DRM gebrochen: Erste 4K-Videos von Netflix tauchen als Torrents auf
Trotz aller DRM-Vorrichtungen beim Streaming über das Internet und den digitalen Übertragungswegen bis zum Display wurden jetzt die ersten Inhalte in 4K-Auflösung von Netflix abgegriffen. Die erste Folge der Erfolgsserie gibt es daher nun in höchster Auflösung auf einigen Torrent-Trackern.
Insgesamt gibt es derzeit noch nicht viele Inhalte in 4K und verfügbar sind diese vor allem online, da es faktisch keine Trägermedien gibt, die entsprechende Datenmengen problemlos aufnehmen können. Die aktuell größten Anbieter von 4K-Videos sind daher die Streaming-Dienste von Netflix und Amazon und auch einige Porno-Distributoren haben bereits die ersten entsprechenden Clips online.
Mit der Einführung der zur Übertragung benötigten Technologien ging natürlich auch das Wettrüsten bei den Kopierschutz-Systemen weiter. Damit Netflix beispielsweise Inhalte von den Filmstudios erhält, müssen diese gut verschlüsselt übertragen und dann an die High-Bandwidth Digital Copy Protection (HDCP) in der Version 2.2 oder höher übergeben werden - so sehen es die Verträge vor. HDCP ist in den Systemen beim Nutzer als durchgehende Kopierschutz-Kette in die Geräte eingebaut. Nun wurde aber offensichtlich ein Punkt gefunden, an dem man das Signal abgreifen kann, berichtete das Magazin TorrentFreak.
Der Release-Gruppe iON ist es so nun gelungen, die erste Episode der Erfolgsserie "Breaking Bad" ins Netz zu stellen. Diese kommt mit einer 2160p-Auflösung daher. Die Video-Datei bringt es durch die H.264-Kodierung auf eine Größe von immerhin 17,73 Gigabyte. Bei einer Bitrate von 41,3 Mbps wird hier schon allein ein ordentlicher Rechner benötigt, um die Datei überhaupt flüssig abzuspielen.
Aktuell gibt es das Video nur auf einigen geschlossenen Torrent-Trackern, allerdings dürfte es nicht lange dauern, bis es auch auf offenen Plattformen auftaucht. Gespannt sein darf man, ob es den Rechteinhabern gelingt, die Quelle zurückzuverfolgen. Denn laut den Lizenz-Verträgen zwischen Sony und Netflix müssen die Inhalte auch mit digitalen Wasserzeichen ausgestattet sein, mit denen illegale Kopien sich auf einen bestimmten Account zurückverfolgen lassen. Für gewöhnlich achten Release-Gruppen aber darauf, entsprechende Markierungen zu entfernen.
Zum Thema: Breaking Bad: Netflix veröffentlicht alle 62 Folgen in 4K-Auflösung
Mit der Einführung der zur Übertragung benötigten Technologien ging natürlich auch das Wettrüsten bei den Kopierschutz-Systemen weiter. Damit Netflix beispielsweise Inhalte von den Filmstudios erhält, müssen diese gut verschlüsselt übertragen und dann an die High-Bandwidth Digital Copy Protection (HDCP) in der Version 2.2 oder höher übergeben werden - so sehen es die Verträge vor. HDCP ist in den Systemen beim Nutzer als durchgehende Kopierschutz-Kette in die Geräte eingebaut. Nun wurde aber offensichtlich ein Punkt gefunden, an dem man das Signal abgreifen kann, berichtete das Magazin TorrentFreak.
Der Release-Gruppe iON ist es so nun gelungen, die erste Episode der Erfolgsserie "Breaking Bad" ins Netz zu stellen. Diese kommt mit einer 2160p-Auflösung daher. Die Video-Datei bringt es durch die H.264-Kodierung auf eine Größe von immerhin 17,73 Gigabyte. Bei einer Bitrate von 41,3 Mbps wird hier schon allein ein ordentlicher Rechner benötigt, um die Datei überhaupt flüssig abzuspielen.
Aktuell gibt es das Video nur auf einigen geschlossenen Torrent-Trackern, allerdings dürfte es nicht lange dauern, bis es auch auf offenen Plattformen auftaucht. Gespannt sein darf man, ob es den Rechteinhabern gelingt, die Quelle zurückzuverfolgen. Denn laut den Lizenz-Verträgen zwischen Sony und Netflix müssen die Inhalte auch mit digitalen Wasserzeichen ausgestattet sein, mit denen illegale Kopien sich auf einen bestimmten Account zurückverfolgen lassen. Für gewöhnlich achten Release-Gruppen aber darauf, entsprechende Markierungen zu entfernen.
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Christian KahleRedakteur für Forschung, Energie und Raumfahrt
Begleitet die IT-Branche seit dem Dotcom-Boom, Informatik studierte er in Berlin. Sein Spektrum reicht von Quantencomputern über Solarstrom bis zur Raumfahrt.
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