Günstige Windows 10-Tablets vorerst nur mit alter Technik
Offenbar wird es noch einige Zeit dauern, bis nach der Einführung von Windows 10 auch attraktive neue Tablets von kleineren Herstellern zu vergleichsweise günstigen Preisen auf Basis aktueller Intel-Technik zu haben sind. Der Grund: Intel kann seine neuen Atom "Cherry Trail"-SoCs anscheinend noch nicht liefern.
Auf der Computex 2015 waren mit Geräten wie dem HP Pavilion X2 2015 oder dem Acer Aspire Switch 10 V zwar bereits einige erste Tablets mit den neuen Intel Atom X5- und X7-Prozessoren aus der "Cherry Trail"-Reihe zu sehen, doch bei der offizielle Ankündigung des neuen HP-Tablets war dann plötzlich wieder von der Verwendung der "alten" Atom-Chips der "Bay Trail"-Familie die Rede.
Der Grund dafür ist offenbar der Gleiche, weshalb die Verfügbarkeit von günstigen Tablets mit der neuen Plattform von chinesischen Herstellern noch auf sich warten lässt. Wie der taiwanische Branchendienst DigiTimes meldet, kann Intel die neuen Chips vor dem Ende des dritten Quartals 2015 noch nicht liefern. Die Hersteller müssen deshalb weiter "Bay Trail"-SoCs verbauen, was die Attraktivität der ersten Tablets mit Windows 10 für die Kunden reduzieren dürfte.
Den Angaben zufolge haben nur einige wenige der sogenannten White-Box-Hersteller, deren Geräte unter verschiedensten Markennamen vertrieben werden, Bestellungen von Abnehmern aus dem Retail-Kanal erhalten, um neue Tablets mit Windows 10 auf den Markt zu bringen. Diese Geräte werden aber mit der alten Intel-Plattform daherkommen, weil Intel wahrscheinlich erst ab Ende September ein günstigeres Referenz-Design anbieten kann.
Die Hersteller werden nach Angaben der DigiTimes deshalb versuchen, mit ihren günstigen Windows-10-Tablets auf "Bay Trail"-Basis - also dem altbekannten Intel Atom Z3735F und dem Z3736F - vor allem über den Preis auf Kundenfang zu gehen. So ist unter anderem ein 10-Zoll-Modell auf Basis von Windows 10 im 2-in-1-Design mit abnehmbarem Tastatur-Dock für den Vertrieb über den US-Konzern Walmart in Arbeit, das für weniger als 150 Dollar vertrieben werden soll.
Der Grund dafür ist offenbar der Gleiche, weshalb die Verfügbarkeit von günstigen Tablets mit der neuen Plattform von chinesischen Herstellern noch auf sich warten lässt. Wie der taiwanische Branchendienst DigiTimes meldet, kann Intel die neuen Chips vor dem Ende des dritten Quartals 2015 noch nicht liefern. Die Hersteller müssen deshalb weiter "Bay Trail"-SoCs verbauen, was die Attraktivität der ersten Tablets mit Windows 10 für die Kunden reduzieren dürfte.
Den Angaben zufolge haben nur einige wenige der sogenannten White-Box-Hersteller, deren Geräte unter verschiedensten Markennamen vertrieben werden, Bestellungen von Abnehmern aus dem Retail-Kanal erhalten, um neue Tablets mit Windows 10 auf den Markt zu bringen. Diese Geräte werden aber mit der alten Intel-Plattform daherkommen, weil Intel wahrscheinlich erst ab Ende September ein günstigeres Referenz-Design anbieten kann.
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