerdings vehement dementierte.
Siehe auch: HTC-Firmengründer wechseln sich an Spitze ab, Cher Wang neue CEO
HTC veröffentlichte heute eine Stellungnahme, in der man den Rückzug von Peter Chou aus dem Unternehmen bestätigte. Man danke Chou für seine langjährige Mitarbeit bei HTC und seine Beiträge zum Erfolg des Unternehmens. Ganz will man sich aber noch immer nicht voneinander trennen, denn Chou soll weiterhin als "Honorary Advisor", also als Ehrenberater, seine Erfahrung einbringen.
Peter Chou ist mittlerweile schon seit Mitte September 2015 Vorstandsvorsitzender des in Hong Kong ansässigen Unternehmens Digital Domain, das als Spezialist für Visuelle Effekte an der Produktion diverser bekannter Filme beteiligt war, darunter "Iron Man", "Transformers", "X-Men", "Titanic", "Her" und "Tron: Legacy".
Chou hatte 2004 den CEO-Posten bei HTC vom dritten Mitgründer H.T. Cho übernommen und war entscheidend am Aufstieg des damals noch primär als Vertragsfertiger für große Markenanbieter tätigen taiwanischen Herstellers zu einem der führenden Smartphone-Anbieter der Welt beteiligt. Unter ihm führte HTC einst das erste Android-Smartphone ein und konnte lange Jahre eine Führungsposition innehalten - unter anderem mit bis heute legendären Geräten wie dem HTC One.
Andererseits wird Chou aber auch dafür kritisiert, dass er die führende Rolle von HTC mit einer konfusen Produktpolitik auf's Spiel setzte, als das Unternehmen über einige Jahre hinweg wenig attraktive Mittelklasse-Smartphones als Teil einer unübersichtlichen Produktpalette auf den Markt brachte und wegen zu hoher Preise und interner Querelen seine Marktführerschaft an Konkurrenten wie Samsung verlor.
Peter Chou als HTC-Chef bei der Präsentation des HTC One m7
Chou hatte zuletzt das sogenannte HTC Future Development Lab mit geleitet, das unter anderem an Produkten wie der zusammen mit dem US-Spielespezialisten Valve entwickelten Virtual-Reality-Plattform HTC Vive arbeitete. Seit September bzw. Oktober 2015 war er nur noch als Berater für HTC tätig, wobei schon damals Gerüchte über seinen Weggang aufgekommen waren, die HTC allerdings vehement dementierte.
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HTC veröffentlichte heute eine Stellungnahme, in der man den Rückzug von Peter Chou aus dem Unternehmen bestätigte. Man danke Chou für seine langjährige Mitarbeit bei HTC und seine Beiträge zum Erfolg des Unternehmens. Ganz will man sich aber noch immer nicht voneinander trennen, denn Chou soll weiterhin als "Honorary Advisor", also als Ehrenberater, seine Erfahrung einbringen.
Peter Chou ist mittlerweile schon seit Mitte September 2015 Vorstandsvorsitzender des in Hong Kong ansässigen Unternehmens Digital Domain, das als Spezialist für Visuelle Effekte an der Produktion diverser bekannter Filme beteiligt war, darunter "Iron Man", "Transformers", "X-Men", "Titanic", "Her" und "Tron: Legacy".
Chou hatte 2004 den CEO-Posten bei HTC vom dritten Mitgründer H.T. Cho übernommen und war entscheidend am Aufstieg des damals noch primär als Vertragsfertiger für große Markenanbieter tätigen taiwanischen Herstellers zu einem der führenden Smartphone-Anbieter der Welt beteiligt. Unter ihm führte HTC einst das erste Android-Smartphone ein und konnte lange Jahre eine Führungsposition innehalten - unter anderem mit bis heute legendären Geräten wie dem HTC One.
Andererseits wird Chou aber auch dafür kritisiert, dass er die führende Rolle von HTC mit einer konfusen Produktpolitik auf's Spiel setzte, als das Unternehmen über einige Jahre hinweg wenig attraktive Mittelklasse-Smartphones als Teil einer unübersichtlichen Produktpalette auf den Markt brachte und wegen zu hoher Preise und interner Querelen seine Marktführerschaft an Konkurrenten wie Samsung verlor.
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