Asus erwägt Übernahme des angeschlagenen Herstellers HTC
Eine Taiwan-interne Übernahme könnte dem mit wirtschaftlichen Problemen kämpfenden Smartphone-Hersteller HTC bevorstehen: Das vor allem auf dem PC- und Tablet-Sektor starke Unternehmen Asustek Computer Inc. hat heute einen Kauf von HTC nicht ausgeschlossen. Man merkte allerdings auch an, dass die Chancen dafür nicht besonders groß seien.
Erst Anfang dieser Woche wurde bekannt, dass das HTC-Management die Lage - vorsichtig formuliert - "optimistischer" sehen wollte als sie tatsächlich ist. Deshalb ist es kein Wunder, dass HTC als Übernahmekandidat gilt. Und laut einem Bericht der Nachrichtenagentur Reuters könnte Asus dafür in Frage kommen.
Dennoch ist das Interesse von Asus ein alles andere als abwegiges Szenario. Denn das Unternehmen hat vor allem bei PC-Hardware, Laptops und auch Tablets seine Stärken, am nach wie vor boomenden Smartphone-Markt spielt man hingegen höchstens eine Nebenrolle (wenn überhaupt).
Siehe auch: HTC-Management verheimlicht zu lange, wie schlimm es wirklich ist
Verschmähtes HTC One M9
HTC hat bereits seit längerem schwere wirtschaftliche Probleme. Nach einer kurzen Phase der (angeblichen) Erholung ist man seit kurzem wieder ganz nach unten gerutscht, das wird vor allem dem Misserfolg des letzten Topmodells HTC One M9 zugeschrieben. Das aktuelle Flaggschiff des taiwanesischen Herstellers wurde aufgrund seiner fehlenden Innovationen von der Fachwelt kritisiert, auch Konsumenten haben nicht allzu häufig zugegriffen.Erst Anfang dieser Woche wurde bekannt, dass das HTC-Management die Lage - vorsichtig formuliert - "optimistischer" sehen wollte als sie tatsächlich ist. Deshalb ist es kein Wunder, dass HTC als Übernahmekandidat gilt. Und laut einem Bericht der Nachrichtenagentur Reuters könnte Asus dafür in Frage kommen.
"Vielleicht"
Denn Asus-Chef Johnny Shih wurde bei einem internen Jahrestreffen des Unternehmens gefragt, ob ein HTC-Kauf für ihn in Frage kommt. Und laut Chief Financial Officer David Chang hat der Asus-Chef das nicht ausgeschlossen. Details nannte Chang gegenüber Reuters nicht, sagte aber, dass die Chancen nicht allzu hoch seien. Der Finanzchef meinte, dass Asustek ein Unternehmen sei, das sich lieber auf "organisches Wachstum" verlässt.Dennoch ist das Interesse von Asus ein alles andere als abwegiges Szenario. Denn das Unternehmen hat vor allem bei PC-Hardware, Laptops und auch Tablets seine Stärken, am nach wie vor boomenden Smartphone-Markt spielt man hingegen höchstens eine Nebenrolle (wenn überhaupt).
Siehe auch: HTC-Management verheimlicht zu lange, wie schlimm es wirklich ist
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