Anonymous-Mitglieder trollen IS mit Hack im Zeichen des Regenbogens
Daesch, auch bekannt als Islamischer Staat (IS), betreibt zahlreiche Twitter-Konten und sonstige Kanäle auf diversen sozialen Netzwerken. Diese werden für menschenverachtende Propaganda genutzt, auch die Taten des Attentäters von Orlando wurden auf Twitter und Co. gepriesen. Vor kurzem bekamen Daesch-Mitglieder und Sympathisanten dort ungewohnte Bilder und Botschaften zu sehen.
Die islamischen Daesch-Terroristen verdrehen den Koran, dazu gehört auch, dass sie meinen, dass die Heilige Schrift des Islam Homosexualität verbietet und Morde an Schwulen rechtfertigt - was aber nicht stimmt, wie man gerade auch bei Spiegel Online nachlesen kann. Auch ist nicht klar, ob und in wie weit Daesch (ein Name, der beim IS verhasst ist) am Attentat von Orlando tatsächlich direkt beteiligt war. Für die islamischen Fanatiker spielte das aber ohnehin keine Rolle und sie preisten den Mord an fast 50 Menschen auf Twitter und Co. entsprechend.
Liebe statt Hass: Die 'verschönerten' Propaganda-Seiten von Daesh
So mancher Follower dürfte aber vor kurzem ein blaues oder besser gesagt regenbogenfarbenes Wunder erlebt haben. Denn mehrere mit Anonymous in Verbindung stehende Hacker haben Pro-IS-Konten gekapert. Der führende Hacker mit dem Namen WauchulaGhost sagte, dass er sich bereits in den vergangenen Monaten Zugriff darauf verschafft habe, diese aber bisher nicht verwendet hat.
"Ich habe es für die Leben, die in Orlando verloren wurden, getan. Daesch hat die Attacke verbreitet und gelobt, also dachte ich, dass ich die Opfer verteidige", sagte WauchulaGhost gegenüber Newsweek.
Liebe statt Hass: Die 'verschönerten' Propaganda-Seiten von Daesh
So mancher Follower dürfte aber vor kurzem ein blaues oder besser gesagt regenbogenfarbenes Wunder erlebt haben. Denn mehrere mit Anonymous in Verbindung stehende Hacker haben Pro-IS-Konten gekapert. Der führende Hacker mit dem Namen WauchulaGhost sagte, dass er sich bereits in den vergangenen Monaten Zugriff darauf verschafft habe, diese aber bisher nicht verwendet hat.
Gay Pride-Botschaften
Nach dem Attentat von Orlando beschloss er, unter Mithilfe zweier weiterer Hacker namens Ebony und Yeti, die gekaperten Konten (sofern noch nicht gesperrt) zu "verschönern": Und zwar bekamen Daesch-Sympathisanten statt Hass und Hetze Regenbogen-Bilder, "Gay Pride"-Botschaften und auch Schwulen-Erotik zu sehen. Die Hacker betonten allerdings gegenüber Newsweek, dass sie kein explizites Material gezeigt haben, weil sie auch niemanden beleidigen wollten."Ich habe es für die Leben, die in Orlando verloren wurden, getan. Daesch hat die Attacke verbreitet und gelobt, also dachte ich, dass ich die Opfer verteidige", sagte WauchulaGhost gegenüber Newsweek.
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Witold PryjdaSenior Redakteur
Seit 1996 im Journalismus, ausgebildet an der Österreichischen Medienakademie. Sein Spektrum reicht von Robotern und KI über E-Autos bis zur Militärtechnik.
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