TV-Kabel: Nokia demonstriert symmetrische Verbindung mit 10 Gigabit
Internet-Anbindungen über das TV-Kabelnetz sind bekannt dafür, dass den Nutzern hier zwar vergleichsweise hohe Downstream-Bandbreiten angeboten werden, der Upload allerdings zu einem signifikanten Flaschenhals wird. Das muss aber nicht so ein, wie die Bell Labs von Nokia nun zeigen konnten.
Die Forscher der Einrichtung arbeiten an einer Technologie namens XG-CABLE. Wie sie nun mitteilten, gelang es ihnen, mit dieser eine symmetrische Verbindung mit einer Bandbreite von 10 Gigabit pro Sekunde zu realisieren. Die aktuellen Versuche fanden zwar noch im Labor statt, doch zeigten sie das grundsätzliche Potenzial, das in den bestehenden Kabelnetzen steckt.
XG-CABLE ist den Angaben zufolge kompatibel mit dem DOCSIS 3.1-Standard, der von den meisten Kabelnetzbetreibern bereits implementiert wird, und kann somit in die vorhandene Technik integriert werden. Die genannten 10 Gigabit pro Sekunde sind in DOCSIS 3.1 ohnehin als obere Ausbaustufe vorgesehen - bisher aber eben nur in eine Richtung.
Leistungsfähige Upstreams werden für viele Nutzer immer wichtiger. Hier werden immerhin nicht nur dann hohe Bandbreiten benötigt, wenn es gerade einmal darum geht, ein HD-Video auf YouTube zu laden. Die steigende Nutzung von Live-Streaming und diversen Anwendungen bis hin zur Virtual Reality, bei denen viele Prozesse in der Cloud ablaufen, machen höhere Datenraten hier unabdingbar.
XG-CABLE ist den Angaben zufolge kompatibel mit dem DOCSIS 3.1-Standard, der von den meisten Kabelnetzbetreibern bereits implementiert wird, und kann somit in die vorhandene Technik integriert werden. Die genannten 10 Gigabit pro Sekunde sind in DOCSIS 3.1 ohnehin als obere Ausbaustufe vorgesehen - bisher aber eben nur in eine Richtung.
Upstream wird wichtiger
Um die hohen Bandbreiten sowohl im Downstream als auch im Upstream realisieren zu können, müssen die dafür genutzten Frequenzen in einem 1,2 Gigahertz breiten Spektrum dichter zusammenrücken, was zusätzlichen Aufwand bei der Reduzierung von Störungen notwendig macht. Die symmetrischen 10 Gigabit bekamen die Entwickler dabei über eine 100 Meter lange direkte Kabelverbindung hin. Versuche mit einer realistischen Netzwerk-Infrastruktur, wie sie bereits bei den Kunden der verschiedenen Betreiber anliegt, brachten es hingegen auf rund 7,5 Gigabit pro Sekunde.Leistungsfähige Upstreams werden für viele Nutzer immer wichtiger. Hier werden immerhin nicht nur dann hohe Bandbreiten benötigt, wenn es gerade einmal darum geht, ein HD-Video auf YouTube zu laden. Die steigende Nutzung von Live-Streaming und diversen Anwendungen bis hin zur Virtual Reality, bei denen viele Prozesse in der Cloud ablaufen, machen höhere Datenraten hier unabdingbar.
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