Microsoft-Forscher entwickeln bessere Oculus-Linsen mit Nachteil
Eine Gruppe von Microsoft-Forschern hat mit Hilfe einer neuen Software ein alternatives Linsen-Set für das Virtual-Reality-Headset Oculus Rift entwickelt. Die Linsen der Forscher sollen einige Probleme ausräumen, die beim Rift auftreten und insgesamt für eine gesteigerte Bildqualität sorgen.
Wie The Register berichtet, hat ein Team von Microsoft Research (MSR) kürzlich eine CAD-Datei veröffentlicht, mit deren Hilfe unter Verwendung von 3D-Druckern jedermann einen eigenen Linsenträger produzieren kann - vorausgesetzt, man hat das nötige Kleingeld und den richtigen Drucker. Zusammen mit Linsen aus dem spezialisierten Fachhandel soll man so selbst Verbesserungen an der Optik des Oculus Rift vornehmen können.
Microsofts Linsenträger ist deutlich größer, zeigt aber weniger
Microsoft verspricht, dass die nur als "MSR Lens" bezeichneten Ersatzlinsen für das Oculus Rift Headset unter anderem die bei den Originallinsen entstehenden Farbabweichungen unterbinden und die leichte Verzerrung der Oculus-eigenen Linsen verhindern. Insgesamt sollen die alternativen Linsen für eine bessere Bildqualität sorgen, auch weil die sonst recht auffällige Rasterung des Bilds reduziert wird.
Bildqualität im Vergleich: Oben Microsofts Alternative, unten Oculus Original-Linse
Microsofts Ersatzlinsen für das Oculus Rift VR-Headset sind ihrerseits jedoch auch nicht ganz ohne Macken. Neben der schwierigen Fertigung des Linsenträgers mit einem teuren hochauflösenden 3D-Drucker muss man nämlich die von den Forschern verwendeten Linsen aus dem Fachhandel zusätzlich einkaufen.
Diese sind alles andere als günstig, denn beim Händler Edmund Optics werden für die von Microsofts Spezialisten verwendeten Linsen pro Stück jeweils rund 85 Euro fällig. Weil man gleich zwei Linsenpaare benötigt, steigen die Kosten schnell auf weit über 300 Euro. Dies liegt unter anderem daran, dass die Linsen eine spezielle Beschichtung haben müssen, damit die Farbdarstellung korrekt erfolgt.
Das Microsoft-Team weist in der Dokumentation seiner Alternativ-Linsen für das Oculus Rift auch darauf hin, dass das Sichtfeld durch die Verwendung der alternativen Linsenkonstruktion im Vergleich zum Original leicht verkleinert wird. Dieser Nachteil soll vermutlich durch die bessere Bildqualität aufgewogen werden. Um die Vorteile des Designs von Microsoft zu nutzen, muss man den von dem Unternehmen angebotenen Code zusammen mit der Unity Game-Engine nutzen, wodurch die Linsenverzerrung korrigiert wird.
Microsofts Linsenträger ist deutlich größer, zeigt aber weniger
Microsoft verspricht, dass die nur als "MSR Lens" bezeichneten Ersatzlinsen für das Oculus Rift Headset unter anderem die bei den Originallinsen entstehenden Farbabweichungen unterbinden und die leichte Verzerrung der Oculus-eigenen Linsen verhindern. Insgesamt sollen die alternativen Linsen für eine bessere Bildqualität sorgen, auch weil die sonst recht auffällige Rasterung des Bilds reduziert wird.
Bildqualität im Vergleich: Oben Microsofts Alternative, unten Oculus Original-Linse
Microsofts Ersatzlinsen für das Oculus Rift VR-Headset sind ihrerseits jedoch auch nicht ganz ohne Macken. Neben der schwierigen Fertigung des Linsenträgers mit einem teuren hochauflösenden 3D-Drucker muss man nämlich die von den Forschern verwendeten Linsen aus dem Fachhandel zusätzlich einkaufen.
Diese sind alles andere als günstig, denn beim Händler Edmund Optics werden für die von Microsofts Spezialisten verwendeten Linsen pro Stück jeweils rund 85 Euro fällig. Weil man gleich zwei Linsenpaare benötigt, steigen die Kosten schnell auf weit über 300 Euro. Dies liegt unter anderem daran, dass die Linsen eine spezielle Beschichtung haben müssen, damit die Farbdarstellung korrekt erfolgt.
Das Microsoft-Team weist in der Dokumentation seiner Alternativ-Linsen für das Oculus Rift auch darauf hin, dass das Sichtfeld durch die Verwendung der alternativen Linsenkonstruktion im Vergleich zum Original leicht verkleinert wird. Dieser Nachteil soll vermutlich durch die bessere Bildqualität aufgewogen werden. Um die Vorteile des Designs von Microsoft zu nutzen, muss man den von dem Unternehmen angebotenen Code zusammen mit der Unity Game-Engine nutzen, wodurch die Linsenverzerrung korrigiert wird.
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Roland QuandtRedakteur für Smartphones & Leaks
Seine Vorabberichte zu neuen Smartphones greifen Tech-Medien in aller Welt auf. Schwerpunkte: Samsung Galaxy, Google Pixel, Prozessoren und Windows.
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