Amazon-Chef: "Top Gear-Team ist sehr, sehr, sehr teuer"
Für die Verpflichtung der bisherigen Macher der Auto-Show "Top Gear" hat sich Amazon finanziell wohl ordentlich ins Zeug gelegt. Doch dazu war man bereit - immerhin verspricht man sich von dem Schachzug mehr Exklusivität, mit der man sich von der Konkurrenz abgrenzen und neue Kunden gewinnen kann.
Amazon hatte kürzlich bekannt gegeben, dass man Jeremy Clarkson, Richard Hammond und James May für eine neue Show verpflichten konnte. Zuvor war Clarkson bei der britischen BBC, die Top Gear produzierte, rausgeflogen - wohl weil er einen Mitarbeiter schlug. Seine beiden Kollegen reichten daraufhin selbst die Kündigung ein. Daraufhin wurde darüber spekuliert, dass Netflix sich das Trio einkaufen könnte, überraschend schlug dann aber Amazon zu.
Richard Hammond, Jeremy Clarkson und James May (von links)
Bei dem Handelskonzern sollen sie nun eine neue Show aufbauen, die exklusiv im Prime-Videoangebot des Unternehmens laufen wird. Was das kostet, wollte Amazon-Chef Jeff Bezos in einem Gespräch mit der britischen Tageszeitung The Telegraph zwar nicht sagen - doch es sei "sehr, sehr, sehr teuer", erklärte er. Allerdings ist Amazon gern bereit, für die drei tief in die Tasche zu greifen. "Sie sind eine Menge wert und das wissen sie", so Bezos.
Spekulationen, um welche Summen es geht, gab es in der letzten Zeit reichlich. Seitens der Financial Times war von umgerechnet über 200 Millionen Euro die Rede. Die BBC investierte hingegen wohl rund 70 Millionen Euro im Jahr in die Sendung. Irgendwo dazwischen könnte die Wahrheit liegen.
Angesichts der vergleichsweise geringen Preise, die Amazon-Kunden für das Prime-Abo mit dem vollen Zugang zum Videostreaming bezahlen, scheint die Summe sehr hoch zu sein. Doch der Konzern ist bekannt dafür, langfristig zu denken und auch einmal viel Geld in Projekte zu investieren, die sich erst viele Jahre später direkt oder gar nur indirekt auszahlen.
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Spekulationen, um welche Summen es geht, gab es in der letzten Zeit reichlich. Seitens der Financial Times war von umgerechnet über 200 Millionen Euro die Rede. Die BBC investierte hingegen wohl rund 70 Millionen Euro im Jahr in die Sendung. Irgendwo dazwischen könnte die Wahrheit liegen.
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