Moto G 4th Gen & Moto G Plus:
5,5"-Phablets werden erwachsen *UPDATE*
Motorola hat soeben das Moto G 4th Gen und das Moto G Plus offiziell angekündigt. Wie erwartet wächst die vierte Generation des "Günstig-aber-gut"-Smartphones von Motorola auf 5,5 Zoll an und bekommt mit dem Plus-Modell ein besser ausgestattetes Schwestermodell mit einigen Zusatzfeatures wie etwa einem Fingerabdruckleser.
Nach der Übernahme von Motorola durch Lenovo versucht man nun mit dem neuen Moto G 4. Generation und dem Moto G Plus an den Erfolg der millionenfach verkauften Vorgänger anzuknüpfen. Das Rezept bleibt dabei gleich: günstig sollen die Geräte sein und dabei möglichst viel Gegenwert bieten. Dabei setzt Motorola nun auf ein jeweils 5,5 Zoll großes Display, dessen Aufösung auf 1920x1080 Pixel gesteigert wurde.
Damit wächst das Panel nicht nur ein Stück, sondern legt vor allem in Sachen Auflösung kräftig zu, denn der Vorgänger war noch mit einem 720p-Screen unterwegs. Auch bei den Einsteiger- bzw. Mittelklasse-Geräten wird Full HD somit endgültig zum Standard. Es handelt sich wie zuvor um ein IPS-Display, das dementsprechend eine geringe Blickwinkelabhängigkeit bietet.
Natürlich sind die beiden Moto G4-Varianten aber auch nicht mehr so handlich wie zuvor. Der Grund für das Wachstum dürfte der generelle Trend zu mehr Display-Diagonale sein. Für eine größere Widerstandsfähigkeit setzt Motorola bei beiden Modellen auf eine Bildschirmabdeckung aus Corning Gorilla Glass 3, mit der Kratzer vermieden werden sollen.
Datenblatt des Moto G 4th Gen Plus (für Indien)
Unter der Haube steckt hier ein Qualcomm Snapdragon 617 Octacore-SoC, bei dem es sich nicht mehr um den aktuellsten Chip handelt. Der mit acht ARM Cortex-A53-Kernen ausgerüstete SoC bringt es auf einen Maximaltakt von 1,52 Gigahertz und bringt ein integriertes LTE-Modem für maximale Downstream-Geschwindigkeiten von 150 MBit/s mit.
Darüber hinaus sind je nach Variante zwei oder drei Gigabyte Arbeitsspeicher sowie 16 oder 32 GB interner Flash-Speicher verbaut, die sich mittels MicroSD-Kartenslot bequem erweitern lassen. Die Kapazität des Akkus gibt der Hersteller mit ordentlichen 3000mAh an, was in dieser Größenklasse dem aktuellen Standard entspricht. Die Energieversorgung erfolgt mittels eines "TurboPower"-Netzteils, das den Akku schnell füllen soll.
Update: Lenovo will neben den Varianten mit 2/16GB Speicher auch Versionen mit sogar vier Gigabyte Arbeitsspeicher und bis zu 64 GB Speicher anbieten - natürlich nur beim Moto G Plus. Zwar erwähnt auch die deutsche Website diese Modelle, doch nach aktueller Planung soll zunächst nur die Version mit zwei und 16 GB Speicher in Deutschland angeboten werden. Denkbar ist, dass mittelfristig zumindest über den Moto Maker auch die Versionen mit mehr Speicher verfügbar sein werden. /Update
Beide Kamera-Varianten bieten eine F/2.0-Blende. Neben dem Phase-Detection-Fokus wird auch ein Laser-Autofokus geboten. Motorola hat außerdem endlich in die hauseigenen Kamera-App investiert und ihr nicht nur eine neue Oberfläche verpasst, sondern auch einen Pro-Modus, mit dem man die diversen Einstellungen nun manuell den Bedürfnissen anpassen kann.
Ein weiterer Unterschied zwischen der Plus-Version und der normalen Ausgabe des Moto G4 ist der Fingerabdruckleser, der bei der besseren Ausgabe unterhalb des Displays auf der Front angebracht ist. Als Betriebssystem läuft hier Android 6.0 "Marshmallow" in einer weitestgehend unveränderten Ausgabe. Grundsätzlich bieten alle Versionen des Moto G anscheinend zwei SIM-Kartenslots.
Mit 7,9 Millimetern Bauhöhe und einem Gewicht von 155 Gramm entsprechen sowohl das Moto G 4. Generation als auch das Moto G Plus den in dieser Größenklasse üblichen Werten. Auf die beim Vorgänger gewährleistete Wasserdichtigkeit muss man bei den neuen Modellen leider verzichten, doch immerhin kommt ein Nano-Coating zum Einsatz, das wasserabweisend wirken soll.
