Morpheus: VR-Brille für die PS4 ist "fertig", es fehlen noch Spiele
Virtual Reality wird uns seit gefühlt vielen Jahren als das "nächste große Ding" in Aussicht gestellt, bisher sind die dazugehörigen Headsets aber eher rar, Oculus Rift, HTC Vive und Sonys Project Morpheus warten noch allesamt auf ihre Veröffentlichung. Zumindest im Fall der VR-Lösung für die PlayStation 4 hat das einen konkreten Grund und dieser hängt nicht mit der Hardware selbst zusammen.
Castleman verrät auch, dass HTC weiter ist als Oculus, da der Hersteller aus Taiwan schon die benötigte Infrastruktur besitze bzw. aufgebaut habe. Ähnliches gilt auch für Sony, da der Konzern viel Erfahrung mit der Einführung von Elektronikprodukten in sehr hohen Stückzahlen hat. Laut dem Sony-Mann wartet man beim japanischen Konzern eigentlich nur noch darauf, dass die Software-Entwicklung "aufschließt", damit man zum Launch auch genügend Spiele im Angebot hat.
Er meint überdies, dass es wohl noch eine ganze Weile dauern wird, bis Oculus Rift erscheint. Wenn überhaupt. Denn Castleman schreibt auch: "Bis dahin (also der Veröffentlichung) muss man es aus Consumer-Sicht als Vaporware bezeichnen."
Morpheus ist als Hardware fertig
Denn laut einem Hardware R&D Engineer bei Sony namens Dennis Castleman, der sich auf Facebook (via Reddit) offenbar im privaten Rahmen zur VR-Brille geäußert hat, ist die Hardware selbst bereits komplett fertig. Im Gegensatz zu so manch anderem technischen Gerät dauerte aber die Entwicklung bereits länger, da man hier auf zahlreiche neue Aspekte gestoßen sei, etwa im Zusammenhang mit dem Material (Kabel, Kunststoff).Castleman verrät auch, dass HTC weiter ist als Oculus, da der Hersteller aus Taiwan schon die benötigte Infrastruktur besitze bzw. aufgebaut habe. Ähnliches gilt auch für Sony, da der Konzern viel Erfahrung mit der Einführung von Elektronikprodukten in sehr hohen Stückzahlen hat. Laut dem Sony-Mann wartet man beim japanischen Konzern eigentlich nur noch darauf, dass die Software-Entwicklung "aufschließt", damit man zum Launch auch genügend Spiele im Angebot hat.
Oculus ist "Kunden-Vaporware"
Laut Castleman hat es Oculus derzeit am schwersten: Dort habe man zwar viel Geld und (mit Facebook) eine Muttergesellschaft mit "tiefen Taschen", aber kaum Erfahrung mit Volume-, also Massen-Produktion. Vor allem müsse sich Oculus VR ausschließlich auf Vertragsproduzenten verlassen, das berge eine signifikante Gefahr in sich.Er meint überdies, dass es wohl noch eine ganze Weile dauern wird, bis Oculus Rift erscheint. Wenn überhaupt. Denn Castleman schreibt auch: "Bis dahin (also der Veröffentlichung) muss man es aus Consumer-Sicht als Vaporware bezeichnen."
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Witold PryjdaSenior Redakteur
Seit 1996 im Journalismus, ausgebildet an der Österreichischen Medienakademie. Sein Spektrum reicht von Robotern und KI über E-Autos bis zur Militärtechnik.
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