Fitness-App-Anbieter Runtastic wird ganz von Adidas übernommen
Die Fitness-App Runtastic ist sicherlich das bekannteste und erfolgreichste Startup aus Österreich. Das Unternehmen hat nun eine weitere wirtschaftliche Etappe bekanntgegeben, nämlich eine "strategische Partnerschaft" mit der Adidas Group. Diese Formulierung bedeutet aber nichts anderes als: Runtastic wird vom bekannten Sportartikelhersteller aufgekauft.
Denn schon bisher hielt der Berliner Verlag Axel Springer einen Mehrheitsanteil von 50,1 Prozent, dieser geht nun an Adidas. Zusätzlich dazu übernimmt das Unternehmen aus Herzogenaurach die Anteile der Runtastic-Gründer und -Gesellschafter. Laut Pressemitteilung von Adidas beträgt der Gesamtwert der Transaktion 220 Millionen Euro.
Die vier Runtastic-Gründer Florian Gschwandtner, Alfred Luger, René Giretzlehner und Christian Kaar werden die neue Adidas-Sparte weiterhin leiten, als Standorte bleiben die Runtastic-Büros in Pasching bei Linz, Wien und San Francisco erhalten.
Adidas-Konzernchef Herbert Hainer: "Diese Investition bedeutet einen beträchtlichen Mehrwert für unser Bestreben, neue Weltklasse-Sporterfahrungen zu schaffen. Darüber hinaus bietet sie uns die Chance, unsere Benutzergruppe hoch engagierter Athleten weiter auszubauen und das Potenzial unseres umfassenden Produktportfolios bestmöglich zu nutzen."
Komplettübernahme
In einem Blogbeitrag erläutert CEO und Co-Gründer Florian Gschwandtner den Deal aus Sicht des 2009 gestarteten Unternehmens und schreibt, dass man sich mit der Adidas Group "zusammenschließt". Das bedeutet konkret, dass man aufgekauft wird. Genauer gesagt wechselt der Mehrheitsbesitzer bzw. bekommt man einen neuen Kompletteigner.Denn schon bisher hielt der Berliner Verlag Axel Springer einen Mehrheitsanteil von 50,1 Prozent, dieser geht nun an Adidas. Zusätzlich dazu übernimmt das Unternehmen aus Herzogenaurach die Anteile der Runtastic-Gründer und -Gesellschafter. Laut Pressemitteilung von Adidas beträgt der Gesamtwert der Transaktion 220 Millionen Euro.
Die vier Runtastic-Gründer Florian Gschwandtner, Alfred Luger, René Giretzlehner und Christian Kaar werden die neue Adidas-Sparte weiterhin leiten, als Standorte bleiben die Runtastic-Büros in Pasching bei Linz, Wien und San Francisco erhalten.
Erfolgsgeschichte
Runtastic wurde 2009 gegründet und hat innerhalb kurzer Zeit enormes Wachstum erreicht, aktuell kommt die App-Anbieter auf mehr als 140 Millionen Downloads und rund 70 Millionen registrierte Nutzer. Das Unternehmen setzt dabei auf eine Multi-App-Strategie und bietet mehr als 20 Apps an, die in 18 Sprachen verfügbar sind. Man deckt eine Vielzahl an Ausdauer-, Gesundheits- und Fitnessaktivitäten ab.Adidas-Konzernchef Herbert Hainer: "Diese Investition bedeutet einen beträchtlichen Mehrwert für unser Bestreben, neue Weltklasse-Sporterfahrungen zu schaffen. Darüber hinaus bietet sie uns die Chance, unsere Benutzergruppe hoch engagierter Athleten weiter auszubauen und das Potenzial unseres umfassenden Produktportfolios bestmöglich zu nutzen."
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