Strukturwandel: Kohlekraftwerk weg - Google-Datenzentrum hin
Der Suchmaschinenkonzern Google sieht in der Art, wie der Bau seines inzwischen 14. großen Datenzentrums erfolgen soll, eine Art Symbol für den Wandel in der Industrie. Dort wo zukünftig die Server des Internet-Konzerns Energie aus regenerativen Quellen in Rechenleistung umsetzen, wurde bisher durch die Verbrennung von Kohle Strom produziert.
Wie das Unternehmen mitteilte, wird das neue Datenzentrum an einem Ort erbaut, der im US-Bundesstaat Alabama unter dem Namen Widows Creek bekannt ist. Auf dem Gelände steht aktuell noch ein Kohlekraftwerk. Dieses nahm ursprünglich am 1. Juli 1952 seinen Betrieb auf und im Jahr 1965 wurde die volle Ausbaustufe mit acht Generatoren erreicht.
Seit dem Mai 2012 wird allerdings ein Teilbereich nach dem anderen stillgelegt, da das Kraftwerk nicht mehr mit den beschlossenen Regularien zur Reduzierung der Energiegewinnung aus fossilen Brennstoffen vereinbar ist. Im Oktober dieses Jahres soll dann auch der letzte Generator seinen Dienst einstellen, der aktuell noch 460 Megawatt Strom liefert.
Für Google ist die Stilllegung ein Glücksfall - denn dem Unternehmen liegt es nicht allein daran, hier ein Symbol für den Strukturwandel zu schaffen. Datenzentren benötigen für ihren Betrieb eine recht umfangreiche Infrastruktur. Daher sieht man in der Umnutzung von Geländen, die bisher von Kraftwerken genutzt wurden, ein großes Potenzial.
Wie Patrick Gammons, der bei Google für die Standort-Suche und Energieversorgung der Datenzentren zuständig ist, erklärte, verfügten Kraftwerke naturgemäß über starke Stromleitungen - die auch ein Datenzentrum benötigt, wenn auch in die andere Richtung. Über die Leitungen soll zukünftig also nicht mehr Kohlestrom vom, sondern Ökostrom zum Gelände gebracht werden.
Mit den örtlichen Behörden wurde außerdem vereinbart, dass Google seine Energie möglichst von Produzenten in der Region beziehen wird. Dafür wird der Konzern sich nach entsprechenden Projekten in der Gegend umsehen und diese über die Auftragsvergabe so fördern, dass sie nicht nur dem Datenzentrum Energie liefern, sondern solchen auch in das allgemeine Netz einspeisen.
Seit dem Mai 2012 wird allerdings ein Teilbereich nach dem anderen stillgelegt, da das Kraftwerk nicht mehr mit den beschlossenen Regularien zur Reduzierung der Energiegewinnung aus fossilen Brennstoffen vereinbar ist. Im Oktober dieses Jahres soll dann auch der letzte Generator seinen Dienst einstellen, der aktuell noch 460 Megawatt Strom liefert.
Für Google ist die Stilllegung ein Glücksfall - denn dem Unternehmen liegt es nicht allein daran, hier ein Symbol für den Strukturwandel zu schaffen. Datenzentren benötigen für ihren Betrieb eine recht umfangreiche Infrastruktur. Daher sieht man in der Umnutzung von Geländen, die bisher von Kraftwerken genutzt wurden, ein großes Potenzial.
Wie Patrick Gammons, der bei Google für die Standort-Suche und Energieversorgung der Datenzentren zuständig ist, erklärte, verfügten Kraftwerke naturgemäß über starke Stromleitungen - die auch ein Datenzentrum benötigt, wenn auch in die andere Richtung. Über die Leitungen soll zukünftig also nicht mehr Kohlestrom vom, sondern Ökostrom zum Gelände gebracht werden.
Mit den örtlichen Behörden wurde außerdem vereinbart, dass Google seine Energie möglichst von Produzenten in der Region beziehen wird. Dafür wird der Konzern sich nach entsprechenden Projekten in der Gegend umsehen und diese über die Auftragsvergabe so fördern, dass sie nicht nur dem Datenzentrum Energie liefern, sondern solchen auch in das allgemeine Netz einspeisen.
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