Apple iOS 10: Apps werden nur deaktiviert, nicht komplett gelöscht
Anfang der Woche gab es von sicherlich einigen iOS-Nutzern einen Jubelschrei zu hören, denn Apple hat am Rande der WWDC bekannt gegeben, dass man mit iOS 10 erstmals vorinstallierte Apps "löschen" kann. Doch nun hat der kalifornische Konzern klargestellt, was genau gemeint ist, nämlich eher ein Ausblenden und nicht Löschen.
Besitzer von iPhones und iPads, bei denen der Speicherplatz eng ist oder wird, haben sich zu früh gefreut: Denn mittlerweile hat Craig Federighi, Senior Vice President of Software Engineering bei Apple, in einem Gespräch mit dem bekannten Apple-Blogger John Gruber klargestellt, dass mit "Löschen" von Apps vor allem deren Entfernen vom Homescreen gemeint ist (via TechCrunch).
Zwar werden dabei auch diverse Trash-Files, also Cache-Dateien und sonstige temporäre Daten, gelöscht, aber der Zugewinn an Speicherplatz fällt nicht in dem Umfang aus wie man glauben oder hoffen könnte. Das bedeutet, dass die App selbst bleibt, wo sie ist, denn laut Federighi sind diese Anwendungen zu tief im Betriebssystem integriert, um sie tatsächlich löschen zu können.
Doch die erwähnten 150 MB sind nicht der Speicher, der effektiv frei wird, sondern nur die Summe der Installationsgrößen. In der Praxis wird dadurch also kaum Speicherplatz frei, das Löschen von Apps ist also höchstens Nutzern zu empfehlen, die einen aufgeräumten bzw. minimalistischen Homescreen bevorzugen.
Siehe auch: iOS 10: Apple-Apps lassen sich endlich löschen - viele Optimierungen
Zwar werden dabei auch diverse Trash-Files, also Cache-Dateien und sonstige temporäre Daten, gelöscht, aber der Zugewinn an Speicherplatz fällt nicht in dem Umfang aus wie man glauben oder hoffen könnte. Das bedeutet, dass die App selbst bleibt, wo sie ist, denn laut Federighi sind diese Anwendungen zu tief im Betriebssystem integriert, um sie tatsächlich löschen zu können.
150 MB
Grund für diese tiefe Integration seien unter anderem Sicherheitsüberlegungen. In iOS 10 kann man zwar die Verbindungen dazu kappen, aber sie nicht entfernen. Apple selbst hat sich hierzu allerdings einigermaßen irreführend geäußert: Denn in einem Support-Dokument wollte man darauf hinweisen, dass alle betroffenen Apps zusammen gerade einmal etwa 150 Megabyte benötigen und der Platzgewinn somit ohnehin nur gering wäre (etwa für ein kurzes Video).Doch die erwähnten 150 MB sind nicht der Speicher, der effektiv frei wird, sondern nur die Summe der Installationsgrößen. In der Praxis wird dadurch also kaum Speicherplatz frei, das Löschen von Apps ist also höchstens Nutzern zu empfehlen, die einen aufgeräumten bzw. minimalistischen Homescreen bevorzugen.
Siehe auch: iOS 10: Apple-Apps lassen sich endlich löschen - viele Optimierungen
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