Jolla Tablet steht vor dem Aus:
Kunden bekommen ihr Geld zurück
Jolla, das war einst das verheißungsvolle Vorhaben, eine Alternative zu den Produkten der Platzhirsche Apple, Samsung & Co im Tablet- und Smartphone-Bereich mit innovativer, offener Software von kompententen Entwicklern zu bekommen, schließlich stammten viele Mitarbeiter von Nokia. Heute steht fest, auch das Tablet von Jolla ist endgültig gescheitert.
Schon vor geraumer Zeit zeichnete sich ab, dass das Jolla Tablet nicht wie erhofft auf den Markt kommen würde. War es Anfang 2015 noch auf dem Mobile World Congress 2015 bei Plattform-Lieferant Intel zu sehen und begann im Oktober 2015 nach diversen Verzögerungen auch mit der Auslieferung einer geringen Stückzahl an die Unterstützer der beiden ursprünglich sehr erfolgreichen Crowdfunding-Kampagnen, so muss man nun das Scheitern eingestehen.
In einem langen Blog-Eintrag erklärte Antti Saarnio, Mitgründer und Vorstandsvorsitzender von Jolla, dass aufgrund der finanziellen Lage des Unternehmens und der damit verbundenen Verzögerungen bei der Finanzierung des Tablet-Projekts, es einfach "zu spät" sei, um das Vorhaben erfolgreich abzuschließen. So hätten die Zulieferer die benötigten Komponenten mittlerweile nicht mehr auf Lager und diese sind angeblich auch nicht mehr verfügbar.
Jolla wird nun laut Saarnio nur noch 540 Jolla-Tablets an die Unterstützer der IndieGoGo-Kampagnen ausliefern. Die Auslieferung solle "so schnell wie möglich" ab Februar beginnen. Man sei sich im Klaren darüber, dass dies keineswegs eine ausreichende Stückzahl sei und der Gesamtsituation damit keine Abhilfe geschaffen werden könne.
Allen IndieGoGo-Unterstützern, die nicht zu der Gruppe von 540 Kunden gehören, die ihr Tablet noch erhalten sollen, will Jolla ihr Geld zurückerstatten. Dabei gibt es jedoch aufgrund der finanziellen Schwierigkeiten des Unternehmens einige Beschränkungen, die die einst so enthusiastischen Supporter des Projekts auf eine ernstzunehmende Geduldsprobe stellen dürften.
So wird die Auszahlung der von den Kunden gezahlten Gelder für das Tablet selbst, die Zubehörprodukte und die Lieferkosten in zwei Schritten erfolgen. Die erste "Hälfte" der Erstattungen soll noch im ersten Quartal 2016 erfolgen, während die andere Hälfte der Kunden erst "im Lauf eines Jahres" abhängig von der finanziellen Lage von Jolla ihr Geld zurück erhalten sollen. Auch die Rückerstattungen sollen bereits ab Februar in Angriff genommen werden.
Alle Kunden, die das Jolla Tablet über den Online-Store des Unternehmens und nicht über IndieGoGo bestellt haben, erhalten ebenfalls ihr Geld zurück. Das von Jolla entwickelte Sailfish OS konnte unterdessen weiterentwickelt werden und soll neben dem FairPhone bald auch von anderen Interessenten aus der Smartphone- und Tablet-Branche lizenziert werden. Entsprechende Gespräche mit großem Interesse würden bereits geführt, so Saarnio.
In einem langen Blog-Eintrag erklärte Antti Saarnio, Mitgründer und Vorstandsvorsitzender von Jolla, dass aufgrund der finanziellen Lage des Unternehmens und der damit verbundenen Verzögerungen bei der Finanzierung des Tablet-Projekts, es einfach "zu spät" sei, um das Vorhaben erfolgreich abzuschließen. So hätten die Zulieferer die benötigten Komponenten mittlerweile nicht mehr auf Lager und diese sind angeblich auch nicht mehr verfügbar.
Jolla wird nun laut Saarnio nur noch 540 Jolla-Tablets an die Unterstützer der IndieGoGo-Kampagnen ausliefern. Die Auslieferung solle "so schnell wie möglich" ab Februar beginnen. Man sei sich im Klaren darüber, dass dies keineswegs eine ausreichende Stückzahl sei und der Gesamtsituation damit keine Abhilfe geschaffen werden könne.
Allen IndieGoGo-Unterstützern, die nicht zu der Gruppe von 540 Kunden gehören, die ihr Tablet noch erhalten sollen, will Jolla ihr Geld zurückerstatten. Dabei gibt es jedoch aufgrund der finanziellen Schwierigkeiten des Unternehmens einige Beschränkungen, die die einst so enthusiastischen Supporter des Projekts auf eine ernstzunehmende Geduldsprobe stellen dürften.
So wird die Auszahlung der von den Kunden gezahlten Gelder für das Tablet selbst, die Zubehörprodukte und die Lieferkosten in zwei Schritten erfolgen. Die erste "Hälfte" der Erstattungen soll noch im ersten Quartal 2016 erfolgen, während die andere Hälfte der Kunden erst "im Lauf eines Jahres" abhängig von der finanziellen Lage von Jolla ihr Geld zurück erhalten sollen. Auch die Rückerstattungen sollen bereits ab Februar in Angriff genommen werden.
Alle Kunden, die das Jolla Tablet über den Online-Store des Unternehmens und nicht über IndieGoGo bestellt haben, erhalten ebenfalls ihr Geld zurück. Das von Jolla entwickelte Sailfish OS konnte unterdessen weiterentwickelt werden und soll neben dem FairPhone bald auch von anderen Interessenten aus der Smartphone- und Tablet-Branche lizenziert werden. Entsprechende Gespräche mit großem Interesse würden bereits geführt, so Saarnio.
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