HTC dementiert Verkaufsabsichten an Asus, feuert sie dadurch nur an
Das taiwanesische Unternehmen Asustek hat Ende vergangener Woche angedeutet, dass man nicht völlig abgeneigt wäre, den Smartphone-Hersteller HTC zu übernehmen. So vorsichtig formuliert das auch war: Bei HTC nimmt man das durchaus ernst und hat sich bemüht, jegliche Verkaufsabsichten von sich zu weisen. Sollte Asus auf den Geschmack kommen, droht wohl eine Übernahmeschlacht.
HTC ist wirtschaftlich einigermaßen schwer angeschlagen, Asustek geht es hingegen gut. Das ist der Hintergrund für das inner-taiwanesische Geschäft, das sich anbahnt. Wobei "anbahnen" auch schon zu definitiv klingt, bisher gibt es dazu nur vorsichtige Andeutungen bzw. das Nicht-Ausschließen des Interesses.
Hinter den Kulissen könnte allerdings mehr los sein als an die Öffentlichkeit dringt. Denn heute bemühte sich HTC in einer Bekanntmachung an der Börse in Taipeh um ein klares Dementi. Man ließ den Anlegern laut der Nachrichtenagentur Reuters ausrichten: "Wir haben Asustek nicht kontaktiert und werden eine Übernahme auch nicht in Erwägung ziehen." Daraus kann man, wenn man will, zwischen den Zeilen durchaus einiges herauslesen.
Damit scheint eine HTC-Übernahme durch Asus vorerst vom Tisch. Die finanziellen Turbulenzen des Herstellers, der zuletzt mit dem HTC One M9 wenig (Verkaufs-)Glück hatte, bleiben indes, ob man diese alleine meistern kann, ist durchaus anzuzweifeln. Ebenso fraglich ist, ob Asus mit seiner "organischen" Wachstumsstrategie in Sachen Smartphones zum Erfolg kommen kann. Bisher jedenfalls spielt man in diesem Geschäft höchstens eine Nebenrolle.
Siehe auch: Asus erwägt Übernahme des angeschlagenen Herstellers HTC
Vielleicht...
Denn am vergangenen Freitag hieß es seitens Asus, dass Unternehmenschef Johnny Shih einem HTC-Kauf nicht ablehnend gegenübersteht. Man betonte dabei aber auch, dass die Chancen nicht allzu hoch seien, da der auf PC-Hardware spezialisierte Hersteller "organisches Wachstum" bevorzuge.Hinter den Kulissen könnte allerdings mehr los sein als an die Öffentlichkeit dringt. Denn heute bemühte sich HTC in einer Bekanntmachung an der Börse in Taipeh um ein klares Dementi. Man ließ den Anlegern laut der Nachrichtenagentur Reuters ausrichten: "Wir haben Asustek nicht kontaktiert und werden eine Übernahme auch nicht in Erwägung ziehen." Daraus kann man, wenn man will, zwischen den Zeilen durchaus einiges herauslesen.
Damit scheint eine HTC-Übernahme durch Asus vorerst vom Tisch. Die finanziellen Turbulenzen des Herstellers, der zuletzt mit dem HTC One M9 wenig (Verkaufs-)Glück hatte, bleiben indes, ob man diese alleine meistern kann, ist durchaus anzuzweifeln. Ebenso fraglich ist, ob Asus mit seiner "organischen" Wachstumsstrategie in Sachen Smartphones zum Erfolg kommen kann. Bisher jedenfalls spielt man in diesem Geschäft höchstens eine Nebenrolle.
Siehe auch: Asus erwägt Übernahme des angeschlagenen Herstellers HTC
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