Android One: Google will Indien mit 30-Euro-Smartphones "knacken"
Mit Android One wollte der kalifornische Suchmaschinenriese eine großangelegte Initiative in Sachen Einsteiger-Smartphones bzw. in den so genannten aufstrebenden Märkten abliefern. Ein Misserfolg ist das Programm zwar nicht, es könnte für Google aber zweifellos besser laufen. Nun will man dem Programm zu neuem Schwung verhelfen und zwar über den Preis.
Die zentrale Rolle in Sachen Android One spielt der indische Markt. Denn Indien ist neben China ein Milliarden-schwerer Hoffnungsträger, gilt aber nach wie vor als weitgehend unerschlossen, da die meisten Hersteller nun mal in China sitzen, dort produzieren sie auch die Geräte und bedienen entsprechend auch zunächst den heimischen Markt.
Laut der Financial Times ist Google mit Android One in Indien jedenfalls nicht zufrieden, das gibt Rajan Anandan, Chef der Initiative für Indien und Südostasien, auch offen zu: Die Erwartungen seien bisher nicht erfüllt worden. Als Grund gab er Schwierigkeiten in der Lieferkette an: Denn die meisten der Smartphones, die in Indien unter der Marke Android One verkauft werden (allerdings nicht von Google direkt, sondern über Partner) kommen aus China und dabei klappte es noch nicht ganz so wie man es sich vorgestellt hat. Laut Anandan sei das aber normal, da dieser "Schluckauf" bei neuen Initiativen ganz normal ist.
Für Google ist Indien aber allerhöchstens eine Investition in die Zukunft, denn derzeit gibt es dort kaum (Werbe-)Geld zu holen. Aber in zehn Jahren werden laut Anandan eine Milliarde Inder online sein und das werde einen "riesigen Unterschied" machen.
Laut der Financial Times ist Google mit Android One in Indien jedenfalls nicht zufrieden, das gibt Rajan Anandan, Chef der Initiative für Indien und Südostasien, auch offen zu: Die Erwartungen seien bisher nicht erfüllt worden. Als Grund gab er Schwierigkeiten in der Lieferkette an: Denn die meisten der Smartphones, die in Indien unter der Marke Android One verkauft werden (allerdings nicht von Google direkt, sondern über Partner) kommen aus China und dabei klappte es noch nicht ganz so wie man es sich vorgestellt hat. Laut Anandan sei das aber normal, da dieser "Schluckauf" bei neuen Initiativen ganz normal ist.
Etwa 30 bis 43 Euro
Der eigentliche Grund ist aber vermutlich, dass Android One-Geräte für den einkommensschwachen indischen Markt mit Preisen um die 100 Dollar zu teuer waren. Vielmehr will man den "Idealbereich" zwischen 2000 und 3000 Rupien (knapp 30 bis 43 Euro) bedienen. Dazu will man intensiv mit den lokalen Herstellern kooperieren und den Preis immer weiter nach unten drücken.Für Google ist Indien aber allerhöchstens eine Investition in die Zukunft, denn derzeit gibt es dort kaum (Werbe-)Geld zu holen. Aber in zehn Jahren werden laut Anandan eine Milliarde Inder online sein und das werde einen "riesigen Unterschied" machen.
Thema:
Witold PryjdaSenior Redakteur
Seit 1996 im Journalismus, ausgebildet an der Österreichischen Medienakademie. Sein Spektrum reicht von Robotern und KI über E-Autos bis zur Militärtechnik.
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