34.500 Acer-Kreditkartendaten gestohlen, Lücke fast ein Jahr offen
Der taiwanesische Hersteller Acer hat eingeräumt, dass dem Unternehmen bei einer Hackerattacke knapp 35.000 Kreditkartendaten geklaut worden sind. Europäische Nutzer können aber beruhigt sein: Betroffen sind nur Nordamerika und Puerto Rico. Für Acer ist der Vorfall aber einigermaßen peinlich, da der Hack fast ein Jahr unbemerkt geblieben ist.
Der Hack hat sich zwischen Mai 2015 und April dieses Jahres ereignet, entwendet wurden die vollständigen Kreditkartendaten samt Namen und Adressen der Besitzer. Das Unternehmen teilte mit, dass man bisher keine Hinweise darauf habe, dass Passwörter oder sonstige Login-Daten gestohlen worden sind, man schließt das aber auch nicht aus.
Acer hat alle 34.500 betroffenen Kunden über den Vorfall informiert, alle sitzen aber in den USA, Kanada oder Puerto Rico, andere Länder sollen definitiv nicht betroffen sein. Mit den jüngsten "Mega-Lücken" von Seiten wie MySpace, LinkedIn und Tumblr, bei denen riesige Datensätze entwendet worden sind, hat der Angriff auf den Acer-Store aber wohl nichts zu tun.
Allzu groß dürfte der Schaden für die 34.500 Betroffenen nicht sein, da sie bei Fremdverschulden im Normalfall für etwaige Schäden nicht haften bzw. das Geld zurückerstattet bekommen. Es ist aber nicht bekannt, ob die gestohlenen Daten überhaupt missbraucht worden sind bzw. das technisch überhaupt möglich war. Acer selbst hat die Lücke inzwischen bzw. sofort nach der Entdeckung geschlossen und auch die Zahlungsdienstleister informiert.
Peinlich lange unentdeckt
Acer würde die Angelegenheit verständlicherweise am liebsten nicht an die große Glocke hängen, man musste die Sache aber den kalifornischen Behörden melden und so hat ZDNet davon Wind bekommen. Wie die Seite schreibt, wurde der Generalstaatsanwalt von Kalifornien "still und heimlich" informiert, vom Angriff betroffen war der Online-Shop von Acer.Der Hack hat sich zwischen Mai 2015 und April dieses Jahres ereignet, entwendet wurden die vollständigen Kreditkartendaten samt Namen und Adressen der Besitzer. Das Unternehmen teilte mit, dass man bisher keine Hinweise darauf habe, dass Passwörter oder sonstige Login-Daten gestohlen worden sind, man schließt das aber auch nicht aus.
Acer hat alle 34.500 betroffenen Kunden über den Vorfall informiert, alle sitzen aber in den USA, Kanada oder Puerto Rico, andere Länder sollen definitiv nicht betroffen sein. Mit den jüngsten "Mega-Lücken" von Seiten wie MySpace, LinkedIn und Tumblr, bei denen riesige Datensätze entwendet worden sind, hat der Angriff auf den Acer-Store aber wohl nichts zu tun.
Allzu groß dürfte der Schaden für die 34.500 Betroffenen nicht sein, da sie bei Fremdverschulden im Normalfall für etwaige Schäden nicht haften bzw. das Geld zurückerstattet bekommen. Es ist aber nicht bekannt, ob die gestohlenen Daten überhaupt missbraucht worden sind bzw. das technisch überhaupt möglich war. Acer selbst hat die Lücke inzwischen bzw. sofort nach der Entdeckung geschlossen und auch die Zahlungsdienstleister informiert.
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Witold PryjdaSenior Redakteur
Seit 1996 im Journalismus, ausgebildet an der Österreichischen Medienakademie. Sein Spektrum reicht von Robotern und KI über E-Autos bis zur Militärtechnik.
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