UKW ist in Smartphones oft schon drin - Kampagne für Freischaltung
Die meisten Smartphones haben rein technisch gesehen die Option, UKW-Radioprogramme zu empfangen. Das entsprechende Feature ist allerdings schlicht deaktiviert - auch weil die Netzbetreiber es nicht besonders mögen. Eine Kampagne in Nordamerika will nun die Freischaltung erkämpfen.
Infografik: Streaming aufs Radio - Verbreiteter als man denkt
Der UKW-Tuner ist keineswegs ein separater Chip, der von den Geräteherstellern eingebaut werden muss. In den meisten Fällen ist er bereits in dem Silizium-Stück enthalten, das auch für die anderen Funkverbindungen verantwortlich ist. Wie inzwischen diverse positive Beispiele in Kanada und auch in den USA zeigen, genügt oft ein Software-Update, um das Feature zu aktivieren. Dann kann man Musik hören, ohne das Datenvolumen und den Akku ständig zu belasten.
Die Initiatoren der Kampagne "Free Radio on my Phone" sehen einen einfachen Grund darin, dass die Funktion bei vielen Mobiltelefonen deaktiviert ist: Die Netzbetreiber verdienen schlicht mehr daran, wenn ihre Kunden Musik und andere Audio-Inhalte per Internet-Stream hören und sich für teurere Tarife entscheiden, um auch über ausreichend Datenvolumen zu verfügen. Hinzu kommt, dass die Nachfrage als doch eher gering eingeschätzt wird und man daher den zusätzlichen Support-Aufwand nicht gewährleisten will.
Aufgrund der Öffentlichkeitsarbeit der Kampagnen und der darauf folgenden Nachfragen haben mehrere Netzbetreiber bereits reagiert. Beim US-Anbieter Sprint wird die UKW-Funktion beispielsweise auf den aktuellen Android-Geräten freigeschaltet, wenn ein entsprechender Chip verbaut ist. Auch AT&T und T-Mobile haben dies zumindest für zukünftig verkaufte Geräte angekündigt. In Kanada sind die Erfolge noch etwas bescheidener, aber auch hier gibt es Netzbetreiber, die Rücksprache mit den Herstellern halten und die Freischaltung der UKW-Empfänger zumindest in Erwägung ziehen.
Der in den USA aktive Teil der Kampagne rüstet derweil aufgrund ihrer bisherigen Erfolge zu einer "Super-Challenge", wie sie es selbst bezeichnen. Sie gehen davon aus, dass auch in Apples iPhones im Grunde eine UKW-Option vorhanden ist - doch der US-Konzern ist bekanntlich eine deutlich härtere Nuss, als die diversen Android-Produzenten.
Infografik: Streaming aufs Radio - Verbreiteter als man denkt
Der UKW-Tuner ist keineswegs ein separater Chip, der von den Geräteherstellern eingebaut werden muss. In den meisten Fällen ist er bereits in dem Silizium-Stück enthalten, das auch für die anderen Funkverbindungen verantwortlich ist. Wie inzwischen diverse positive Beispiele in Kanada und auch in den USA zeigen, genügt oft ein Software-Update, um das Feature zu aktivieren. Dann kann man Musik hören, ohne das Datenvolumen und den Akku ständig zu belasten.
Die Initiatoren der Kampagne "Free Radio on my Phone" sehen einen einfachen Grund darin, dass die Funktion bei vielen Mobiltelefonen deaktiviert ist: Die Netzbetreiber verdienen schlicht mehr daran, wenn ihre Kunden Musik und andere Audio-Inhalte per Internet-Stream hören und sich für teurere Tarife entscheiden, um auch über ausreichend Datenvolumen zu verfügen. Hinzu kommt, dass die Nachfrage als doch eher gering eingeschätzt wird und man daher den zusätzlichen Support-Aufwand nicht gewährleisten will.
Aufgrund der Öffentlichkeitsarbeit der Kampagnen und der darauf folgenden Nachfragen haben mehrere Netzbetreiber bereits reagiert. Beim US-Anbieter Sprint wird die UKW-Funktion beispielsweise auf den aktuellen Android-Geräten freigeschaltet, wenn ein entsprechender Chip verbaut ist. Auch AT&T und T-Mobile haben dies zumindest für zukünftig verkaufte Geräte angekündigt. In Kanada sind die Erfolge noch etwas bescheidener, aber auch hier gibt es Netzbetreiber, die Rücksprache mit den Herstellern halten und die Freischaltung der UKW-Empfänger zumindest in Erwägung ziehen.
Super-Challenge: iPhone
Unterstützt wird die Kampagne von verschiedenen Radiosendern, die natürlich ein Interesse daran haben, ihre Hörer nicht zunehmend an die Konkurrenz aus dem Netz zu verlieren. Aber auch die US-Behörde für Katastrophenschutz hat sich für die Anschaltung der UKW-Option ausgesprochen - denn in Notsituationen können die Mobilfunknetze leicht zusammenbrechen und das klassische Radio ist dann eine hervorragende Möglichkeit, Informationen zu den Bürgern zu bringen.Der in den USA aktive Teil der Kampagne rüstet derweil aufgrund ihrer bisherigen Erfolge zu einer "Super-Challenge", wie sie es selbst bezeichnen. Sie gehen davon aus, dass auch in Apples iPhones im Grunde eine UKW-Option vorhanden ist - doch der US-Konzern ist bekanntlich eine deutlich härtere Nuss, als die diversen Android-Produzenten.
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