SiMKo3: Das Telekom Krypto-Handy der Regierung ist noch nicht tot
Das als Merkel-Handy bekannt gewordene abhörsichere SiMKo3-Smartphone der Telekom soll einem Bericht des Senders NDR Info zu Folge eingestellt werden. Die Telekom selbst dementiert den Bericht, bestätigt aber die Schließung der bisher verantwortlichen Tochterfirma.
Das SiMKo3 galt als ein Hoffnungsträger für die durch die USA abgehörten Politiker. Schon seit 2007 hatte die Telekom mit verschiedenen Firmen sowie der TU Dresden an dem Merkel-Handy gearbeitet. Nun soll das alles vor dem Aus stehen. Die Anbieterfirma trust2core aus Berlin schließt, die Mitarbeiter wechseln in die Sicherheitsabteilung der Telekom.
Das SiMKo 3 hatte im September vergangenen Jahres die Zulassung durch das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) erhalten. Seither sollen laut den Informationen des NDR lediglich 600 Geräte an den Mann gebracht worden sein. Zuvor hatte man mit einem Volumen von rund 10.000 Geräten gerechnet.
Die Schließung des Telekom-Tochterunternehmens trust2core erscheint in diesem Zusammenhang mehr als gerechtfertigt. Doch die Schlussfolgerung des Senders, also das Aus für das Kryto-Handy, soll mit dem Ende der Firma noch nicht gleich ziehen.
Für das Kanzler-Handy gab es von Anfang an Schwierigkeiten. Die Entwicklung erfolgte basierend auf die Hardware des Samsung Galaxy S 3, was schon bei der Veröffentlichung des SiMKo 3 im letzten Jahr als nicht mehr zeitgemäß galt.
Mehr zum Thema: Kanzler-Handy der Telekom kommt nicht gut an
SiMKo steht für sichere mobile Kommunikation: Das SiMKo 3 bietet neben der sicheren Verwaltung von Datenanwendungen wie Mail, Kalender, Kontakte und Aufgaben vor allem die Möglichkeit, das Gerät als abhörsicheres Krypto-Telefon zu verwenden. trust2core setzt zudem auf den Behörden-Standard SNS (Sichere Netzübergreifende Sprachverschlüsselung) für VoIP. Das Smartphone kann per Fernzugriff gelöscht werden, falls es seinem Besitzer abhanden kommt. Ob es mit der Auflösung von trust2core dann noch ein SiMKo 4 geben wird, ist fraglich.
Das SiMKo 3 hatte im September vergangenen Jahres die Zulassung durch das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) erhalten. Seither sollen laut den Informationen des NDR lediglich 600 Geräte an den Mann gebracht worden sein. Zuvor hatte man mit einem Volumen von rund 10.000 Geräten gerechnet.
Die Schließung des Telekom-Tochterunternehmens trust2core erscheint in diesem Zusammenhang mehr als gerechtfertigt. Doch die Schlussfolgerung des Senders, also das Aus für das Kryto-Handy, soll mit dem Ende der Firma noch nicht gleich ziehen.
Für das Kanzler-Handy gab es von Anfang an Schwierigkeiten. Die Entwicklung erfolgte basierend auf die Hardware des Samsung Galaxy S 3, was schon bei der Veröffentlichung des SiMKo 3 im letzten Jahr als nicht mehr zeitgemäß galt.
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SiMKo steht für sichere mobile Kommunikation: Das SiMKo 3 bietet neben der sicheren Verwaltung von Datenanwendungen wie Mail, Kalender, Kontakte und Aufgaben vor allem die Möglichkeit, das Gerät als abhörsicheres Krypto-Telefon zu verwenden. trust2core setzt zudem auf den Behörden-Standard SNS (Sichere Netzübergreifende Sprachverschlüsselung) für VoIP. Das Smartphone kann per Fernzugriff gelöscht werden, falls es seinem Besitzer abhanden kommt. Ob es mit der Auflösung von trust2core dann noch ein SiMKo 4 geben wird, ist fraglich.
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