Brandrisiko: Apple startet Rückrufaktion für Beats Pill XL-Boxen
Apple hat vor einer Weile den Audio-Spezialisten Beats übernommen, seither gehören die Kopfhörer und Lautsprecher zum Angebot des kalifornischen Herstellers. Doch eines der Geräte macht Probleme, weshalb Apple nun ein Rückrufprogramm für das Modell Beats Pill XL gestartet hat.
Bei Apple sind Rückrufe eine eher seltene Angelegenheit, da die Kalifornier bei Problemen üblicherweise lieber spezielle Reparaturprogramme durchziehen. Im aktuellen Fall hat man aber offenbar keine andere Wahl, wie man auf einer Webseite dazu schreibt: Man habe feststellen müssen, dass "die Batterie im Beats Pill XL-Lautsprecher in seltenen Fällen überhitzen kann und ein Brandrisiko darstellt".
Dieses Produkt werde weltweit seit Januar 2014 von Beats, Apple und anderen Händlern verkauft, so das Unternehmen weiter. Käufer werden aufgefordert, die Bluetooth-Boxen ab sofort nicht mehr zu verwenden. Auf der Hersteller-Seite wird das Verfahren erläutert.
Nach Angaben der US-amerikanischen Behörde für Produktsicherheit, der Consumer Product Safety Commission, habe Apple insgesamt acht Berichte über Vorfälle mit Überhitzung der Akkus erhalten. In einem Fall hat ein Nutzer Verletzungen an den Fingern davongetragen, bei einem zweiten kam es zu einem Sachschaden an einem Schreibtisch.
Apple hat das Beats Pill XL-Problem allerdings "geerbt": Denn man hat die Audio-Marke erst vor einem Jahr übernommen, die Lautsprecher waren schon vor diesem Geschäft im Handel erhältlich.
Siehe auch: Teuerster Zukauf der Firmengeschichte - Apple übernimmt Beats
Dieses Produkt werde weltweit seit Januar 2014 von Beats, Apple und anderen Händlern verkauft, so das Unternehmen weiter. Käufer werden aufgefordert, die Bluetooth-Boxen ab sofort nicht mehr zu verwenden. Auf der Hersteller-Seite wird das Verfahren erläutert.
Rückruf-Prozedere
Demnach sollen Kunden zunächst ein Webformular ausfüllen. Danach bekommen sie eine frankierte Verpackung zugestellt, damit sollen die Lautsprecher an Apple retourniert werden. In weiterer Folge bekommen Betroffene innerhalb von drei Wochen auf elektronischem Weg 300 Euro gutgeschrieben. Für weitere Auskünfte können sich Kunden auch an den Support von Apple wenden.Nach Angaben der US-amerikanischen Behörde für Produktsicherheit, der Consumer Product Safety Commission, habe Apple insgesamt acht Berichte über Vorfälle mit Überhitzung der Akkus erhalten. In einem Fall hat ein Nutzer Verletzungen an den Fingern davongetragen, bei einem zweiten kam es zu einem Sachschaden an einem Schreibtisch.
Apple hat das Beats Pill XL-Problem allerdings "geerbt": Denn man hat die Audio-Marke erst vor einem Jahr übernommen, die Lautsprecher waren schon vor diesem Geschäft im Handel erhältlich.
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