Bilderkennung: Microsoft Research schlägt Google, Intel etc. klar
Die Forschungsabteilung des Redmonder Konzerns genießt einen erstklassigen Ruf und Microsoft Research konnte nun ein weiteres Mal unter Beweis stellen, warum man so angesehen ist. Denn beim nunmehr sechsten Bilderkennungs-Wettbewerb der Forschungsdatenbank ImageNet konnte Microsoft in schier unzähligen Kategorien den ersten Platz belegen.
Microsoft hat das Gewinner-System auch per Blogbeitrag vorgestellt, dieses wurde von den Forschern Kaiming He, Xiangyu Zhang, Shaoqing Ren und Jian Sun entwickelt und nennt sich "Deep Residual Learning for Image Recognition".
Basis dafür sind neuronale Netzwerke ("deep neural networks"), bei denen Computer "trainiert" werden, Bilder zu erkennen. Das "Geheimnis" der Microsoft-Forscher ist die "Tiefe" ihrer neuronalen Netzwerke, laut Blog hätten diese insgesamt 150 Schichten.
Deep Learning wird bei den großen Konzernen im IT-Geschäft immer beliebter, die "denkenden Maschinen" sollen aber natürlich nicht nur für die Analyse von Bildern zum Einsatz kommen, sondern in allen Bereichen, bei denen große Datensätze anfallen.
Die dazugehörige Technologie hat Microsoft bereits im vergangenen Frühjahr erstmals vorgestellt bzw. per Webseite und App einer breiten Öffentlichkeit präsentiert: Es war die Anwendung, die das Alter bei hochgeladenen Fotos erraten konnte, das ist ein Teil einer ganzen Suite namens Project Oxford.
Siehe auch: Microsoft-Seite "errät" Alter und Geschlecht - Unfug inklusive
Klarer Sieger
Verantwortlich für das regelrechte Abräumen beim ImageNet-Wettbewerb ist die asiatische Außenstelle der Redmonder, also Microsoft Research Asia (MSRA), wie man auch in den Ergebnislisten sehen kann. Die Microsoft-Forscher konnten damit alle Konkurrenten, darunter namhafte Unternehmen wie Google, Intel, Qualcomm und Tencent sowie zahlreiche Startups und akademische Einrichtungen, klar schlagen (via VentureBeat).Microsoft hat das Gewinner-System auch per Blogbeitrag vorgestellt, dieses wurde von den Forschern Kaiming He, Xiangyu Zhang, Shaoqing Ren und Jian Sun entwickelt und nennt sich "Deep Residual Learning for Image Recognition".
Basis dafür sind neuronale Netzwerke ("deep neural networks"), bei denen Computer "trainiert" werden, Bilder zu erkennen. Das "Geheimnis" der Microsoft-Forscher ist die "Tiefe" ihrer neuronalen Netzwerke, laut Blog hätten diese insgesamt 150 Schichten.
Deep Learning wird bei den großen Konzernen im IT-Geschäft immer beliebter, die "denkenden Maschinen" sollen aber natürlich nicht nur für die Analyse von Bildern zum Einsatz kommen, sondern in allen Bereichen, bei denen große Datensätze anfallen.
Die dazugehörige Technologie hat Microsoft bereits im vergangenen Frühjahr erstmals vorgestellt bzw. per Webseite und App einer breiten Öffentlichkeit präsentiert: Es war die Anwendung, die das Alter bei hochgeladenen Fotos erraten konnte, das ist ein Teil einer ganzen Suite namens Project Oxford.
Siehe auch: Microsoft-Seite "errät" Alter und Geschlecht - Unfug inklusive
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Witold PryjdaSenior Redakteur
Seit 1996 im Journalismus, ausgebildet an der Österreichischen Medienakademie. Sein Spektrum reicht von Robotern und KI über E-Autos bis zur Militärtechnik.
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