Spotify wird aufgerüstet:
1/2 Mrd. Dollar für Schlacht gegen Apple
Eine Konkurrenz-Schlacht gegen den reichsten Konzern der Welt kann man schwerlich nur mit dem Produkt an sich gewinnen - da kann es noch so gut sein. Es bedarf auch einer ordentlichen Kriegskasse. Und mit dieser wurde der Streaming-Dienst Spotify nun unmittelbar nach dem Markteintritt Apples ausgestattet.
Am Montag hatte Apple gerade erst seinen eigenen Streaming-Dienst für Musik offiziell vorgestellt. Angesichts der breiten Nutzerbasis und der guten Kundenbindung des Unternehmens ist davon auszugehen, dass dieser schon bald eine signifikante Rolle in dem Markt spielen wird. Der bisher schnell wachsende Marktführer Spotify dürfte damit ein Problem bekommen.
Doch jetzt konnte das Unternehmen eine neue Finanzierungsrunde abschließen, die ordentlich Geld in die Kasse spült und Spotify in die Lage versetzt, Apple auf dem Feld des Marketings zumindest ein Stück weit auf Augenhöhe zu begegnen. 526 Millionen Dollar schießen mehrere Geldgeber in den Streaming-Anbieter, dessen Wert im Zuge der Verhandlungen und der Vergabe von Anteilen auf 8,5 Milliarden Dollar taxiert wurde. Das teilte das Unternehmen mit.
Spotify hat bisher kaum Werbung für den eigenen Service betrieben. Mundpropaganda und die kostenlos nutzbaren Features reichten aus, um 20 Millionen zahlende Kunden um den Dienst zu scharen. Weitere 55 Millionen nutzen inzwischen das werbefinanzierte Gratis-Modell. So einfach wird es aber wohl nicht weitergehen, wenn ein Unternehmen wie Apple als Konkurrent ins Spiel kommt.
In der letzten Zeit war bereits spürbar, dass Spotify sich auf härter werdende Zeiten einstellt. Das Unternehmen tat in den letzten Monaten viel, um seinen Dienst auszubauen. So schloss man unter anderem Lizenzverträge mit diversen Anbietern von Video-Inhalten und begann mit Discount-Preisen für bestimmte Zielgruppen zu experimentieren. Entsprechend kann damit gerechnet werden, dass das neue Kapital nicht einfach nur eingesetzt wird, um Werbung für den bekannten Spotify-Dienst zu machen, sondern auch zum Aufbau neuer Märkte und der Erschließung weiterer Zielgruppen.
Vor allem aber die Expansion in weitere Länder muss vorangetrieben werden. Aktuell ist der Service in 58 Staaten nutzbar. Wenn Apple Music am 30. Juni startet, werden es direkt hundert sein. Das Geld, das über die Finanzierungsrunde hereinkommt, stammt von einer ganzen Reihe von Firmen. Die größte Summe von 115 Millionen Dollar kommt vom skandinavischen Telekommunikationskonzern TeliaSonera, mit von der Partie sind aber auch verschiedene Investmentfonds.
Zum Thema: Spotify stellt Neudesign und zahlreiche funktionelle Neuerungen vor
Download Spotify - Musik-Streaming-Client für Windows
Doch jetzt konnte das Unternehmen eine neue Finanzierungsrunde abschließen, die ordentlich Geld in die Kasse spült und Spotify in die Lage versetzt, Apple auf dem Feld des Marketings zumindest ein Stück weit auf Augenhöhe zu begegnen. 526 Millionen Dollar schießen mehrere Geldgeber in den Streaming-Anbieter, dessen Wert im Zuge der Verhandlungen und der Vergabe von Anteilen auf 8,5 Milliarden Dollar taxiert wurde. Das teilte das Unternehmen mit.
Spotify hat bisher kaum Werbung für den eigenen Service betrieben. Mundpropaganda und die kostenlos nutzbaren Features reichten aus, um 20 Millionen zahlende Kunden um den Dienst zu scharen. Weitere 55 Millionen nutzen inzwischen das werbefinanzierte Gratis-Modell. So einfach wird es aber wohl nicht weitergehen, wenn ein Unternehmen wie Apple als Konkurrent ins Spiel kommt.
In der letzten Zeit war bereits spürbar, dass Spotify sich auf härter werdende Zeiten einstellt. Das Unternehmen tat in den letzten Monaten viel, um seinen Dienst auszubauen. So schloss man unter anderem Lizenzverträge mit diversen Anbietern von Video-Inhalten und begann mit Discount-Preisen für bestimmte Zielgruppen zu experimentieren. Entsprechend kann damit gerechnet werden, dass das neue Kapital nicht einfach nur eingesetzt wird, um Werbung für den bekannten Spotify-Dienst zu machen, sondern auch zum Aufbau neuer Märkte und der Erschließung weiterer Zielgruppen.
Vor allem aber die Expansion in weitere Länder muss vorangetrieben werden. Aktuell ist der Service in 58 Staaten nutzbar. Wenn Apple Music am 30. Juni startet, werden es direkt hundert sein. Das Geld, das über die Finanzierungsrunde hereinkommt, stammt von einer ganzen Reihe von Firmen. Die größte Summe von 115 Millionen Dollar kommt vom skandinavischen Telekommunikationskonzern TeliaSonera, mit von der Partie sind aber auch verschiedene Investmentfonds.
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