Vaio, Toshiba und Fujitsu: "All-Star-Team" plant neuen PC-Giganten
Eine Fusion der PC-Sparten von Vaio, Toshiba und Fujitsu rückt näher. Die Verhandlungen sind inzwischen an einem Punkt angekommen, der es ermöglichen könnte, bereits im März einen Vollzug zu vermelden.
Vaio, das sich 2014 über eine Investorengruppe von Sony losgelöst hat, soll die Triebkraft hinter diesem Zusammenschluss sein. Die Dreier-Fusion soll bis Ende März über die Bühne gehen bzw. beschlossen werden. Laut einem Bericht des Wirtschaftsportals Bloomberg soll Japan Industrial Partners, das seither hinter Vaio steht, den Hauptanteil des Geschäfts tragen.
Hidemi Moue, Chef von Japan Industrial Partners, betonte, dass man das mit einer möglichst geringen "Kannibalisierung" erreichen und durchziehen will. Fürs Erste will sich der neue PC-Riese aber in erster Linie auf den Heimatmarkt Japan konzentrieren. Eine Ausdehnung auf andere Märkte (mit anderen Produkten) hält man sich offen, als Beispiel wird das jüngste Vaio-Smartphone mit Windows 10 genannt.
Von Bloomberg befragte Branchenkenner sehen für das Dreiergespann außerhalb des Heimatmarktes ohnehin keine echte Chance, innerhalb Japans ergibt das aber schon eher Sinn. Vaio, Toshiba und Fujitsu tun sich auch in Japan immer schwerer, da auch dort Hersteller wie Lenovo oder Dell den Markt dominieren. Und selbst für die ist aktuelle Marktsituation nicht gerade optimal, weshalb die Fusion auch eine letzte Chance für die drei Hersteller sein dürfte.
Letzte Chance?
Hintergrund des geplanten Geschäfts (die drei Hersteller arbeiten schon länger enger zusammen) ist natürlich die steigende Bedeutungslosigkeit der drei ehemaligen Branchengrößen, eine wesentliche Rolle spielt auch das immer schwieriger werdende PC-Geschäft. Mit der Fusion wollen die drei Unternehmen ihre Kosten reduzieren, das betrifft unter anderem die Bereiche Forschung und Entwicklung, dazu kommen Produktion und Marketing.Hidemi Moue, Chef von Japan Industrial Partners, betonte, dass man das mit einer möglichst geringen "Kannibalisierung" erreichen und durchziehen will. Fürs Erste will sich der neue PC-Riese aber in erster Linie auf den Heimatmarkt Japan konzentrieren. Eine Ausdehnung auf andere Märkte (mit anderen Produkten) hält man sich offen, als Beispiel wird das jüngste Vaio-Smartphone mit Windows 10 genannt.
Von Bloomberg befragte Branchenkenner sehen für das Dreiergespann außerhalb des Heimatmarktes ohnehin keine echte Chance, innerhalb Japans ergibt das aber schon eher Sinn. Vaio, Toshiba und Fujitsu tun sich auch in Japan immer schwerer, da auch dort Hersteller wie Lenovo oder Dell den Markt dominieren. Und selbst für die ist aktuelle Marktsituation nicht gerade optimal, weshalb die Fusion auch eine letzte Chance für die drei Hersteller sein dürfte.
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