Wieder Vorwürfe gegen Google:
Platzierung schwankt nach Werbegeld
Der Suchmaschinenkonzern Google ist mit der nächsten Wettbewerbsklage konfrontiert, bei der das Risiko besteht, dass das Unternehmen Strafen im Milliarden-Dollar-Bereich zahlen muss. Diesmal muss man sich aber nicht in den USA oder der EU der Debatte stellen, sondern in Indien.
Infografik: Google-Werbung wird immer billiger
Auslöser war eine Beschwerde von Bharat Matrimony, einer indischen Dating-Plattform, die bei der Wettbewerbsbehörde CCI eingereicht wurde. Dieser schlossen sich verschiedene andere Internet-Unternehmen sowie Konkurrenten wie Microsoft an. Rund 30 verschiedene Firmen stehen Google in dem Fall gegenüber, berichtete die Economic Times.
In den bisherigen Auseinandersetzungen ging es zumeist um den Vorwurf, dass Google die marktbeherrschende Stellung seiner Suchmaschine missbrauche, um anderen Diensten aus gleichem Hause einen Vorteil zu verschaffen. So wurden Nutzer bei entsprechenden Suchanfragen stets direkt auf Google Maps oder Shopping hingewiesen, während direkte Konkurrenten zu diesen Services erst auf nachrangigen Platzierungen zum Tragen kamen.
Google hat solche Vorwürfe bisher stets aufs Schärfste zurückgewiesen und zeigte sich zuversichtlich, dass auch die in Indien vorliegenden Beschwerden letztlich zu keinem Ergebnis führen werden. Denn inzwischen seien solche Anschuldigungen schon von mehreren Gerichten rund um die Welt geprüft worden und nie hätten die Kläger damit Erfolg gehabt. Sollte die CCI aber zugunsten der Beschwerdeführer entscheiden, könnte nach indischem Wirtschaftsrecht eine Strafzahlung von bis zu 1,4 Milliarden Dollar auf Google zukommen.
Infografik: Google-Werbung wird immer billiger
Auslöser war eine Beschwerde von Bharat Matrimony, einer indischen Dating-Plattform, die bei der Wettbewerbsbehörde CCI eingereicht wurde. Dieser schlossen sich verschiedene andere Internet-Unternehmen sowie Konkurrenten wie Microsoft an. Rund 30 verschiedene Firmen stehen Google in dem Fall gegenüber, berichtete die Economic Times.
In den bisherigen Auseinandersetzungen ging es zumeist um den Vorwurf, dass Google die marktbeherrschende Stellung seiner Suchmaschine missbrauche, um anderen Diensten aus gleichem Hause einen Vorteil zu verschaffen. So wurden Nutzer bei entsprechenden Suchanfragen stets direkt auf Google Maps oder Shopping hingewiesen, während direkte Konkurrenten zu diesen Services erst auf nachrangigen Platzierungen zum Tragen kamen.
Ergebnis-Manipulation nach Geld?
Die Vorwürfe in Indien gehen allerdings weiter. Demnach wird der Suchmaschinenkonzern beschuldigt, dass die Platzierung in den Suchergebnissen nicht nur von den Faktoren abhängt, die das Unternehmen nach außen kommuniziert. Verschiedene Beschwerdeführer gaben an, dass sie die Erfahrung machten, dass ihre jeweilige Position in den Ergebnislisten jeweils auch besser oder schlechter ausfällt, wenn sie ihre Ausgaben für den Kauf von Werbeplätzen steigern oder verringern.Google hat solche Vorwürfe bisher stets aufs Schärfste zurückgewiesen und zeigte sich zuversichtlich, dass auch die in Indien vorliegenden Beschwerden letztlich zu keinem Ergebnis führen werden. Denn inzwischen seien solche Anschuldigungen schon von mehreren Gerichten rund um die Welt geprüft worden und nie hätten die Kläger damit Erfolg gehabt. Sollte die CCI aber zugunsten der Beschwerdeführer entscheiden, könnte nach indischem Wirtschaftsrecht eine Strafzahlung von bis zu 1,4 Milliarden Dollar auf Google zukommen.
Thema:
Christian KahleRedakteur für Forschung, Energie und Raumfahrt
Begleitet die IT-Branche seit dem Dotcom-Boom, Informatik studierte er in Berlin. Sein Spektrum reicht von Quantencomputern über Solarstrom bis zur Raumfahrt.
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