Apple-Chef: Jede Schwächung der Krypto schadet dem normalen Nutzer
Tim Cook, Chef des Computerkonzerns Apple, hat eindringlich vor Bestrebungen der Sicherheitsbehörden und verschiedener Politiker gewarnt, die Möglichkeiten zur Verschlüsselung von Daten und Kommunikationswegen aufzuweichen. Statt den immer wieder ins Feld geführten Kriminellen lenkte er den Fokus dabei auf die überwiegende Zahl normaler Nutzer.
Tim Cook
"Lasst es mich ganz klar sagen: Eine Schwächung oder Abschaffung von Verschlüsselung fügt jenen Menschen großen Schaden zu, die sie aus den richtigen Gründen verwenden", erklärte er laut einem Bericht von DailyDot in einer Rede in Washington, D.C. Dies müsse berücksichtigt werden, wenn man davon spricht, Hintertüren in Kryptographie-Verfahren einzubauen, um den Behörden bei Bedarf Zugriff zu den enthaltenen Informationen zu gewähren.
Apple war in der Vergangenheit mehrfach scharf angegriffen worden, weil das Unternehmen starke Verschlüsselungsverfahren in seine Produkte integriert hat. Das führte im Zweifel dazu, dass verschiedene Behörden auch Überwachungsmaßnahmen nicht durchführen konnten, die ihnen rein rechtlich erlaubt gewesen wären.
Laut Cook würde es aber nicht einfach nur die Arbeit der Polizei vereinfachen, wenn man einen anderen Weg gehen würde. Die Integration von Hintertüren würde grundsätzlich das Sicherheitsniveau aller Geräte herabsetzen und sei damit "ungemein gefährlich". Denn niemand könne garantieren, dass die Schwachstellen stets nur den Behörden bekannt bleiben.
Diese wiesen in einer gemeinsamen Stellungnahme darauf hin, dass Krypto-Tools keinesfalls nur einer Gruppe von Nutzern - also solchen mit bösen Absichten - helfen und gleiches auch für Hintertüren gelten würde. "Es ist wichtig, zu bedenken, dass Computer-Code und Verschlüsselungs-Algorithmen neutral sind und es ihnen egal ist, ob ein FBI-Agent, ein Terrorist oder ein Hacker auf sie zugreifen", erklärten sie.
Tim Cook
"Lasst es mich ganz klar sagen: Eine Schwächung oder Abschaffung von Verschlüsselung fügt jenen Menschen großen Schaden zu, die sie aus den richtigen Gründen verwenden", erklärte er laut einem Bericht von DailyDot in einer Rede in Washington, D.C. Dies müsse berücksichtigt werden, wenn man davon spricht, Hintertüren in Kryptographie-Verfahren einzubauen, um den Behörden bei Bedarf Zugriff zu den enthaltenen Informationen zu gewähren.
Apple war in der Vergangenheit mehrfach scharf angegriffen worden, weil das Unternehmen starke Verschlüsselungsverfahren in seine Produkte integriert hat. Das führte im Zweifel dazu, dass verschiedene Behörden auch Überwachungsmaßnahmen nicht durchführen konnten, die ihnen rein rechtlich erlaubt gewesen wären.
Laut Cook würde es aber nicht einfach nur die Arbeit der Polizei vereinfachen, wenn man einen anderen Weg gehen würde. Die Integration von Hintertüren würde grundsätzlich das Sicherheitsniveau aller Geräte herabsetzen und sei damit "ungemein gefährlich". Denn niemand könne garantieren, dass die Schwachstellen stets nur den Behörden bekannt bleiben.
Support aus der Politik
Die Verfechter der Möglichkeit, Daten effizient mit starken Krypto-Verfahren zu schützen, sind dabei keineswegs nur auf Seiten der IT-Industrie und der Nutzer zu finden. Auch aus der Politik erhält Cook mit seiner Haltung Unterstützung - so beispielsweise durch die Kongress-Abgeordneten Ted Lieu (Demokraten) und Will Hurd (Republikaner).Diese wiesen in einer gemeinsamen Stellungnahme darauf hin, dass Krypto-Tools keinesfalls nur einer Gruppe von Nutzern - also solchen mit bösen Absichten - helfen und gleiches auch für Hintertüren gelten würde. "Es ist wichtig, zu bedenken, dass Computer-Code und Verschlüsselungs-Algorithmen neutral sind und es ihnen egal ist, ob ein FBI-Agent, ein Terrorist oder ein Hacker auf sie zugreifen", erklärten sie.
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