Vorerst nannte Motorola nur Preise für das Plus-Modell: in Indien kostet dieses Modell in der Basis-Version mit zwei GB RAM und 16 GB internem Flash-Speicher 13499 Rupien, was umgerechnet knapp 180 Euro entspricht. Für das mit drei Gigabyte RAM und 32 GB Speicher ausgerüstete Plus-Modell werden 14999 Rupien fällig - umgerechnet knapp 200 Euro. Hierzulande sollen die Geräte allerdings mit Preisen von 249 und 299 Euro deutlich teurer werden.
Damit wächst das Panel nicht nur ein Stück, sondern legt vor allem in Sachen Auflösung kräftig zu, denn der Vorgänger war noch mit einem 720p-Screen unterwegs. Auch bei den Einsteiger- bzw. Mittelklasse-Geräten wird Full HD somit endgültig zum Standard. Es handelt sich wie zuvor um ein IPS-Display, das dementsprechend eine geringe Blickwinkelabhängigkeit bietet.
Natürlich sind die beiden Moto G4-Varianten aber auch nicht mehr so handlich wie zuvor. Der Grund für das Wachstum dürfte der generelle Trend zu mehr Display-Diagonale sein. Für eine größere Widerstandsfähigkeit setzt Motorola bei beiden Modellen auf eine Bildschirmabdeckung aus Corning Gorilla Glass 3, mit der Kratzer vermieden werden sollen.
Datenblatt des Moto G 4th Gen Plus (für Indien)
Unter der Haube steckt hier ein Qualcomm Snapdragon 617 Octacore-SoC, bei dem es sich nicht mehr um den aktuellsten Chip handelt. Der mit acht ARM Cortex-A53-Kernen ausgerüstete SoC bringt es auf einen Maximaltakt von 1,52 Gigahertz und bringt ein integriertes LTE-Modem für maximale Downstream-Geschwindigkeiten von 150 MBit/s mit.
Darüber hinaus sind je nach Variante zwei oder drei Gigabyte Arbeitsspeicher sowie 16 oder 32 GB interner Flash-Speicher verbaut, die sich mittels MicroSD-Kartenslot bequem erweitern lassen. Die Kapazität des Akkus gibt der Hersteller mit ordentlichen 3000mAh an, was in dieser Größenklasse dem aktuellen Standard entspricht. Die Energieversorgung erfolgt mittels eines "TurboPower"-Netzteils, das den Akku schnell füllen soll.
Update: Lenovo will neben den Varianten mit 2/16GB Speicher auch Versionen mit sogar vier Gigabyte Arbeitsspeicher und bis zu 64 GB Speicher anbieten - natürlich nur beim Moto G Plus. Zwar erwähnt auch die deutsche Website diese Modelle, doch nach aktueller Planung soll zunächst nur die Version mit zwei und 16 GB Speicher in Deutschland angeboten werden. Denkbar ist, dass mittelfristig zumindest über den Moto Maker auch die Versionen mit mehr Speicher verfügbar sein werden. /Update
Beide Kamera-Varianten bieten eine F/2.0-Blende. Neben dem Phase-Detection-Fokus wird auch ein Laser-Autofokus geboten. Motorola hat außerdem endlich in die hauseigenen Kamera-App investiert und ihr nicht nur eine neue Oberfläche verpasst, sondern auch einen Pro-Modus, mit dem man die diversen Einstellungen nun manuell den Bedürfnissen anpassen kann.
Ein weiterer Unterschied zwischen der Plus-Version und der normalen Ausgabe des Moto G4 ist der Fingerabdruckleser, der bei der besseren Ausgabe unterhalb des Displays auf der Front angebracht ist. Als Betriebssystem läuft hier Android 6.0 "Marshmallow" in einer weitestgehend unveränderten Ausgabe. Grundsätzlich bieten alle Versionen des Moto G anscheinend zwei SIM-Kartenslots.
Mit 7,9 Millimetern Bauhöhe und einem Gewicht von 155 Gramm entsprechen sowohl das Moto G 4. Generation als auch das Moto G Plus den in dieser Größenklasse üblichen Werten. Auf die beim Vorgänger gewährleistete Wasserdichtigkeit muss man bei den neuen Modellen leider verzichten, doch immerhin kommt ein Nano-Coating zum Einsatz, das wasserabweisend wirken soll.
Vorerst nannte Motorola nur Preise für das Plus-Modell: in Indien kostet dieses Modell in der Basis-Version mit zwei GB RAM und 16 GB internem Flash-Speicher 13499 Rupien, was umgerechnet knapp 180 Euro entspricht. Für das mit drei Gigabyte RAM und 32 GB Speicher ausgerüstete Plus-Modell werden 14999 Rupien fällig - umgerechnet knapp 200 Euro. Hierzulande sollen die Geräte allerdings mit Preisen von 249 und 299 Euro deutlich teurer werden.
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