AMD will sich auf Polaris und VR konzentrieren und nicht auf Nvidia
Der Halbleiter-Hersteller AMD hat in den vergangenen Jahren wirtschaftlich turbulente Zeiten hinter sich, dabei bewies man aber nur wenig Gelassenheit und reagierte dünnhäutig auf Auseinandersetzungen mit Konkurrent Nvidia. AMD will künftig derartigen "Beef" nicht mehr mitmachen, sondern nur noch auf sich selbst schauen.
So habe man mit den Fury-Grafikkarten einen dringend benötigten Erfolg landen können, das Geschäft mit Konsolen-Chips läuft gut, in die neue CPU-Architektur Zen setzt man große Hoffnungen und hat schließlich als Trumpfkarte Polaris. Ars Technica: "Zur Hölle: Selbst die Grafik-Treiber von AMD sind inzwischen gut."
Die aktuelle Roadmap von AMD
Der Name Nvidia wird bei AMD nicht mehr genannt, selbst dem mit Kritik früher alles andere als zurückhaltende AMD-Sprecher Roy Taylor kommt inzwischen kein böses Wort mehr über die Lippen, im Gegenteil: "Sie sind ein würdiger Konkurrent, wir haben auch einige Dinge, bei denen wir führend sind und von einer gesunden Konkurrenz profitieren schließlich alle."
Sobald es soweit ist, will AMD Hardware anbieten können, die genug Leistung bringt, aber gleichzeitig zu einem "zugänglichen Preis" erhältlich ist. Angst vor der Konkurrenz habe man nicht, so Taylor, vor allem weil "Nvidia offenbar nicht besonders an VR interessiert ist. Was Forschung und Entwicklung betrifft, so sind sie wohl glücklich, Zeug in der Auto-Industrie zu machen. Ihnen viel Glück dabei. Wir geben unser Geld mit einem anderen Fokus aus."
Siehe auch: Polaris, Vega & Navi - AMD stellt Grafikchip-Roadmap bis 2018 vor
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Letzte Schlammschlacht: The Witcher 3
Vor rund einem Jahr kam der Rollenspiel-Hit The Witcher 3 auf den Markt und bei der PC-Version gab es eine unschöne Schlammschlacht zwischen den beiden GPU-Größen. So hat AMD dem Konkurrenten Sabotage vorgeworfen, Nvidia hat nicht weniger zimperlich zurückgeschossen. Laut einem längerem Bericht von Ars Technica ist damit jetzt Schluss sein bzw. hat AMD eine Wandlung durchgeführt, die das Unternehmen "nicht wiedererkennbar" gemacht hat und das im positiven Sinne.So habe man mit den Fury-Grafikkarten einen dringend benötigten Erfolg landen können, das Geschäft mit Konsolen-Chips läuft gut, in die neue CPU-Architektur Zen setzt man große Hoffnungen und hat schließlich als Trumpfkarte Polaris. Ars Technica: "Zur Hölle: Selbst die Grafik-Treiber von AMD sind inzwischen gut."
Die aktuelle Roadmap von AMD
Der Name Nvidia wird bei AMD nicht mehr genannt, selbst dem mit Kritik früher alles andere als zurückhaltende AMD-Sprecher Roy Taylor kommt inzwischen kein böses Wort mehr über die Lippen, im Gegenteil: "Sie sind ein würdiger Konkurrent, wir haben auch einige Dinge, bei denen wir führend sind und von einer gesunden Konkurrenz profitieren schließlich alle."
"Wette" Virtual Reality
Mit Polaris will AMD vor allem auf einem Anwendungsgebiet punkten, das heute noch am Anfang steht: Virtual Reality. Die Polaris-Power soll in Mainstream-Rechnern und High-End-Gaming-Laptops zum Einsatz kommen. Man schließt überhaupt eine große Wette auf VR ab und es ist eine Wette, wie Taylor erklärt: "Es gibt noch keinen zwingenden Titel, bei dem man es nicht erwarten kann, nach Hause zu kommen oder sich sogar krankschreiben lässt, um ihn spielen zu können."Sobald es soweit ist, will AMD Hardware anbieten können, die genug Leistung bringt, aber gleichzeitig zu einem "zugänglichen Preis" erhältlich ist. Angst vor der Konkurrenz habe man nicht, so Taylor, vor allem weil "Nvidia offenbar nicht besonders an VR interessiert ist. Was Forschung und Entwicklung betrifft, so sind sie wohl glücklich, Zeug in der Auto-Industrie zu machen. Ihnen viel Glück dabei. Wir geben unser Geld mit einem anderen Fokus aus."
Siehe auch: Polaris, Vega & Navi - AMD stellt Grafikchip-Roadmap bis 2018 vor
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